Mainz Residenz ist ein Programm – und auch ein Ort – an dem neue Theaterstücke/Kreationen entstehen. Ein Ort der Freiheit des Ausprobierens, der Offenheit, des Suchens, Findens, des (Noch-)Nicht-Wissens und auch: des möglichen Scheiterns. Hier will das Staatstheater die Entwicklung neuer Theaterprojekte auf ganz unterschiedliche Art und Weise fördern. Hier dürfen Autorinnen und Autoren eine erste Stückfassung schreiben, die noch nicht an Ort, Raum oder Personen gebunden ist. Hier können Theaterschaffende bei Stückentwicklungen erst einmal im geschützten Rahmen ausprobieren, ob das gewählte Thema oder die Grundidee überhaupt tragen – ohne direkten Zwang zur finalen Bühnenversion. Hier gibt das Staatstheater freien Gruppen oder Regiestudierenden die Möglichkeit, einen Teil ihres Entwicklungsprozesses durchzuführen.

Das Programm der Mainz Residenz wird zum Teil im Leporello, aber auch sehr kurzfristig per Internet oder Newsletter bekannt gegeben. Es werden vor allem Try-Outs sein, also vorläufige, noch nicht finale Arbeitsergebnisse, bei denen besonders die Zuschauerreaktionen interessieren.

Verantwortlich für das Programm und die Projekte der Mainz Residenz sind Jörg Vorhaben, Chefdramaturg Schauspiel, und Katharina Greuel, Künstlerische Produktionsleitung Schauspiel.