Kategorie: Tänzer (Seite 1 von 5)

Terribile, Alberto

Alberto Terribile wurde in Italien geboren. Dort studierte er an der Accademia Teatro alla Scala in Mailand. Während seiner Ausbildung tanzte er dort als Tadzio in der Oper Tod in Venedig. Anschließend studierte er Tanz am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er 2013 seinen Abschluss machte.

Alberto erhielt sein erstes Engagement 2013/2014 beim BalletMainz und setzte dann seine Karriere am Stadttheater Gießen, Theater St. Gallen und Nationaltheater Mannheim fort.

In diesen Jahren arbeitete er mit verschiedenen Choreograf*innen wie Felix Landerer, Stephan Thoss, Ohad Naharin, Johan Inger, Giuseppe Spota, Erion Kruja, Douglas Lee, Hans van Manen oder Cayetono Soto.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Alberto Terribile festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Parellada, Jaume Luque

Jaume wurde 1996 in Barcelona geboren. Er begeisterte sich früh für urbane Tanzstile und machte nach dem Tanzstudium seinen Abschluss am Konservatorium für zeitgenössischen Tanz am Instituto de Teatro de Barcelona.

Danach schloss er sich der Kompanie IT Dansa an, wo er die Möglichkeit hatte, in Werken von Choreograf*innen wie Akram Khan, Alexander Ekman und Lorena Nogal zu tanzen. Ab 2020 war Jaume Mitglied der Holstebro Dance Company in Dänemark.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Jaume Luque Parellada festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Nikolaeva, Polina

Im Alter von vier Jahren begann Polina Nikolaeva, deren Eltern Zirkuskünstler waren, mit dem Training zur Zirkusartistin. Schnell änderte sich die Richtung ihrer Ausbildung Richtung Tanz und so wurde sie als Kind Mitglied eines russischen Folkloreensembles.
Im Alter von 10 Jahren wechselte sie vom Volkstanz auf zeitgenössischen Tanz und trat dem „Theatre-Studio für moderne Choreographie“ unter der Leitung von Irina Afonina bei. Polina Nikolaeva nahm ihm Rahmen dessen an nationalen und internationalen Festivals teil. Während dieser Zeit (2014-2018) arbeitete ich als Tänzerin für die Werbung von Intel Russia, für Videoclips von Sängern, für die Eröffnungsfeier des Weltfestivals der Jugend und Studenten in Sotschi, für das Zirkusballett der Zirkuskompanie von Daria Kostiuk (Russland und Katar), unterrichtete zeitgenössischen Tanz im Kunstturnstudio „Movimento“ (Daniela Ottavi) und in der Schule für zeitgenössischen Tanz von Daniela Malusardi in Spoleto, IT.

Im Jahr 2018 hat Polina an der der ArtEZ University of the Arts (Arnheim, Niederlande) den Bachelor of Dance abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie mit Lucinda Childs, Trisha Brown und der Eastman Dance Company (Sidi Larbi Cherkaoui) und war Teil der neuen Arbeiten von Corneliu Ganea, Dunja Jocic (Online-Projekt) und Dario Tortorelli.

Ab der Spielzeit 2021/2022 ist Polina Nikolaeva Apprentice bei tanzmainz.

Wiese, Milena

Milena Wiese, in Deutschland geboren, sammelte ihre ersten Tanzerfahrungen an der Youth Company JET am Tanzhaus NRW. Ihre Tanzausbildung begann sie zuerst am Tanz- Gymnasium Essen-Werden und führte sie an der renommierten Codarts Hogeschool voor de Kunsten in Rotterdam fort.

In dieser Zeit tanzte Milena Wiese in Stücken der Choreografen Jason Jacobs, Felix Landerer, Regina van Berkel, Club Guy and Roni, Rafael Bonachela u.a. .

Milena ist als Apprentice für die Spielzeit 2019/2020 zu tanzmainz gekommen.

Elie, Paul

Paul Elie ist in Großbritannien geboren und in Frankreich aufgewachsen.

Er hat zeitgenössischen Tanz und Ballett in einer High-School in Frankreich gelernt und ging dann für ein Jahr an die Copenhagen Contemporary Dance School, um seine zeitgenössischen Tanzfähigkeiten auszubauen. Dort arbeitete er mit Anton Lachky.

Seit 2018 studiere er an der Academy of Theatre and Dance of Amsterdam in der Abteilung Moderner Theatertanz, wo er mit Choreograf*innen wie Rose Lopez Espinosa, Michael Schumacher, Michael Langeneckert arbeitete. Paul Elie macht seinen Bachelor of Arts an der Academy of Theatre and Dance of Amsterdam voraussichtlich im Juni 2022.

In der Spielzeit 2021/2022 ist Paul Elie Apprentice bei tanzmainz

Longo, Federico

Federico Longo wurde 1994 in Rom geboren.

Er studierte dort an der Nationalen Akademie für Tanz und setzte es an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden fort, wo er 2016 seinen Abschluss machte.

Von 2016 bis 2018 tanzt Longo am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken unter der Leitung von Stijn Celis und war u.a. in Stücken von Stijn Celis, Jiri Kilyan, Alexander Ekman, Andonis Foniadakis und Shahar Binyamini zu sehen.
2018 wechselte er nach Tel Aviv und war dort bis 2021 war er Mitglied des Batsheva Young Ensemble, wo er Werke vor allem Werke von Ohad Naharin tanzte (Sadeh 21, Decadance, Kamuyot, Black Milk). 2019 arbeitete er mit Sharon Eyal an der Kreation von The Look und 2021 an der Kreation Y für das Israel Festival.

Im Jahr 2019 erhielt er den Preis Danza&Danza als „bester italienischer Tänzer im Ausland“.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Federico Longo festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Lim, Amy

Amy Elizabeth Lim wurde in Australien mit chinesisch-malaysischem Hintergrund geboren und begann im Alter von 3 Jahren mit dem Tanzen.

Sie trainierte von da an in Sydney und Melbourne.

Amy kam dann nach Europa, um 2018 zeitgenössischen Tanz an der Codarts University of the Arts Rotterdam zu studieren. Im Rahmen des Studiums bei Codarts hat sie in verschiedenen Choreografien von Stephen Shropshire, Ton Simons, Roy Assaf, Antonin Comestaz, Lorand Zachar und Martha Graham getanzt.

Amy wird ihr Studium voraussichtlich im Juli 2022 abschließen.
In der Spielzeit 2021/2022 ist Amy Lim Apprentice bei tanzmainz.

Kato, Yuko

Gesucht werden die Lebensdaten sowie Angaben zur Ausbildung, zu Theaterengagements und zu Auszeichnungen der Künstlerin oder des Künstlers sowie Fotos.

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Delattre, Stéphen

Der Franzose Stéphen Delattre begann im Alter von 13 Jahren mit dem Choreographieren, entwickelte unter anderem Stücke für die Staatstheater Saarbrücken, Hannover, Augsburg und Stuttgart. 2008 wurde er zum besten Nachwuchs-Choreographen nominiert. 2010 erhielt er in Hannover den Kritikerpreis des „International Chorographers Contest“.

Nach drei Jahren im Ensemble von Ballett Mainz (2009-2012) hat Delattre mit Prêle Mainfroy und Mana Miyagawa, zwei weiteren ehemalige Tänzerinnen des Staatstheaters, die Compagnie „Delattre Dance Company“ gegründet.

Stragapede, Eliana

Eliana Stragapede wurde in Italien geboren und begann ihre Tanzausbildung an privaten Ballettschulen ihrer Heimat. 2011 schloss sie sich der Junior Dance Company Süditaliens unter der Direktion von Sara Accettura an. Dort bekam sie die Möglichkeit mit den Choreografen Osnat Kelner, Kerry Nicholls, Lucía Piquero, Janet Randell, Victor Fung, Stefanos Bizas, Yoshua Cienfuegos, Sara Accettura und Andrea Santato zusammen zu arbeiten. Von 2015 bis 2018 vertiefte sie ihr Tanzstudium an der Codarts University of the Arts in Rotterdam und tanzte u.a. in Choreografien von Jiří Kylián, Club Guy & Roni, Lukas Timulak, Rafael Bonachela und Lorand Zachar.

Mit der Spielzeit 2018/2019 wurde sie Ensemblemitglied bei tanzmainz.

Thuriot, Louis

Der Belgier Louis Thuriot besuchte ab 2011 The Art School for Modern Dance an der Kunsthumaniora in Brüssel und setzte sein Studium für seinen Bachelor in Dance an der Hogeschool voor de Kunsten, Codarts in Rotterdam fort. Während seines Studiums konnte er in Deutschland, Brasilien und den Niederlanden Erfahrung sammeln und u.a. mit den Choreografen Roxane Huilmand, Jos Baker, Leif Firnhaber, Iván Pérez, Neus Gil, Yael Cibulski, Marina Mascarell und Guy Shomroni zusammen arbeiten. Außerdem choreografierte er eigene Arbeiten wie Exploded control 2015 in Rotterdam, Balance 2016 aufgeführt in Den Haag, Rotterdam, Antwerpen, Deutschland und Brasilien und Peeping Eye mit Vorstellungen in Rotterdam und Den Haag. 2016 gewann Louis den 1. Preis des Solo Dance Competition in Brüssel, den 2. Preis beim Internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals in Stuttgart sowie ein Stipendium der Jiří Kylián Foundation und 2015 einen Preis beim Cadance Festival in Korzo, Den Haag.

Im Jahrbuch TANZ 2018 wurde Louis Thuriot als Hoffnungsträger für den Tanz genannt.

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 wurde er Mitglied des tanzmainz Ensembels.

Sydykov, Maksat

Maksat Sydykov stammt aus einer kirgisischen Tänzerfamilie und wurde in Kiew geboren. Seine Ausbildung erhielt er in der Ballettschule von Bishkek sowie an der English National Ballet School London. 2002 war er unter den Gewinnern des Prix de Lausanne. Martin Schläpfer engagierte den damals 17-Jährigen 2004 in sein ballettmainz, wo er in Balletten von George Balanchine, Regina van Berkel, Philipp Egli, Nick Hobbs, Hans van Manen und Eric Oberdorff sowie in zahlreichen Uraufführungen des Ballettdirektors zu erleben war. 2009 wechselte er ins Ballett am Rhein.

Slavec, Marija

Die aus Slowenien stammende Marija Slavec war zwei Jahre teil von D.A.N.C.E. (Europäisches interdisziplinäres professionelles Programm) unter der künstlerischen Leitung von Frédéric Flamand, William Forsythe, Wayne McGregor und Angelin Preljocai. 2009 war sie in eine Kollaboration von Swedish Riksteatern und Batsheva Dance Company eingebunden wo sie Ohad Naharins Kamuyot performte. Im selben Jahr wurde sie Teil des Ensembles Batsheva und tanzte in Naharins und Sharon Eyals Kreationen. Von 2012 bis 2016 tanzte sie in der Vertigo Dance Company in Stücken von Noa Wertheim, Sharon Fridman und Anna Halprin. Seit 2010 lehrt sie Gaga (eine besondere Form der Sprache durch Bewegungen) und im letzten Jahr war sie als Freelancerin tätig bis sie sich im November 2018 tanzmainz anschloss.

Petrovics, Sándor

Sándor Petrovics wurde 1987 in Ungarn geboren. Im Alter von 19 Jahren kam er durch das Sehen einer Talentshow im Fernsehen mit dem zeitgenössischen Tanz in Kontakt.
Nach seinem Abschluss an der Budapester Akademie für zeitgenössischen Tanz (BCDA) begann er 2012 seine freiberufliche Laufbahn und arbeitete mit Elèonore Valère Lachky (Ultima Vez), Máté Mészáros (Ultima Vez), Zsuzsa Rózsavölgyi (Rosas), Attila Kun (CEDT) und Kubilai Khan Investigations, in Frankreich.
Im Jahr 2015 trat er der israelischen Vertigo Dance Company bei und nahm an fünf verschiedenen Kreationen der künstlerischen Leiterin Noa Wertheim teil.
Während seiner Zeit in Israel wurde er stark von den Grundlagen der Kampfkunst, den Workshops von Jozef Frutzek und verschiedenen israelischen Tanzstilen beeinflusst. Er unterzog sich auch dem Ilan Lev Method Training Program, wurde zertifizierter Praktizierender und begann zusätzlich Schlagzeug zu spielen.
All diese Welten, kombiniert mit seinen Wurzeln im ungarischen Volkstanz, bereichern seine sich entwickelnde Lehrmethode.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist er festes Mitglied des tanzmainz Ensembles am Staatstheater Mainz.

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