Kategorie: Tänzer (Seite 1 von 5)

Martin, Cassandra

Cassandra Martin wurde 1996 in Mexico geboren, mit 13 Jahren studierte sie an der kanadischen National Ballet School und machte mit 17 Jahren dort ihren Abschluss. Sie verbrachte ein Jahr in New York und ein weiteres in San Francisco, wo sie im Rahmen des Stipendienprogramms von Alvin Ailey und des San Francisco Conservatory of Dance studierte. Währenddessen arbeitete sie freiberuflich mit Liss Fain Dance zusammen. Im Alter von 19 Jahren begann Cassandra als Solistin beim Ballett am Rhein in Düsseldorf unter der Leitung von Martin Schläpfer und tanzte Werke von Balanchine und Martin Schläpfer bis hin zu William Forsythe und Ohad Naharin. 2018 wurde sie vom Deutschen Tanzmagazin zur „Tänzerin des Jahres“ gekürt.

2019 schloss sie sich für drei Jahre dem NDT II an und tanzte Werke von Sharon Eyal, Hans Van Manen, Paul Lightfoot und Sol Leon, Ohad Naharin, Yoann Bourgeois, Marco Goecke, Johan Inger, Nadav Zelner, Marcos Morau, Medhi Walerski, David Raymond und Tiffany Tregarthen sowie Jiri Kylian.

Cassandra ist ab der Spielzeit 2022/2023 als festes Mitglied bei tanzmainz engagiert.

Van Kaam, Lin

Lin van Kaam wurde 1997 als Sohn niederländischer Eltern in Belgien geboren und wuchs in Norwegen auf. Er ist das jüngste von sieben Kindern. Lins Mutter ist eine aufgeschlossene und starke Frau, die ihn dazu ermutigte, zu spielen und kreativ zu sein. Sein Vater, Pierre van Kaam, ist bildender Künstler, was dazu führte, dass Lin schon in jungen Jahren mit Kunst und Museen in Berührung kam. Außerdem wurde Lin stark von einer freien Underground-Bewegungsszene in Südnorwegen beeinflusst, wo er ein breites Spektrum an Tanzgenres und Bewegungspraktiken sowie Philosophien und Weltanschauungen kennenlernte.
Von 2016 bis 2019 absolvierte Lin seine Ausbildung für zeitgenössischen Tanz an der Nationalen Kunstakademie Oslo (KHiO). Nach seinem Studium begann er für Aura Dance Theater in Kaunas, Litauen, zu tanzen. Dort blieb er ein Jahr, bevor er sich 2020 der norwegischen Nationalkompanie für zeitgenössischen Tanz, Carte Blanche, anschloss. Zwei Jahre später verließ van Kaam Norwegen, um ein Stück für Club Guy and Roni in Groningen zu tanzen.

Letzte Spielzeit war er als Gasttänzer in der Produktion Nostalgia, die von Guy Weizman und Roni Haver choreographiert wurde, zu sehen. Seit dieser Spielzeit ist Lin van Kaam festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Van Roggen, Meritxell

Meritxell Van Roggen ist 2001 in den Niederlanden geboren. Sie begann im Alter von 6 Jahren zu tanzen. 2019 begann sie den Bachelor of Dance an der ArtEZ University of Arts. Im Rahmen ihres Studiums arbeitete sie mit verschiedenen Choreograph*innen zusammen wie Maciej Kuzminski, Caroline Finn und Eldad Ben Sasson. Außerdem tanzte sie Repertoire von Trisha Brown, Sidi Larbi und ICK. Außerhalb ihrer Ausbildung arbeitete sie mit Dalton Jansen als Praktikantin bei BlackBirds 2.0 in der Saison 2021/202.

Gareis, Lisa

Elisabeth (Lisa) Gareis wurde in Okoneschnikovo, Russland, geboren und zog im Alter von drei Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihre Tanzausbildung begann bereits im frühen Kindesalter an der Heinz-Bosl-Stiftung in München, wo sie ihren Abschluss als Bühnentänzerin machte. Ihr erstes Engagement erhielt Elisabeth mit 18 Jahren am Bayrischen Staatsballett II, der Junior Company in München, unter der Leitung von Konstanze Vernon. Zwei Jahre später folgte die Aufnahme in das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts. Hier hatte sie die Möglichkeit in Pina Bausch’s Stück “Für die Kinder von gestern, heute und morgen” mitzuwirken. Anschließend wechselte sie für drei Spielzeiten zum Hessischen Staatsballett nach Wiesbaden/ Darmstadt, wo sie mit Choreografen wie Ohad Naharin, Alexander Ekman und Hofesh Shechter arbeitete. Mit der Spielzeit 2019/20 wechselte Elisabeth zum Tanzensemble des Luzerner Theaters in der Schweiz. Sie wirkte in zahlreichen Kreationen mit, u.a. in Stücken von Gustavo Ramirez Sansano, Inbal Pinto, Ella Rothschild, Po – Cheng Tsai und KOR’SIA.

Seit der Spielzeit 2022/2023 ist Elisabeth Gareis festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Leveque, Christian

Christian Leveque wurde 1995 in Italien geboren. In Neapel erhielt er seine erste Ausbildung in Ballett und zeitgenössischem Tanz. Nachdem Christian seinen Bachelor-Abschluss an der ArtEZ University of the Arts (Arnheim, Niederlande) absolvierte, erhielt er sein erstes Engagement beim Scapino Ballet Rotterdam. Dort arbeitete er für zwei Spielzeiten (2018-2020) mit verschiedenen Chorograf*innen wie Ed Wubbe, Maciej Kunzminski und Nicole Caruana. Später arbeitete er als Freelancer mit Fabio Liberti in Schweden und Slowenien, mit Carlo Massari von der C&C Company in Italien und mit Karolin Stachele von der Dagada Dance Company in Deutschland. In der Spielzeit 2021/2022 wurde Christian Mitglied der Kompanie Ivgi&Greben in Leeuwarden (Niederlande).

Seit der Spielzeit 2022/2023 ist Christian Leveque festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Garrido, José

José Garrido wurde in Panamá geboren. Mit 10 Jahren begann er als Teil des Enlaces-Programms, einem sozialen Tanz-Projekt von Kindern und Jugendlichen, zu tanzen. Im Jahr 2018 schloss er die Academia de Danzas STEPS in Panamá ab. Mit 12 Jahren tanzte er am Center for Dance Studies in Cartagena de Indias in Kolumbien. In Panamá, USA oder Slowenien gewann er bereits viele Preise für seine Choreografien. Er arbeitete mit Choreograf*innen wie Lali Ayguade, Lucinda Childs, Fernando Troya, Joost Vrouenraets und Lukas Timulak zusammen. 2023 schließt José sein Tanzstudium bei Codarts University of the Arts in Rotterdam ab.

Licht, Shani

Shani Licht ist 1994 in Israel geboren.

Seit der Spielzeit 2023/2024 ist sie festes Ensemblemitglied bei tanzmainz.

Rácz, Réka

Réka Rácz wurde 2000 in Ungarn geboren. Im Rahmen ihres Studiums an der Ungarischen Tanzakademie hatte sie die Möglichkeit mit verschiedenen Tanzkompanien zusammen zu arbeiten. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie freiberuflich in Budapest. In dieser Zeit arbeitete Réka mit vielen verschiedenen ungarischen Choreograf*innen zusammen wie beispielsweise Klári Pataky, Zoltán Grecsó, Adrienn Hód, Pál Frenák. Neben den Projekten mit unterschiedlichen Kompanien und Choreograf*innen hatte sie immer wieder Gelegenheiten eigene Stücke zu kreieren. 2021 brachte Réka ihre erste eigens entwickelte Soloperformance auf die Bühne.

Seit der Spielzeit 2022/2023 ist Réka Rácz festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Schläpfer hört in Wien auf

„Ich habe mich entschieden, nicht mehr als Chef zu arbeiten, sondern als Künstler.“ Mit diesem Satz begründete der frühere Mainzer Balletchef Martin Schläpfer bei der Bekanntgabe seines vorletzten Saisonprogramms in Wien seine Entscheidung, den Vertrag als Direktor des Wiener Staatsballetts nicht über 2025 hinaus zu verlängern. Es handle sich zwar primär um eine persönliche Entscheidung, doch seien auch andere Gründe dafür maßgebend gewesen, nicht zuletzt die mangelnde Probeninfrastruktur: „Zwei Ballettsäle sind für das, was wir leisten, sehr wenig“. Schläpfer erwartet zudem, dass die nächsten Jahre im Tanz große Umbrüche zeigen werde. Auch deshalb will er sich mehr auf die Tätigkeit als Choreograf konzentrieren.

Terribile, Alberto

Alberto Terribile wurde in Italien geboren. Dort studierte er an der Accademia Teatro alla Scala in Mailand. Während seiner Ausbildung tanzte er dort als Tadzio in der Oper Tod in Venedig. Anschließend studierte er Tanz am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er 2013 seinen Abschluss machte.

Alberto erhielt sein erstes Engagement 2013/2014 beim BalletMainz und setzte dann seine Karriere am Stadttheater Gießen, Theater St. Gallen und Nationaltheater Mannheim fort.

In diesen Jahren arbeitete er mit verschiedenen Choreograf*innen wie Felix Landerer, Stephan Thoss, Ohad Naharin, Johan Inger, Giuseppe Spota, Erion Kruja, Douglas Lee, Hans van Manen oder Cayetono Soto.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Alberto Terribile festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Parellada, Jaume Luque

Jaume wurde 1996 in Barcelona geboren. Er begeisterte sich früh für urbane Tanzstile und machte nach dem Tanzstudium seinen Abschluss am Konservatorium für zeitgenössischen Tanz am Instituto de Teatro de Barcelona.

Danach schloss er sich der Kompanie IT Dansa an, wo er die Möglichkeit hatte, in Werken von Choreograf*innen wie Akram Khan, Alexander Ekman und Lorena Nogal zu tanzen. Ab 2020 war Jaume Mitglied der Holstebro Dance Company in Dänemark.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Jaume Luque Parellada festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Nikolaeva, Polina

Im Alter von vier Jahren begann Polina Nikolaeva, deren Eltern Zirkuskünstler waren, mit dem Training zur Zirkusartistin. Schnell änderte sich die Richtung ihrer Ausbildung Richtung Tanz und so wurde sie als Kind Mitglied eines russischen Folkloreensembles.
Im Alter von 10 Jahren wechselte sie vom Volkstanz auf zeitgenössischen Tanz und trat dem „Theatre-Studio für moderne Choreographie“ unter der Leitung von Irina Afonina bei. Polina Nikolaeva nahm ihm Rahmen dessen an nationalen und internationalen Festivals teil. Während dieser Zeit (2014-2018) arbeitete ich als Tänzerin für die Werbung von Intel Russia, für Videoclips von Sängern, für die Eröffnungsfeier des Weltfestivals der Jugend und Studenten in Sotschi, für das Zirkusballett der Zirkuskompanie von Daria Kostiuk (Russland und Katar), unterrichtete zeitgenössischen Tanz im Kunstturnstudio „Movimento“ (Daniela Ottavi) und in der Schule für zeitgenössischen Tanz von Daniela Malusardi in Spoleto, IT.

Im Jahr 2018 hat Polina an der der ArtEZ University of the Arts (Arnheim, Niederlande) den Bachelor of Dance abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie mit Lucinda Childs, Trisha Brown und der Eastman Dance Company (Sidi Larbi Cherkaoui) und war Teil der neuen Arbeiten von Corneliu Ganea, Dunja Jocic (Online-Projekt) und Dario Tortorelli.

Ab der Spielzeit 2021/2022 ist Polina Nikolaeva Apprentice bei tanzmainz.

Wiese, Milena

Milena Wiese, in Deutschland geboren, sammelte ihre ersten Tanzerfahrungen an der Youth Company JET am Tanzhaus NRW. Ihre Tanzausbildung begann sie zuerst am Tanz- Gymnasium Essen-Werden und führte sie an der renommierten Codarts Hogeschool voor de Kunsten in Rotterdam fort.

In dieser Zeit tanzte Milena Wiese in Stücken der Choreografen Jason Jacobs, Felix Landerer, Regina van Berkel, Club Guy and Roni, Rafael Bonachela u.a. .

Milena ist als Apprentice für die Spielzeit 2019/2020 zu tanzmainz gekommen.

Elie, Paul

Paul Elie ist in Großbritannien geboren und in Frankreich aufgewachsen.

Er hat zeitgenössischen Tanz und Ballett in einer High-School in Frankreich gelernt und ging dann für ein Jahr an die Copenhagen Contemporary Dance School, um seine zeitgenössischen Tanzfähigkeiten auszubauen. Dort arbeitete er mit Anton Lachky.

Seit 2018 studiere er an der Academy of Theatre and Dance of Amsterdam in der Abteilung Moderner Theatertanz, wo er mit Choreograf*innen wie Rose Lopez Espinosa, Michael Schumacher, Michael Langeneckert arbeitete. Paul Elie macht seinen Bachelor of Arts an der Academy of Theatre and Dance of Amsterdam voraussichtlich im Juni 2022.

In der Spielzeit 2021/2022 ist Paul Elie Apprentice bei tanzmainz

Longo, Federico

Federico Longo wurde 1994 in Rom geboren.

Er studierte dort an der Nationalen Akademie für Tanz und setzte es an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden fort, wo er 2016 seinen Abschluss machte.

Von 2016 bis 2018 tanzt Longo am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken unter der Leitung von Stijn Celis und war u.a. in Stücken von Stijn Celis, Jiri Kilyan, Alexander Ekman, Andonis Foniadakis und Shahar Binyamini zu sehen.
2018 wechselte er nach Tel Aviv und war dort bis 2021 war er Mitglied des Batsheva Young Ensemble, wo er Werke vor allem Werke von Ohad Naharin tanzte (Sadeh 21, Decadance, Kamuyot, Black Milk). 2019 arbeitete er mit Sharon Eyal an der Kreation von The Look und 2021 an der Kreation Y für das Israel Festival.

Im Jahr 2019 erhielt er den Preis Danza&Danza als „bester italienischer Tänzer im Ausland“.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Federico Longo festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Lim, Amy

Amy Elizabeth Lim wurde in Australien mit chinesisch-malaysischem Hintergrund geboren und begann im Alter von 3 Jahren mit dem Tanzen.

Sie trainierte von da an in Sydney und Melbourne.

Amy kam dann nach Europa, um 2018 zeitgenössischen Tanz an der Codarts University of the Arts Rotterdam zu studieren. Im Rahmen des Studiums bei Codarts hat sie in verschiedenen Choreografien von Stephen Shropshire, Ton Simons, Roy Assaf, Antonin Comestaz, Lorand Zachar und Martha Graham getanzt.

Amy wird ihr Studium voraussichtlich im Juli 2022 abschließen.
In der Spielzeit 2021/2022 ist Amy Lim Apprentice bei tanzmainz.

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