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Aktuelle Theater-News

Theaterpreis FAUST 2022: Tanzchoreografie „Sphynx“ nominiert und Tatjana Gürbaca in Jury

Im Rahmen der Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2022 werden zum 17. Mal herausragende künstlerische Leistungen geehrt. Die Preisvergabe findet am 26. November 2022 im Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Neu ist die Differenzierung und Erweiterung einzelner Kategorien, um unterschiedliche künstlerische Leistungen an Theatern deutlich sichtbar zu machen und individueller zu würdigen. Hierzu gehören die Kategorien „Darsteller:in Theater für junges Publikum“ sowie „Ton und Medien“. Außerdem wird die Kategorie „Bühne/Kostüm“ in die Einzelkategorien „Raum“ und „Kostüm“ unterteilt. Neu hinzu kommt die Kategorie „Genrespringer“, über welche tradierte Muster sprengende Ästhetiken abgebildet werden.

Rafaële Giovanola für „Sphynx“ nominiert

In der Kategorie „Inszenierung Tanz“ ist auch tanzmainz mit der Choreografie von Rafaële Giovanola für „Sphynx“ vertreten. Rafaële Giovanola setzt sich dabei künstlerisch mit den Grenzen des Menschseins auseinander und stellt ganz elementar und physisch die Frage, was uns eigentlich ausmacht. Ihre oft spektakulären – und Tänzer*innen extrem fordernden – Choreografien erfuhren weitreichende Anerkennung. Zuletzt erhielt ihr Stück Vis Motrix eine der 15 begehrten Einladungen zur Tanzplattform Deutschland.

Jury mit Tatjana Gürbaca

Die Preisträger werden von einer einen siebenköpfigen Jury ausgewählt, zu denen auch die ehemalige Mainzer Opernchefin und viel gefragte Regisseurin Tatjana Gürbaca gehört. Die anderen 6 Jury-Mitglieder sind Sebastian Hannak (Bühnen- und Kostümbildner), Helgard Haug (Autorin und Regisseurin), Tim Plegge (Choreograf), Nathalie Singer (Professorin für Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar), Marion Tiedtke (Ausbildungsdirektorin Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main), Jürgen Zielinski (Regisseur und Intendant a.D.).

Die Nominierungen in zwölf Kategorien:

Inszenierung Theater für junges Publikum

  • Liesbeth Coltof mit ihrem Inszenierungsteam sowie dem Ensemble für „Miroloi“, Junges DT Berlin
  • Frank Hörner und Christian Eggert für „Trial & Error – Die Lust am Scheitern“ – eine Kooperation von Theaterkohlenpott Herne und URBANATIX Bochum
  • Nis Søgaard für die Inszenierung „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“, tjg. theater junge generation Dresden / Puppentheater

Darsteller:in Theater für junges Publikum

  • Judith Goldberg als Sammy in „Wutschweiger“, Junges Theater Bremen / Moks Eidin Jalali als A. für „Die Leiden des jungen Azzlack“, Schauspiel Leipzig
  • Viktoria Miknevich als Eva Gruber für „Vater unser“, Staatstheater Hannover

Raum

  • Christoph Ernst für „White Passing“, Schauspiel Leipzig in Koproduktion mit Deutsches Theater Berlin
  • Katja Haß für „Die Träume der Abwesenden“, Residenztheater München
  • Sarah-Katharina Karl für „Le Grand Macabre“, Mecklenburgisches Staatstheater

Kostüm

  • Adriana Braga Peretzki für „Molière“, Schauspiel Köln
  • Moran Sanderovich für „Wounds Are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin)“, Nationaltheater Mannheim in Koproduktion mit Theater Rampe Stuttgart
  • Sibylle Wallum für „Pippi Langstrumpf“, Thalia Theater Hamburg

Inszenierung Musiktheater

  • Florian Lutz für „Wozzeck“, Staatstheater Kassel
  • Julia Lwowski/Franziska Kronfoth (Kollektiv ‚Hauen und Stechen‘) für „Die Verurteilung des Lukullus“, Staatsoper Stuttgart
  • Jakob Peters-Messer für „Fremde Erde“ von Karol Rathaus, Theater OsnabrückDarsteller:in Musiktheater
  • Leigh Melrose als Oedipe in „Œdipe“, Komische Oper Berlin
  • Marlis Petersen als Emilia Marty in „Die Sache Makropulos“, Staatsoper Unter den Linden
  • Milda Tubelytė als Jitsuka Honda in „Hanjo“, Staatstheater Braunschweig

Genrespringer

  • Melanie Mohren und Bernhard Herbordt für „Das Schaudepot“, eine Produktion von Herbordt/Mohren in Kooperation mit dem Theater Rampe Stuttgart
  • Mable Preach für „Emb*race Your Crown**“, Kampnagel Hamburg
  • Roman Senkl/Nils Corte für „Pan’s Lab – Ein Trip in den Kaninchenbau des Digitalen“, Staatstheater Nürnberg

Ton und Medien

  • Sara Glojnarić (Komposition), Clemens Meyer (Libretto, Hauptdarsteller) und Michael von zur Mühlen (Inszenierung) für „Im Stein“, Oper Halle. Mit Unterstützung der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung.
  • Jonas Holle für die Musik in „Das neue Leben – where do we go from here?”, Schauspielhaus Bochum
  • Brigitta Muntendorf für die Komposition in „Archipel“, Ensemble Garage e. V. und MOUVOIR e. V. in Koproduktion mit Theater der Welt Düsseldorf 2021, Ruhrtriennale 2020 und ULTIMA – Oslo Contemporary Music Festival

Inszenierung Schauspiel

  • Marie Bues für „Wounds Are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin)“, Nationaltheater Mannheim in Koproduktion mit dem Theater Rampe Stuttgart
  • Georg Schmiedleitner für „Richard III“, Theater Regensburg
  • Jette Steckel für „Das mangelnde Licht“, Thalia Theater Hamburg

Darsteller:in Schauspiel

  • Lina Beckmann als Richard, Herzog von Gloucester, später Richard III. in „Richard the Kid & the King“, Deutsches SchauSpielHaus Hamburg / Koproduktion mit den Salzburger Festspielen 2021
  • Susanne Wolff als Ismene in „SCHWESTER.VON“, ein Film von Jim Rakete nach der Inszenierung „Ismene, Schwester von“ (Regie: Stephan Kimmig), Deutsches Theater Berlin
  • Vincent zur Linden als Junger Mann/Adam/Leo in „Das Vermächtnis (The Inheritance)“, Residenztheater München

Inszenierung Tanz

  • Rafaële Giovanola für „Sphynx“, Staatstheater Mainz
  • Richard Siegal für „Ectopia“, Tanztheater Wuppertal/Forum Leverkusen. Aufgeführt mit Shooting Into the Corner (2008-09) von Anish Kapoor und einer Auftragskomposition von Alva Noto
  • Stephanie Thiersch für „Archipel“, Ensemble Garage e. V. und MOUVOIR e. V. in Koproduktion mit Theater der Welt Düsseldorf 2021, Ruhrtriennale 2020 und ULTIMA – Oslo Contemporary Music Festival

Darsteller:in Tanz

  • Beatrice Cordua in „A Divine Comedy“, Ruhrtriennale, Spirit, Something Great und Staatstheater Kassel in Koproduktion mit Tanzquartier Wien, Volksbühne am RosaLuxemburg-Platz Berlin, deSingel, Theater Freiburg und Julidans
  • Sahra Huby in „Über die Wut“, Münchner Kammerspiele / Anna Konjetzky & Co in Koproduktion mit Münchner Kammerspiele und Festival DANCE München sowie dem LOTTheater Braunschweig. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Fonds Darstellende Künste. Mit freundlicher Unterstützung der fabrik Potsdam.
  • Miquel Martínez Pedro in „Baal“, Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg

Nadja Stefanoff für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert

Am 13. September 2022 ist auf Schloss Grafenegg in Niederösterreich der Österreichische Musiktheaterpreis 2022 verliehen worden.  „Am Ende eines dichten Kultur- und Festivalsommers verneigen wir uns in Schloss Grafenegg gemeinsam vor den großen Stars des Musiktheaters, die auch in Pandemiezeiten großes geleistet haben, um kulturelles Leben zu ermöglichen. Heuer schenken wir der verbindenden Kraft der Kultur besondere Aufmerksamkeit, die alle gesellschaftlichen Grenzen überwindet“, kündigte Karl-Michael Ebner, Präsident des Österreichischen Musiktheaterpreises im Vorfeld an. Die in Mainz fest engagierte Sängerin Nadja Stefanoff war in der Kategorie „Beste weibliche Hauptrolle“ als Marta in „Die Passagierin“ an der Oper Graz ebenfalls nominiert. Verliehen wurde dieser Preis jedoch an die ebenfalls nominierte Anna Netrebko als Lady Macbeth in „Macbeth“ an der Staatsoper Wien.

Schauspieler Matthias Lamp mit 41 Jahren gestorben

Der frühere Mainzer Schauspieler Matthias Lamp ist mit 41 Jahren gestorben. In der Todesanzeige der Familie heißt es, dass er „völlig überraschend“ und „nach kurzer, schwerer Krankheit“ am 14. August 2022 gestorben sei. „Die Lücke, die unser Matze in dieser Welt hinterlassen wird, wird nicht zu schließen sein“, beklagt die Familie.

Matthias Lamp wurde 1981 in Heidelberg geboren. Er studierte zunächst Romanistik und Anglistik, anschließend Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Nach Gastspielen an der Berliner Schaubühne war er von 2011 bis 2015 festes Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Von 2015 bis 2017 war Mathias Lamp Mitglied des Ensembles am Staatstheater Mainz. Hier spielte er unter anderem den Odysseus in Heiner Müllers „Philoktet“ (Regie: Mark Reisig). Seit 2018 war er freischaffend tätig und stand noch 2021 am Staatstheater Wiesbaden als Isolani in Nicolas Briegers „Wallenstein“-Inszenierung auf der Bühne.

Matthias Lamp war auch als Filmschauspieler tätig, so etwa 2016 in seinem Kinodebüt „Lotte“, das auf der Berlinale zu sehen war. In der Fernsehserie „Club Las Piranjas“ wird Matthias Lamp neben Hape Kerkeling zu sehen sein.

Ab 2025 neuer Saal für Orchesterproben und Kammermusik im „LU-Quartiers“

Im Neubau des „LU-Quartiers“ erhält nicht nur das Philharmonische Staatsorchester einen neuen Saal zum Proben und Aufführen von Musik, sondern es entsteht zugleich ein Kammermusikraum für besondere Projekte, und zwar mit einer Fläche von 400 qm. Die Eröffnung ist für das Jahr 2025 geplant.

„Der aktuelle Orchesterprobenraum lässt eine künstlerisch zufriedenstellende Probenarbeit aus Gründen der Arbeitssicherheitsstandards und des Lärmschutzes kaum zu. Dieser neue Raum eröffnet nun die lang ersehnte Möglichkeit, alle Konzerte und Vorstellungen unter optimalen Bedingungen vorzubereiten“, zitiert das Mainzer Stadtmagazin sensor vom 8. Juli 2022 Generalmusikdirektor Hermann Bäumer. Die Nutzung des Orchesterprobensaals als Kammermusiksaal schaffe darüber hinaus neue Dispositonsmöglichkeiten. Intendant Markus Müller betont nach diesem Magazin: „Ich bin ausgesprochen froh, dass wir bald für das Orchester und für das Theater sehr viel freier und besser planen können. Auch für unseren Opernspielplan ergeben sich nun mehr Möglichkeiten, denn manch große Werke konnten wir unter den aktuellen Bedingungen gar nicht erst in Erwägung ziehen. Der Entwicklung des LU:-Quartiers blicke ich also aus vielen Gründen mit vorfreudiger Erwartung entgegen – und ich danke allen Beteiligten für die konstruktive gemeinsame Entscheidungsfindung!“

Theaterstiftung mit neuem Vorsitzenden

Nach 17 Jahren übergibt der langjährige Vorsitzende der Stiftung Mainzer Theaterkultur den Vorsitz an Justizrat Dr. Wolfgang Litzenburger, den Vorsitzenden der Theaterfreunde Mainz seit 2007. Er habe sich vorgenommen, so Coridaß, in seinem 75. Lebensjahr seine zahlreichen Ehrenämter in jüngere Hände zu legen.

Dr. Litzenburger dankte ihm für sein äußerst erfolgreiches Wirken sowohl für die Theaterstiftung als auch für die von dieser treuhänderisch verwalteten Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz. Beide Stiftungen habe er durch stürmische Zeiten, nämlich Finanzmarktkrise, Euro-Krise und Corona-Pandemie, sicher geleitet und das von der Gesellschaft der Freunde des Mainzer Theaters (jetzt: Theaterfreunde Mainz) eingebrachte Starkapital von 70.000 DM ansehnlich vermehrt. Unter seiner Führung habe sich die Stiftung vor allem als Förderer von Umbauten im Staatstheater besonders verdient gemacht.

Der neue Vorsitzende versprach, diese erfolgreiche Arbeit für Theater und Orchester in Mainz gemeinsam mit dem Schatzmeister Udo Kaufhold, der Initiatorin dieser Stiftung, Frau Sigrid Michaelis und dem Kuratoriumsvorsitzenden Wolfgang Merzbach, der zugleich stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister der Theaterfreunde Mainz ist, weiterführen zu wollen. Dr. Coridaß wird aber als Vertreter der Theaterfreunde Mainz dem Stiftungsvorstand weiter angehören und diesen mit Rat und Tat unterstützen.

Neuwahlen beim Förderverein tanzmainz

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fördervereins tanzmainz, die aufgrund der Coronabedingungen im Februar 2022 nicht in Präsenz stattfand, wurde der Vorstand neu gewählt. Manuela Klauer und Dirk Grüne, die seit 2018 den Förderverein sehr kompetent und motiviert als Vorstandsvorsitzende geleitet hatten, kandidierten nicht mehr bei der Wahl, Dr. Werner Wodrich wird sein Amt als Schatzmeister zum 1.4.2022 übergeben. Ein herzlicher Dank ging an an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder für ihre intensive Tätigkeit für den Förderverein tanzmainz.

Die Mitgliederversammlung wählte Mechthild Kölzer als Vorsitzende, Dr. Jörg Ruppert als stellvertretenden Vorsitzenden und Dr. Claudia Walther als Schatzmeisterin. Als Beisitz wurden der bisherige Vorstand Till Rehberg, Gründungsmitglied des Fördervereins, und Dr. Werner Wodrich bestätigt sowie Dr. Petra Ziegler als neues Vorstandsmitglied.

Tanzbegeisterte haben sich 2001 zum Förderverein tanzmainz e.V. zusammengeschlossen, um mit gezielter Unterstützung tanzmainz weiter auf seinem Weg in der internationalen Tanzelite zu begleiten. Mitglieder des Fördervereins sind zu Benefizveranstaltungen, Begegnungen mit dem tanzmainz-Ensemble und exklusiven Probenbesuchen vor den Tanzpremieren eingeladen. Alle Erlöse kommen tanzmainz zugute.

Die Theaterfreunde gratulieren dem neuen Team zur Wahl und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Jan Philipp Gloger bis 2028 Schauspieldirektor in Nürnberg

Jan Philipp Gloger, zwischen 2011 und 2013 Leitender Regisseur am Staatstheater Mainz, bleibt bis 2028 Schauspieldirektor in Nürnberg. Sein Vertrag mit der Stiftung Staatstheater Nürnberg wurde um weitere fünf Jahre verlängert“. Gloger leitet das Schauspiel an Bayerns größtem Mehrspartenhaus seit der Spielzeit 2018/19.

Gloger betonte angesichts der Vertragsverlängerung: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir erlaubt, gerade in herausfordernden Zeiten einen atmosphärisch und technisch so großartigen Ort wie das Nürnberger Schauspielhaus weiterhin prägen und entwickeln zu dürfen“, sagt Jan Philipp Gloger. „Gemeinsam mit einem starken Team und Ensemble weiterhin für eine so inspirierende Stadt Theater machen zu dürfen, deren Geschichte und Geschichten längst nicht auserzählt sind, ist eine großartige Perspektive.“

Biografie

Jan Philipp Gloger, Jahrgang 1981, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Während des Studiums arbeitete er als Bühnenmusiker und als Assistent der Gruppe Rimini Protokoll und zeigte Inszenierungen bei der Ruhrtriennale und den Frankfurter Positionen. Seit 2007 arbeitete er als freischaffender Schauspielregisseur, u.a. am Residenztheater in München, am Deutschen Theater und an der Schaubühne in Berlin, am Staatsschauspiel Dresden, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist neue Dramatik, u.a. brachte er Texte von Philipp Löhle, Ayad Akhdar und Elfriede Jelinek zur Uraufführung.

Seit 2010 inszeniert er auch Opern, u.a. an der Oper Zürich, an der Semperoper Dresden, an der Oper Frankfurt, bei den Bayreuther Festspielen, an der Nationale Opera Amsterdam und am Royal Opera House in London.

In Mainz hat er folgende Aufführungen inszeniert:

  • Traumnovelle nach Arthur Schnitzler, 2009
  • Friedrich Schiller: Kabale und Liebe, 2010
  • Elfriede Jelinek: Winterreise, 2011
  • Ferenc Molnár: Liliom, 2012
  • Philipp Löhle: Nullen und Einsen (Uraufführung), 2013
  • William Shakespeare: Was ihr wollt, 2013
  • Peter Handke: Kaspar, 2013

Förderverein des Orchesters mit neuer Vorsitzenden

Der Förderverein des Orchesters im Staatstheater Mainz hat auf seiner Mitgliederversammlung im Dezember 2021 eine neue Vorsitzende gewählt, nämlich Frau Ulrike Schaeffer. Frau Dr. Judith Braun-Biehl wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Frau Nancy Neumann und Herr Thomas Baumhäkel, der bisherige Vorsitzende des Fördervereins, arbeiten weiterhin als Beisitzer mit. Herr Volker Beling repräsentiert künftig den Förderverein als Präsident.

Die Vorsitzende bedankte sich herzlich bei Frau Franziska Freitag für deren kreative wie unermüdliche Vorstandsarbeit. Frau Freitag habe zusammen mit Herrn Thomas Baumhäkel, Frau Birgit Dany-Pietschmann und Herrn Volker Beling den Förderverein erfolgreich aufgebaut, unzählige Kammerkonzerte veranstaltet und viele Projekte des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz unterstützt.

Die Theaterfreunde Mainz gratulieren dem neuen Team um Frau Ulrike Schaeffer und erwarten eine ebenso vertrauensvolle Zusammenarbeit wie mit dem bisherigen Vorsitzenden, Herrn Thomas Baumhäkel.

Vereinsgeschäftsstelle: Kanzlei Baumhäkel, Schöfferstr. 8 (Am Dom), 55116 Mainz, Fon: 06131-143 43 63, Fax061 31-143 43 6, info@orchesterfoerderer-mainz.de
Bankverbindung des Fördervereins: IBAN: DE34 5505 0120 0000 0112 39

Ex-Theaterintendant Taube ist tot

Dietrich Taube, Intendant der Städtischen Bühne Mainz von 1978 bis 1991, ist im Alter von 89 Jahren in einem Münchner Krankenhaus gestorben. Dietrich Taube hatte 1991 kurz nach der Umwandlung des Stadttheaters in ein Staatstheater Mainz in Richtung Erfurt verlassen, wo er bis 2002 Generalintendant des Theaters war. Dort gründete er 1994 ein Kinder- und Jugendtheaterensemble sowie im selben Jahr auch die berühmt gewordenen Domstufen-Festspiele.

Dietrich Taube, am 19. November 1932 in Walzen (Oberschlesien) geboren, besuchte das Gymnasium „Am Zwinger“ in Breslau. Nach der Vertreibung setzte er seinen Schulbesuch in Altena fort, wo er das Abitur ablegte. Er nahm ein Studium der Germanistik, Geschichte und Französisch an der Ludwig-Maximilians-Universität München auf, wechselte jedoch zum Schauspiel und ließ sich von 1954 bis 1956 an der Otto-Falckenberg-Schule ausbilden.

An den Städtischen Bühnen Freiburg arbeitete er von 1957 bis 1964 als Schauspieler und Regisseur sowie als Assistent des Intendanten. 1964 wurde er Oberspielleiter der Sparte Schauspiel des Stadttheaters Gießen. 1966 wurde er dessen Intendant. 1978 wechselte er als Intendant an die Städtischen Bühnen Mainz.

Vorstand von Theaterfreunden im Amt bestätigt

Die Mitgliederversammlung der Theaterfreunde hat am 8.11.2021 den bisherigen Vorstand in seinen Ämtern bestätigt. Damit werden die Mainzer Theaterfreunde für die nächsten 3 Jahre von Justizrat Dr. Wolfgang Litzenburger als Vorsitzendem und Wolfgang Merzbach als Stellvertreter und Schatzmeister geführt. Beisitzer sind Frau Christianne Brenken (Schriftführerin), Frau Petra Barth (Programmplanung), Frau Eva von Hülst (Veranstaltungen), Herr Harald Zuckmayer und Herr Dierk Fröhlich.

Sparvorschläge vom Tisch – Erfolg des Aktionsbündnisses

Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung der Staatstheater Mainz GmbH am 28. September 2021 erklärte  Oberbürgermeister Michael Ebling, dass die Mittel für das Staats-theater Mainz für das Jahr 2022 in voller Höhe in den Haushaltsplan der Stadt Mainz eingestellt werden sollen. Eine Anpassung des Wirtschaftsplanes der Staatstheater Mainz GmbH für die laufende Spielzeit 2021/22 sei damit nicht erforderlich. Kürzungen für die Folgejahre gegenüber den bisherigen Planungen seien ebenfalls nicht vorgesehen. Dazu Michael Ebling: „Wir wollen trotz der von Seiten der ADD geforderten Einsparungen bei den freiwilligen Leistungen, zu der auch die Kultur zählt, einen Haushalt für 2022 vorlegen, der Kürzungen für das Staatstheater jetzt und in Zukunft nicht erforderlich macht. Und das ist im Kontext der hervorragenden Arbeit des Hauses auch kulturpolitisch ein wichtiges Signal.“ Im laufenden Haushaltsjahr steht derzeit noch eine Reduktion des städtischen Zuschusses an die Staatstheater Mainz GmbH in Höhe von € 300.000,- im Raum. Die Gesellschafter Stadt und Land wollen sicherstellen, dass dies keine Auswirkungen auf das kulturelle Angebot des Staatstheaters hat.

Erfolg des Aktionsbündnisses

Damit hat die Stadt Mainz die Sparvorschläge, die im Sommer laut geworden waren, vollständig zurückgenommen und die zentrale Forderung des Aktionsbündnisses „Mainzer Theater für alle“ erfüllt. Intendant Markus Müller zeigte sich erfreut über diese Entwicklung, appellierte jedoch zugleich an alle Verantwortlichen, zukünftig die wichtige gesellschaftliche Rolle der Kultur – gerade nach den schmerzhaften Erfahrungen in der Corona-Krise – nicht mehr durch Spardiskussionen infrage zu stellen. Damit spricht der Intendant aus, was nicht nur die Mitglieder dieses Aktionsbündnisses, sondern alle Freunde des Mainzer Staatstheaters und des Philharmonischen Staatsorchesters denken.

Mainzer Theaterfreunde sammeln 14.000 € für Theaterschaffende in Not

Unter den Folgen dieser Corona-Pandemie haben die Theaterschaffenden wegen des Verbots fast aller kulturellen Veranstaltungen besonders zu leiden. Dies gilt auch für die Künstler*innen und sonstigen Mitarbeiter*innen des Staatstheaters Mainz und des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz. Die fest engagierten bzw. angestellten Mitarbeiter*innen haben zwar noch ihr festes Gehalt, doch fallen auch bei diesen jegliche Zuverdienstmöglichkeiten weg, was bei Familien zu großen finanziellen Problemen führen kann. Größte Not leiden dagegen alle freischaffenden Künstler*innen, deren Produktionen nicht aufgeführt werden können und die deshalb kein Honorar erhalten.

Um diesen Theaterschaffenden und Musikern in der gegenwärtigen Notlage zu helfen, haben die Theaterfreunde Mainz die nicht für Theaterbesuche ausgegebene oder für bereits gekaufte Karten bzw. Abonnements zurückerstattete Beträge für diesen Zweck gespendet. Dabei ist seit April 2020 bis heute eine Summe von 14.000 € zusammengekommen, mit dem das Kapital eines von den Theaterfreunden bereits seit mehr als 10 Jahren verwalteten Sozialfonds, der in Erinnerung an den langjährigen Vorsitzenden „Zimmerschied-Fonds“ genannt wird, aufgestockt werden konnte. Dieser Sozialfonds leistet diskrete, schnelle und unbürokratische Hilfe, wenn Mitarbeiter*innen des Staatstheaters Mainz bzw. des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz oder deren Angehörige in wirtschaftliche Not geraten, insbesondere in Todes- und Krankheitsfällen, bei der Erziehung oder Ausbildung minderjähriger Kinder, bei der Sicherung einer angemessenen Unterkunft oder bei der Anschaffung von zur Berufsausübung notwendigen Sachen.

Der Vorsitzende der Theaterfreunde Mainz, Dr. Wolfgang Litzenburger, bedankt sich bei allen, die durch ihre Spendenbereitschaft die Solidarität zwischen den Theaterschaffenden und dem Theater- bzw. Konzertpublikum unter Beweis gestellt haben.

Operndirektor Stefan Vogel wechselt nach Luzern

Nach fast sechsjähriger Tätigkeit am Staatstheater Mainz verlässt Stefan Vogel Mainz und wechselt an das Theater in Luzern. Als Operndirektor zeichnet er mitverantwortlich für viele künstlerische Höhepunkte. Über 60 Musiktheaterproduktionen, darunter ambitionierte und zum Teil gewagte Projekte wurden unter seiner Leitung auf die Bühne gebracht. Dazu gehörten auch Lydia Steiers Inszenierung von Pascal Dusapins PERELÀ, die für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert wurde, IF THIS THAN THAT AND NOW WHAT (UA) von Simon Steen-Andersen, die bei der Münchener Biennale für Furore sorgte, und die Uraufführung TAMÁSS, die abendländische (notierte) Musik mit der orientalischen (improvisierten) in einer einzigartigen Symbiose zusammengebracht hat.

Mit Ina Karr wird er im Frühjahr 2021 in die Schweiz ziehen und mit Beginn der Spielzeit 2021/22 am Luzerner Theater die Aufgabe als Betriebsdirektor/COO übernehmen. Mit dem geplanten Neubau des Luzerner Theaters wartet dort neben dem regulären Spielbetrieb eine ganz besondere Herausforderung auf ihn.

Nachfolger ist Gabriele Donà

Gabriele Donà

Nachfolger von Stefan Vogel als Leiter des Opernbetriebs und Castingdirektor wird Gabriele Donà. Nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums studierte Gabriele Donà Violine am Konservatorium seiner Geburtsstadt Padua sowie Musikwissenschaft an der dortigen Universität. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien schloss er die Studien Orchester- sowie Chordirigieren ab. Als Geiger war er im Quartetto d’Archi di Padova, Orchestra del Teatro Lirico G. Verdi Trieste, I Filarmonici di Padova sowie dem Pro Arte Orchester Wien tätig und nahm an den Kursen der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg in der Klasse von Yair Kless teil. Verschiedene Engagements führten ihn unter anderem als Chordirektor an das Landestheater Niederbayern sowie als Chordirektor und Kapellmeister nach Bautzen. Darüber hinaus leitete Gabriele Donà das Pro Arte Orchester Wien, das Wiener Kammerorchester, das Orchestra del Teatro Olimpico Vicenza, die Neue Lausitzer Philharmonie Görlitz, das Orchester des F.X. Šalda-Theaters Liberec, die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Magdeburg sowie den Coro di Praga Prag. Zahlreiche Auftritte führten ihn etwa in die Dresdner Frauenkirche und ins Berliner Konzerthaus.

2004 entdeckte und katalogisierte er den Bestand der Musikhandschriften der Jüdischen Gemeinde von Padua (Zeitspanne: 1834-1942, 315 Chorpartituren sowie dazugehörige Einzelstimmen). Es folgten die Veröffentlichung seiner Arbeit und die Auszeichnung durch die Accademia Galileiana Padova. Sein Interesse für die Verknüpfung von Musik und Identität bewegte ihn dazu, eine Auswahl aus Liedern in nieder- und obersorbischer Sprache mit dem Chor Klangwerkstatt Dresden einzustudieren und aufzunehmen (Lieder aus dem Lohsaer Liederbuch, 2017 rbb, Berlin).

2017 wurde Gabriele Donà als Maestro Collaboratore am Teatro dell’Opera in Rom aufgenommen. In derselben Funktion assistierte er bei der Produktion Tristan und Isolde im Teatro Comunale von Modena sowie im Teatro Comunale von Ferrara (eine Koproduktion mit dem Staatstheater Nürnberg).

Seit Februar 2018 arbeitet Gabriele Donà in der künstlerischen Betriebsdirektion am Staatstheater Mainz, seit der Spielzeit 2019/20 ist er Chefdisponent.

GMD Bäumer verlängert bis 2025

Hermann Bäumer verlängert sein Engagement als Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz um weitere vier Jahre bis zum 31. Juli 2025. Staatssekretär Denis Alt freut sich über die weitere Zusammenarbeit: „Hermann Bäumer hat in den vergangenen Jahren als Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz und als Generalmusikdirektor des Staatstheaters Mainz hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft vor uns haben und das hohe künstlerische Niveau des Orchesters weiter ausbauen können.“

Bereits seit dem 1. August 2011 leitet Bäumer das Orchester in Mainz. Unter seiner künstlerischen Leitung hat sich das Staatsorchester kontinuierlich entwickelt und hat neue Wege eingeschlagen. Dass seine Arbeit über Rheinland-Pfalz hinaus gewürdigt wird, belegen erhaltene Auszeichnungen: 2017 als „Innovatives Orchester“ durch die Deutsche Orchesterstiftung und für die Spielzeit 2018/2019 für das „Beste Konzertprogramm der Saison“ durch den Deutschen Musikverleger-Verband.

„Das Philharmonische Staatsorchester hat sich neben einer ungeheuren Musizierfreude auch die Neugier auf Neues sowie neue Sichtweisen auf Altbekanntes bewahrt. Das zeichnet auch das Mainzer Publikum aus und so ist es für mich eine Ehre und große Freude, hier in Mainz weiter arbeiten zu dürfen“, freut sich Bäumer über sein fortlaufendes Engagement.

„Die in den vergangenen Jahren erreichte künstlerische Leistungsfähigkeit des Philharmonischen Staatsorchesters ist ein Ergebnis der intensiven Arbeit Hermann Bäumers und stellt eine Bereicherung für das kulturelle Leben in Mainz und der Region dar“, so der Staatssekretär. Die innovativen Konzertformate, die Bäumers Leitung auszeichnen, werden auch in der aktuellen Spielzeit wieder aufgegriffen. So wird beim 6. Mainzer Komponistenporträt am 20. März in einem Sinfoniekonzert der türkische Pianist Fazil Say vorgestellt. Im April erfolgt ein Konzert der Reihe „Auf Wiederhören“, das sich mit Musik der Gegenwart beschäftigt.

Der Intendant des Mainzer Staatsheaters Markus Müller hob die Bedeutung der Arbeit Bäumers hervor: „Hermann Bäumer fordert sich, sein Orchester und unsere Sängerinnen und Sänger musikalisch immer wieder neu heraus. Er ist offen, neugierig und bringt eine vertrauensvolle zwischenmenschliche Atmosphäre in seine künstlerische Arbeit ein. Das exzellente Klangergebnis und das hohe musikalische Niveau erleben wir in den vielen Konzerten und Opernaufführungen. Daher freue ich mich sehr über die weitere Zusammenarbeit mit ihm als Generalmusikdirektor und als verlässlicher, wichtiger Partner für mich ganz persönlich und für das Staatstheater Mainz.“

Bäumers Engagement und sein Bezug zur Landeshauptstadt Mainz zeigen sich auch in weiteren Projekten: 2015 initiierte er ein Konzert für Flüchtlinge im Theater Mainz. Im diesjährigen Beethoven-Jubiläumsjahr entstand das Projekt „Beethoven-Babys“. Hierbei erhalten alle Babys, die in und um Mainz geboren wurden eine sechsjährige musikalische Patenschaft. Diese beinhaltet Krabbel- und Kinderkonzerte. „Die genannten Initiativen Hermann Bäumers zeigen, dass dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz ein künstlerischer Leiter vorsteht, der als Botschafter der Musik Brücken zu den Menschen schlägt“, würdigt Alt die Leistungen.

Neben der Vertragsverlängerung konnten auch zwei neue Orchesterstellen eingerichtet werden. Damit kann die künstlerische Ausrichtung des Orchesters ausgebaut werden.

Bierwirth unterstützt Staatstheater Darmstadt

Der kaufmännische Geschäftsführer des Staatstheaters Mainz Volker Bierwirth geht zwar demnächst in den Ruhestand, doch setzt er sich deshalb noch lange nicht zur Ruhe. Er ist vom hessischen Kunstministerium beauftragt worden, dem Staatstheater Darmstadt bei der Aufarbeitung der Haushaltsmisere zu helfen. Dazu sollen die Verwaltungs- und Geschäftsabläufe innerhalb der Theaterverwaltung analysiert und die notwendigen Veränderungsprozesse von ihm begleitet werden.

Erik Raskopf wird Nachfolger von Volker Bierwirth

Der Aufsichtsrat des Staatstheater Mainz hat Herrn Erik Raskopf als Geschäftsführender Theaterdirektor am Staatstheater Mainz zum 1. März die Nachfolge von Volker Bierwirth antreten wird. Herr Raskopf ist derzeit als Künstlerischer Betriebsdirektor, Prokurist und Stellvertreter des Intendanten am selben Haus tätig. Weiterlesen

Neu gewählt: Theaterbeirat des Staatstheaters

Der Theaterbeirat des Staatstheaters Mainz ist ein Sprachrohr des kunstsinnigen Publikums. Die Mitglieder des Theaterbeirats werden zur Hälfte vom Land und zur anderen Hälfte von der Stadt Mainz berufen. Die von der Stadt Mainz zu entsendenden Beiratsmitglieder werden vom Stadtrat nach den für Ausschüsse geltenden Regeln bestimmt. Die Geschäftsordnung des Theaterbeirats gewährleistet darüber hinaus, dass alle theaternahen Vereinigungen an den Beratungen dieses Gremiums teilnehmen können. Weiterlesen

FAUST 2019 für Elisabeth Stöppler

Am Abend des 9.11.2019 wurden im Staatstheater Kassel zum 14. Mal die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Theaterpreises DER FAUST ausgezeichnet, darunter die Mainzer Regisseurin Elisabeth Stöppler für die Inszenierung „Götterdämmerung“ am Theater Chemnitz. Elisabeth Stöppler verstehe es, Wagners lange musikalische Wege mitzugehen, lasse gleichzeitig Uneindeutigkeiten und Umdeutungen zu und schaffe es, Brutalität ohne Repräsentation jener darzustellen. Mit Klimawandel und sozialer Vereinsamung werde das thematische Triptychon dieser besonderen Inszenierung vervollständigt und bekommt dadurch eine ungeahnte Relevanz und Schärfe. Weiterlesen

Neues Zuhause für Künstler am Staatstheater

Seit Jahrzehnten stellen die Theaterfreunde Mainz dem Staatstheater eine Wohnung zur Verfügung, in der Regisseure, Sänger, Schauspieler, Tänzer usw. für wenig Geld einige Tage, Wochen oder auch Monate wohnen können. Die Nachfrage nach dieser preisgünstigen Unterkunft für Künstler am Theater war so groß, dass sich die Theaterfreunde entschlossen haben, eine zweite Wohnung im Augustinergäßchen, also ganz nah beim Staatstheater, anzumieten, zu möblieren und zur Einquartierung von Künstlern zur Verfügung zu stellen. Die von den Künstlern zu zahlende Miete ist nicht kostendeckend, so dass die Theaterfreunde auf diese Weise mehrere tausend Euro dem Staatstheater zukommen lassen.