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Terminkalender

Sep
28
Mi
Vorstandssitzung
Sep 28 um 19:00
Vorstandssitzung @ Sitzungszimmer, Kleines Haus, Staatstheater Mainz

Die Mitglieder des Vorstands erhalten eine gesonderte Einladung.

Okt
4
Di
Der Krieg soll verflucht sein
Okt 4 um 20:00
Der Krieg soll verflucht sein @ Kakadu-Bar

Unter dem gemeinsamen Titel Der Krieg soll verflucht sein lädt das Staatstheater zu einer Veranstaltungsreihe ein, die sich dem Thema mit Lesungen, Konzerten und Diskussionen aus verschiedenen künstlerischen Richtungen nähert.

Am 4.10.2022 werden aktuelle Texte von Anastasiia Kosodii und Andrij Bondarenko vom Theater der Autor*innen Kiew vorgestellt. Es lesen Anastasiia Kosodii und Andrij Bondarenko und Mitgliedern des Schauspielensembles.

Okt
11
Di
Theaterfreunde-Treff
Okt 11 um 19:00
Theaterfreunde-Treff @ Restaurant "Zum grünen Kakadu"

An jedem Treffen nehmen 2 Künstler bzw. Künstlerinnen aus dem Ensemble, Regisseure bzw. Regieseurinnen oder Gäste aus der Theaterverwaltung teil.

Auch Gäste zum regelmäßigen Treffen der Theaterfreunde sind herzlich willkommen.

Um Anmeldung bei Frau Brenken wird gebeten.

Okt
13
Do
Literarisches Quartett mit David Gieselmann
Okt 13 um 20:00 – 21:00
Literarisches Quartett mit David Gieselmann @ Kakadu-Bar

Die Stammbesetzung ist: Sylvia Fritzinger (Leiterin der Abteilung Kommunikation), Ensemblemitglied Klaus Köhler, der spiritus rector des Formates, und Dramaturg Boris C. Motzki (Moderation).

Gast am 13. Oktober ist David Gieselmann, der Autor von Villa Alfons.

Okt
17
Mo
Einblick Sweeney Todd
Okt 17 um 18:00
Einblick Sweeney Todd @ Foyer Großes Haus

Kurz vor der Premiere gibt Christin Hagemann und das Regieteam Ihnen einen Einblick in die Probenarbeit. Nach einer Einführung können Sie einen Teil einer Probe besuchen und so einen exklusiven Eindruck von der Entwicklung einer Neuproduktion bekommen.

Okt
21
Fr
David van Reybrouck: Revolusi – Indonesien und die Entstehung der modernen Welt
Okt 21 um 20:00
David van Reybrouck: Revolusi - Indonesien und die Entstehung der modernen Welt @ Kakadu-Bar

Als Japan 1941 den Angriff auf Pearl Harbor startete, begann sich das historische Fenster für ein anderes Ereignis zu öffnen. Seit Jahrzehnten hatten Indonesier für die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Niederlande gekämpft, im August 1945 wurde sie vom späteren Präsidenten Sukarno proklamiert. Es folgte ein mehrjähriger, brutaler Krieg. Diese Revolusi war in zweierlei Hinsicht Weltgeschichte: Sie ergab sich aus einem globalen Konflikt und hatte globale Signalwirkung. Indonesien setzte sich an die Spitze der Dekolonisation, die bald auch Afrika erfasste und die politische Landkarte für immer veränderte. In Debatten um Kolonialverbrechen und die Rückgabe geraubter Kunstwerke beschäftigt sie uns bis heute.

David Van Reybrouck hat jahrelang recherchiert und mit fast 200 Zeitzeugen gesprochen. In Nepal interviewte er Gurkha-Soldaten, in Australien einen der wenigen indonesischen Kommunisten, die die Massaker 1965/66 überlebten, in Nordholland einen 1914 auf Sumatra geborenen Fürstensohn: Djajeng Pratomo ging zum Studium nach Leiden, schloss sich dem Widerstand gegen die deutsche Besatzung an und überlebte das KZ Dachau. Ihre Erinnerungen verknüpft Van Reybrouck zu einer historischen Erzählung, deren Sog man sich kaum entziehen kann.

Moderation: Dr. Takuma Melber