Autor: Dr. Wolfgang Litzenburger (Seite 1 von 21)

Tatjana Gürbaca gibt ihr Debüt in Frankfurt

Die Regisseurin und frühere Mainzer Operndirektorin Tatjana Gürbaca inszeniert Luigi Dallapiccolas letzte Oper Ulisse und gibt damit ihr Debüt an der Oper Frankfurt. Die Premiere findet am 26. Juni 2022 statt. Weitere Aufführungen stehen für den 01. /07. /10. /15. /18. Juli 2022 an.

Der italienische Komponist Luigi Dallapiccola entwickelt in dieser Oper eine eigene,  von Dante inspirierte Lesart: Odysseus erscheint darin als ein zerrissenes Individuum auf der rastlosen Suche nach Selbsterkenntnis.

 

 

Terribile, Alberto

Alberto Terribile wurde in Italien geboren. Dort studierte er an der Accademia Teatro alla Scala in Mailand. Während seiner Ausbildung tanzte er dort als Tadzio in der Oper Tod in Venedig. Anschließend studierte er Tanz am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er 2013 seinen Abschluss machte.

Alberto erhielt sein erstes Engagement 2013/2014 beim BalletMainz und setzte dann seine Karriere am Stadttheater Gießen, Theater St. Gallen und Nationaltheater Mannheim fort.

In diesen Jahren arbeitete er mit verschiedenen Choreograf*innen wie Felix Landerer, Stephan Thoss, Ohad Naharin, Johan Inger, Giuseppe Spota, Erion Kruja, Douglas Lee, Hans van Manen oder Cayetono Soto.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Alberto Terribile festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Parellada, Jaume Luque

Jaume wurde 1996 in Barcelona geboren. Er begeisterte sich früh für urbane Tanzstile und machte nach dem Tanzstudium seinen Abschluss am Konservatorium für zeitgenössischen Tanz am Instituto de Teatro de Barcelona.

Danach schloss er sich der Kompanie IT Dansa an, wo er die Möglichkeit hatte, in Werken von Choreograf*innen wie Akram Khan, Alexander Ekman und Lorena Nogal zu tanzen. Ab 2020 war Jaume Mitglied der Holstebro Dance Company in Dänemark.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Jaume Luque Parellada festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Nikolaeva, Polina

Im Alter von vier Jahren begann Polina Nikolaeva, deren Eltern Zirkuskünstler waren, mit dem Training zur Zirkusartistin. Schnell änderte sich die Richtung ihrer Ausbildung Richtung Tanz und so wurde sie als Kind Mitglied eines russischen Folkloreensembles.
Im Alter von 10 Jahren wechselte sie vom Volkstanz auf zeitgenössischen Tanz und trat dem „Theatre-Studio für moderne Choreographie“ unter der Leitung von Irina Afonina bei. Polina Nikolaeva nahm ihm Rahmen dessen an nationalen und internationalen Festivals teil. Während dieser Zeit (2014-2018) arbeitete ich als Tänzerin für die Werbung von Intel Russia, für Videoclips von Sängern, für die Eröffnungsfeier des Weltfestivals der Jugend und Studenten in Sotschi, für das Zirkusballett der Zirkuskompanie von Daria Kostiuk (Russland und Katar), unterrichtete zeitgenössischen Tanz im Kunstturnstudio „Movimento“ (Daniela Ottavi) und in der Schule für zeitgenössischen Tanz von Daniela Malusardi in Spoleto, IT.

Im Jahr 2018 hat Polina an der der ArtEZ University of the Arts (Arnheim, Niederlande) den Bachelor of Dance abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie mit Lucinda Childs, Trisha Brown und der Eastman Dance Company (Sidi Larbi Cherkaoui) und war Teil der neuen Arbeiten von Corneliu Ganea, Dunja Jocic (Online-Projekt) und Dario Tortorelli.

Ab der Spielzeit 2021/2022 ist Polina Nikolaeva Apprentice bei tanzmainz.

Wiese, Milena

Milena Wiese, in Deutschland geboren, sammelte ihre ersten Tanzerfahrungen an der Youth Company JET am Tanzhaus NRW. Ihre Tanzausbildung begann sie zuerst am Tanz- Gymnasium Essen-Werden und führte sie an der renommierten Codarts Hogeschool voor de Kunsten in Rotterdam fort.

In dieser Zeit tanzte Milena Wiese in Stücken der Choreografen Jason Jacobs, Felix Landerer, Regina van Berkel, Club Guy and Roni, Rafael Bonachela u.a. .

Milena ist als Apprentice für die Spielzeit 2019/2020 zu tanzmainz gekommen.

Elie, Paul

Paul Elie ist in Großbritannien geboren und in Frankreich aufgewachsen.

Er hat zeitgenössischen Tanz und Ballett in einer High-School in Frankreich gelernt und ging dann für ein Jahr an die Copenhagen Contemporary Dance School, um seine zeitgenössischen Tanzfähigkeiten auszubauen. Dort arbeitete er mit Anton Lachky.

Seit 2018 studiere er an der Academy of Theatre and Dance of Amsterdam in der Abteilung Moderner Theatertanz, wo er mit Choreograf*innen wie Rose Lopez Espinosa, Michael Schumacher, Michael Langeneckert arbeitete. Paul Elie macht seinen Bachelor of Arts an der Academy of Theatre and Dance of Amsterdam voraussichtlich im Juni 2022.

In der Spielzeit 2021/2022 ist Paul Elie Apprentice bei tanzmainz

Longo, Federico

Federico Longo wurde 1994 in Rom geboren.

Er studierte dort an der Nationalen Akademie für Tanz und setzte es an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden fort, wo er 2016 seinen Abschluss machte.

Von 2016 bis 2018 tanzt Longo am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken unter der Leitung von Stijn Celis und war u.a. in Stücken von Stijn Celis, Jiri Kilyan, Alexander Ekman, Andonis Foniadakis und Shahar Binyamini zu sehen.
2018 wechselte er nach Tel Aviv und war dort bis 2021 war er Mitglied des Batsheva Young Ensemble, wo er Werke vor allem Werke von Ohad Naharin tanzte (Sadeh 21, Decadance, Kamuyot, Black Milk). 2019 arbeitete er mit Sharon Eyal an der Kreation von The Look und 2021 an der Kreation Y für das Israel Festival.

Im Jahr 2019 erhielt er den Preis Danza&Danza als „bester italienischer Tänzer im Ausland“.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Federico Longo festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Lim, Amy

Amy Elizabeth Lim wurde in Australien mit chinesisch-malaysischem Hintergrund geboren und begann im Alter von 3 Jahren mit dem Tanzen.

Sie trainierte von da an in Sydney und Melbourne.

Amy kam dann nach Europa, um 2018 zeitgenössischen Tanz an der Codarts University of the Arts Rotterdam zu studieren. Im Rahmen des Studiums bei Codarts hat sie in verschiedenen Choreografien von Stephen Shropshire, Ton Simons, Roy Assaf, Antonin Comestaz, Lorand Zachar und Martha Graham getanzt.

Amy wird ihr Studium voraussichtlich im Juli 2022 abschließen.
In der Spielzeit 2021/2022 ist Amy Lim Apprentice bei tanzmainz.

Uhland, Katharina

Katharina Uhland ist gebürtige Darmstädterin.

Während ihrer Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München gastiert sie an den Münchner Kammerspielen. Es folgen Engagements u. a. am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Hannover, am Theater Oberhausen, dem Staatstheater Darmstadt, am Deutschen Theater Göttingen, am Hans-Otto-Theater in Potsdam, am Theater Heidelberg und am Staatstheater Nürnberg.

Seit der Spielzeit 2021/2021 ist Katharina Uhland fest im Schauspielensemble.

Die von ihr mitgegründete Gruppe „Hoffland“ wurde mit der dokumentarischen Arbeit Innenwelten oder der Pudel in dir zu verschiedenen Theaterfestivals eingeladen. Neben dem Theater ist sie im Dokumentarfilmbereich tätig.

Hein, Carlotta

Carlotta Hein ist 1997 in Oldenburg geboren und aufgewachsen.

2017 begann sie mit ihrem Schauspielstudium an der Folkwanguniversität der Künste in Bochum.

Carlotta Hein ist seit der Spielzeit 2021/22 festes Mitglied des Ensembles am Staatstheater Mainz.

Enders, Leandra

Die 1997 geborene Schauspielerin Leandra Enders wuchs in Mainz auf.

Das Schauspielstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover. Währenddessen stand sie für einige studentische Kurzfilme vor der Kamera. 2018 wurde sie mit dem Schauspielpreis der CULT-Stiftung für Mariechen in der Hochschulproduktion „Die Gärten des Monsieur Foucault“ ausgezeichnet und erhielt das Deutschlandstipendium der HMTMH.

Seit Sommer 2020 ist Leandra Enders Mitglied des Schauspielensembles des Staatstheater Mainz.

Torbidoni, Marta

Die Koloratursopranistin Marta Torbidoni begann schon sehr früh mit ihrer Gesangsausbildung bei Doriana Giuliodoro. 2008 schloss Marta Torbidoni ihr Gesangsstudium mit Auszeichnung am Konservatorium G.B. Pergolesi in Fermo ab sowie 2013 ihr Studium der Musikwissenschaften mit Bestnote.

Meisterkurse belegte sie bei Renata Scotto, Sylvia Sass, Giorgio Merighi, Giovanna Casolla, Valeria Esposito, Paolo Barbacini, Fabio Armiliato, Micaela Carosi und Mirella Freni.

Marta Torbidoni ist Preisträgerin bedeutender Gesangswettbewerbe, wie dem 68. Europäischen Wettbewerb für junge Opernsänger in Spoleto (2014), Gewinnerin des Cesare Valletti-Preises und des 1. Preises der Puccini-Akademie in Torre del Lago.

Als Finalistin des Voci Verdiane-Wettbewerbs war sie als Amalia in I Masnadieri im Rahmen des Verdi Festivals 2016 in Busseto zu erleben. Zudem gewann sie 2017 den Franco Enriquez-Preis als beste Sopranistin.

Marta Torbidoni trat bereits in vielen bedeutenden Opern- und Konzerthäusern auf, wie der Oper in Rom, dem Teatro Regio in Parma, dem Teatro Comunale in Bologna, dem Teatro Donizetti in Bergamo, dem Teatro Bellini in Catania, dem Teatro delle Muse in Ancona, dem Festival Sferisterio in Macerata, dem Municipal Theater in São Paolo (Brasilien), dem Teatro dell Aquila in Fermo, der Opera de Tenerife, dem Teatro Principal in Menorca, dem Auditorium Gasteig in München, dem Palau della Musica in Valencia, dem Auditorium Enrico Caruso in Torre del Lago, dem Teatro Flavio Vespasiano in Rieti und dem Teatro Lauro Rossi in Macerata.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist sie Ensemblemitglied.

Theaterstiftung mit neuem Vorsitzenden

Nach 17 Jahren übergibt der langjährige Vorsitzende der Stiftung Mainzer Theaterkultur den Vorsitz an Justizrat Dr. Wolfgang Litzenburger, den Vorsitzenden der Theaterfreunde Mainz seit 2007. Er habe sich vorgenommen, so Coridaß, in seinem 75. Lebensjahr seine zahlreichen Ehrenämter in jüngere Hände zu legen.

Dr. Litzenburger dankte ihm für sein äußerst erfolgreiches Wirken sowohl für die Theaterstiftung als auch für die von dieser treuhänderisch verwalteten Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz. Beide Stiftungen habe er durch stürmische Zeiten, nämlich Finanzmarktkrise, Euro-Krise und Corona-Pandemie, sicher geleitet und das von der Gesellschaft der Freunde des Mainzer Theaters (jetzt: Theaterfreunde Mainz) eingebrachte Starkapital von 70.000 DM ansehnlich vermehrt. Unter seiner Führung habe sich die Stiftung vor allem als Förderer von Umbauten im Staatstheater besonders verdient gemacht.

Der neue Vorsitzende versprach, diese erfolgreiche Arbeit für Theater und Orchester in Mainz gemeinsam mit dem Schatzmeister Udo Kaufhold, der Initiatorin dieser Stiftung, Frau Sigrid Michaelis und dem Kuratoriumsvorsitzenden Wolfgang Merzbach, der zugleich stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister der Theaterfreunde Mainz ist, weiterführen zu wollen. Dr. Coridaß wird aber als Vertreter der Theaterfreunde Mainz dem Stiftungsvorstand weiter angehören und diesen mit Rat und Tat unterstützen.

Umzug der Theaterkasse

Weil im Foyerbereich Umbaumaßnahmen stattfinden, um einen neuen und schnelleren Aufzug einzubauen, ist die Theaterkasse und das Abonnementbüro bis auf Weiteres in die Fuststrasse 4, auf der Rückseite des Restaurants „Zum grünen Kakadu“, umgezogen.

Neuwahlen beim Förderverein tanzmainz

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fördervereins tanzmainz, die aufgrund der Coronabedingungen im Februar 2022 nicht in Präsenz stattfand, wurde der Vorstand neu gewählt. Manuela Klauer und Dirk Grüne, die seit 2018 den Förderverein sehr kompetent und motiviert als Vorstandsvorsitzende geleitet hatten, kandidierten nicht mehr bei der Wahl, Dr. Werner Wodrich wird sein Amt als Schatzmeister zum 1.4.2022 übergeben. Ein herzlicher Dank ging an an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder für ihre intensive Tätigkeit für den Förderverein tanzmainz.

Die Mitgliederversammlung wählte Mechthild Kölzer als Vorsitzende, Dr. Jörg Ruppert als stellvertretenden Vorsitzenden und Dr. Claudia Walther als Schatzmeisterin. Als Beisitz wurden der bisherige Vorstand Till Rehberg, Gründungsmitglied des Fördervereins, und Dr. Werner Wodrich bestätigt sowie Dr. Petra Ziegler als neues Vorstandsmitglied.

Tanzbegeisterte haben sich 2001 zum Förderverein tanzmainz e.V. zusammengeschlossen, um mit gezielter Unterstützung tanzmainz weiter auf seinem Weg in der internationalen Tanzelite zu begleiten. Mitglieder des Fördervereins sind zu Benefizveranstaltungen, Begegnungen mit dem tanzmainz-Ensemble und exklusiven Probenbesuchen vor den Tanzpremieren eingeladen. Alle Erlöse kommen tanzmainz zugute.

Die Theaterfreunde gratulieren dem neuen Team zur Wahl und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Jan Philipp Gloger bis 2028 Schauspieldirektor in Nürnberg

Jan Philipp Gloger, zwischen 2011 und 2013 Leitender Regisseur am Staatstheater Mainz, bleibt bis 2028 Schauspieldirektor in Nürnberg. Sein Vertrag mit der Stiftung Staatstheater Nürnberg wurde um weitere fünf Jahre verlängert“. Gloger leitet das Schauspiel an Bayerns größtem Mehrspartenhaus seit der Spielzeit 2018/19.

Gloger betonte angesichts der Vertragsverlängerung: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir erlaubt, gerade in herausfordernden Zeiten einen atmosphärisch und technisch so großartigen Ort wie das Nürnberger Schauspielhaus weiterhin prägen und entwickeln zu dürfen“, sagt Jan Philipp Gloger. „Gemeinsam mit einem starken Team und Ensemble weiterhin für eine so inspirierende Stadt Theater machen zu dürfen, deren Geschichte und Geschichten längst nicht auserzählt sind, ist eine großartige Perspektive.“

Biografie

Jan Philipp Gloger, Jahrgang 1981, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Während des Studiums arbeitete er als Bühnenmusiker und als Assistent der Gruppe Rimini Protokoll und zeigte Inszenierungen bei der Ruhrtriennale und den Frankfurter Positionen. Seit 2007 arbeitete er als freischaffender Schauspielregisseur, u.a. am Residenztheater in München, am Deutschen Theater und an der Schaubühne in Berlin, am Staatsschauspiel Dresden, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist neue Dramatik, u.a. brachte er Texte von Philipp Löhle, Ayad Akhdar und Elfriede Jelinek zur Uraufführung.

Seit 2010 inszeniert er auch Opern, u.a. an der Oper Zürich, an der Semperoper Dresden, an der Oper Frankfurt, bei den Bayreuther Festspielen, an der Nationale Opera Amsterdam und am Royal Opera House in London.

In Mainz hat er folgende Aufführungen inszeniert:

  • Traumnovelle nach Arthur Schnitzler, 2009
  • Friedrich Schiller: Kabale und Liebe, 2010
  • Elfriede Jelinek: Winterreise, 2011
  • Ferenc Molnár: Liliom, 2012
  • Philipp Löhle: Nullen und Einsen (Uraufführung), 2013
  • William Shakespeare: Was ihr wollt, 2013
  • Peter Handke: Kaspar, 2013

Selele, Zodwa

Die südafrikanische Sängerin und Musical-Darstellerin ist 1978 in Deutschland geboren.

Ausbildung

  • Ausbildung zur Musical-Darstellerin mit Vollstipendium an der neugegründeten Joop van den Ende Academy in Hamburg

Rollen und Engagements

  • Titelrolle in Elton Johns Aida
  • Hauptrollen in Ray Charles, Der König der Löwen, Hairspray, Hautnah sowie Highsociety
  • Rolle der Deloris van Cartier in Sister Act (dafür 2011 von der Fachzeitschrift MUSICALS zur „Beliebtesten Darstellerin” gewählt)
  • weitere Engagements am Kehrwieder Varieté Theater, der Laeiszhalle sowie dem Logensaal der Hamburger Kammerspiele
  • Seit Herbst 2015 im Capitol Theater Mannheim die Rolle der Sheila im Musical Hair
  • Weltweit erste Afro-Deutsche in der Rolle der Brunhild in Frank Nimsgerns Musical Der Ring
  • Rolle von Whoopi Goldberg als Oda Mae Brown im Musical Ghost am Landestheater Linz
  • 2017-2018 in der Stuttgarter Palladium Produktion von Bodyguard – Das Musical spielt sie die Rolle von Nicki Marron
  • erste Afro-Deutsche Eliza Doolittle in dem Klassiker My Fair Lady in ihrem heimischen Dialekt (fränkisch) bei den Luisenburg Festspielen
  • Hildy Esterhazy im Bernstein Klassiker On the town in der Musikalischen Komödie in Leipzig
  • 2021 Staatstheater Mainz: Titelrolle Victor/Victoria

Sonstiges

  • ZDF-Film Schief gewickelt, dem ARD-Film Dimitrius Schulze sowie dem internationalen Kinofilm 2 CLOSE 2 U
    seit 2010 Botschafterin der NCL Stiftung für Ein Leben ohne Kinderdemenz
  • 2015 offizieller Song für UNICEF Deutschland als Vertreterin des Gastlandes Südafrika

Förderverein des Orchesters mit neuer Vorsitzenden

Der Förderverein des Orchesters im Staatstheater Mainz hat auf seiner Mitgliederversammlung im Dezember 2021 eine neue Vorsitzende gewählt, nämlich Frau Ulrike Schaeffer. Frau Dr. Judith Braun-Biehl wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Frau Nancy Neumann und Herr Thomas Baumhäkel, der bisherige Vorsitzende des Fördervereins, arbeiten weiterhin als Beisitzer mit. Herr Volker Beling repräsentiert künftig den Förderverein als Präsident.

Die Vorsitzende bedankte sich herzlich bei Frau Franziska Freitag für deren kreative wie unermüdliche Vorstandsarbeit. Frau Freitag habe zusammen mit Herrn Thomas Baumhäkel, Frau Birgit Dany-Pietschmann und Herrn Volker Beling den Förderverein erfolgreich aufgebaut, unzählige Kammerkonzerte veranstaltet und viele Projekte des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz unterstützt.

Die Theaterfreunde Mainz gratulieren dem neuen Team um Frau Ulrike Schaeffer und erwarten eine ebenso vertrauensvolle Zusammenarbeit wie mit dem bisherigen Vorsitzenden, Herrn Thomas Baumhäkel.

Vereinsgeschäftsstelle: Kanzlei Baumhäkel, Schöfferstr. 8 (Am Dom), 55116 Mainz, Fon: 06131-143 43 63, Fax061 31-143 43 6, info@orchesterfoerderer-mainz.de
Bankverbindung des Fördervereins: IBAN: DE34 5505 0120 0000 0112 39

Tönjes, Verena

Foto: Jeremy Knowles

Die aus Nordenham stammende Mezzosopranistin Verena Tönjes ist sowohl als Opern- als auch als Konzert- und Liedsängerin tätig.

Ausbildung

  • Lehramtstudium von Musik und Spanisch an der Universität Köln (Erstes Staatsexamen)
  • Masterstudium Oper an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Albert Pesendorfer
  • Bachelorstudium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Konrad Jarnot und Stella Doufexis

Engagements

  • 2019 Deutsche Oper Berlin in der Uraufführung von Chaya Czernowins Oper Heart Chamber, Figaros Hochzeit bei der Opernakademie Bad Orb,
  • Liederabende in Schloss Rheinsberg und im Konzerthaus Berlin
  • seit der Spielzeit 2020/21 am Staatstheater Mainz engagiert
  • Konzertreisen zum Samos Young Artists Festival auf Samos, Griechenland und nach Riga, Lettland

Sonstiges

  • mit Daria Tudor widmet sie sich dem Lied des 20. und 21. Jahrhunderts: 2019 gewann das Duo zwei Preise beim Paula Salomon-Lindberg-Wettbewerb „Das Lied“.
  • Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie des 5. Talente Campus des Philharmonischen Chores Berlin.

Homepage von Verena Tönjes

Ex-Theaterintendant Taube ist tot

Dietrich Taube, Intendant der Städtischen Bühne Mainz von 1978 bis 1991, ist im Alter von 89 Jahren in einem Münchner Krankenhaus gestorben. Dietrich Taube hatte 1991 kurz nach der Umwandlung des Stadttheaters in ein Staatstheater Mainz in Richtung Erfurt verlassen, wo er bis 2002 Generalintendant des Theaters war. Dort gründete er 1994 ein Kinder- und Jugendtheaterensemble sowie im selben Jahr auch die berühmt gewordenen Domstufen-Festspiele.

Dietrich Taube, am 19. November 1932 in Walzen (Oberschlesien) geboren, besuchte das Gymnasium „Am Zwinger“ in Breslau. Nach der Vertreibung setzte er seinen Schulbesuch in Altena fort, wo er das Abitur ablegte. Er nahm ein Studium der Germanistik, Geschichte und Französisch an der Ludwig-Maximilians-Universität München auf, wechselte jedoch zum Schauspiel und ließ sich von 1954 bis 1956 an der Otto-Falckenberg-Schule ausbilden.

An den Städtischen Bühnen Freiburg arbeitete er von 1957 bis 1964 als Schauspieler und Regisseur sowie als Assistent des Intendanten. 1964 wurde er Oberspielleiter der Sparte Schauspiel des Stadttheaters Gießen. 1966 wurde er dessen Intendant. 1978 wechselte er als Intendant an die Städtischen Bühnen Mainz.

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