Autor: Dr. Wolfgang Litzenburger (Seite 1 von 22)

Intendant Markus Müller verlängert bis 2031

In der Aufsichtsratssitzung am 2. Dezember 2022 haben die Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Mainz als Träger des Staatstheaters Mainz einstimmig beschlossen, den Vertrag von Intendant und Geschäftsführer Markus Müller, der regulär zur Spielzeit 2025/26 auslaufen würde, für weitere fünf Jahre bis zum Ende der Spielzeit 2030/31 zu verlängern.

Unter der Leitung von Markus Müller und seinem Team steht das Staatstheater für große künstlerische Erfolge und einen enormen Publikumszuspruch, die Besucherzahlen erreichten bis zur Coronapandemie Rekordwerte – und bereits jetzt gelingt es dem Haus, Abonnentinnen und Abonnenten und Besucherinnen und Besucher trotz schwieriger Bedingungen wieder zu binden.

„Seit Beginn seiner Intendanz 2014/15 haben Markus Müller und sein Team das Staatstheater Mainz zu einem außergewöhnlich erfolgreichen kulturellen Bezugs- und Diskursort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und zu einem attraktiven Anziehungspunkt für zahlreiche nationale und internationale Besucherinnen und die Stadt, dass die Zusammenarbeit mit dem Intendanten Markus Müller fortgesetzt werden kann“, sagte Kulturstaatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender des Staatstheaters Mainz, Prof. Dr. Jürgen Hardeck.

Das Mainzer Staatstheater begegnet den Herausforderungen der Pandemie, der Inflation und der steigenden Energiepreise und dem damit verbundenen stark veränderten Verhalten der Besucherinnen und Besucher eindrucksvoll – mit einem Spielplan, der sich den großen Themen der Zeit stellt und mit einer intensiven Kommunikation, die die Menschen an das Haus bindet und Vertrauen schafft.

„Die Landeshauptstadt Mainz freut sich sehr über die Vertragsverlängerung von Markus Müller, die ein tolles Signal für den Theaterstandort Mainz ist. Für die Zukunft gibt es zahlreiche Ideen und Pläne, die nun auf Grundlage einer soliden Zukunftsperspektive umgesetzt werden können. Mit seiner Schaffenskraft und gemeinsam mit seinem Team prägt und gestaltet Markus Müller die Entwicklung der Mainzer Innenstadt als Kultur- und Begegnungsort “, so der Bürgermeister der Stadt Mainz, Günter Beck.

„Zahlreiche Auszeichnungen und Einladungen zu renommierten Festivals belegen immer wieder die große Strahlkraft und die inhaltlich- ästhetische Relevanz des Theaters unter der Intendanz von Markus Müller. Ich freue mich deshalb, dass Markus Müller dem Staatstheater Mainz und den Theaterbegeisterten im Land weitere fünf Jahre erhalten bleibt“, sagte Kulturministerin Katharina Binz. Vor einer Woche erst wurde mit Sphynx von Rafaële Giovanola zum dritten Mal eine Choreografie von tanzmainz mit dem wichtigsten deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet.

„Ich freue mich sehr über das in mein Team und mich gesetzte Vertrauen und bedanke mich dafür“, betont Markus Müller: „Wir haben in Mainz schon vieles gemeinsam erreicht und ich bin unglaublich stolz auf meine wunderbaren Kolleg:innen auf und hinter der Bühne. Selbst unter kompliziertesten Bedingungen haben sie mit ihrer Kreativität und Brillanz möglich gemacht, dass wir dem oft prosaischen Alltag der Menschen andere Welten entgegensetzen können. Gerade in schwierigen Zeiten wollen wir als Theater da sein. Um zum Fantasieren und Denken zu verführen, Begegnungen zu stiften, zu unterhalten und vermeintliche Gewissheiten zu erschüttern. Wir sind noch lange nicht am Ende unserer Geschichte(n), haben noch so viel zu erzählen, noch so viele Pläne und Projekte – da ist es gut, um eine verlässliche Perspektive für die Zukunft
zu wissen.“

Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur vom 2.12.2022

Opera Award für Dallapiccolas „Ulisse“ in der Regie von Tatjana Gürbaca

Die Jury der International Opera Awards, die am 28.11.2022 in Madrid verliehen wurden, ehrte die Oper Frankfurt am Main für die beste Wiederentdeckung, nämlich die Neuproduktion der Oper „Ulisse“ des italienischen Modernisten Luigi Dallapiccola (1904-1975). Dallapiccola verarbeitet in seiner Oper Motive von Homers „Odyssee“. Als Luigi Dallapiccolas Oper „Ulisse“ 1968 an der Deutschen Oper Berlin Premiere hatte, da stieß das Werk auf Unverständnis und geriet danach in Vergessenheit. Diese wurde 2022 in Frankfurt von Tatjana Gürbaca, der früheren Operndirektorin an Staatstheater Mainz, zum ersten Mal nach ihrer Uraufführung neu inszeniert. Der „Ulisse“ versteht sich als Summe von Dallapiccolas Schaffen.

Weitere Auszeichnungen

Gemeinsam erhielten die Opern- und Balletttheater in Lwiw und Odessa den Preis am Montag. Damit würdige man den Mut und die Widerstandsfähigkeit der Ukrainer, trotz der Gefahren und Verwüstungen des Krieges weiterhin Vorstellungen zu geben, hieß es bei der Verleihung in Madrid.
Sänger des Jahres wurden die Sopranistin Sabine Devieilhe und der Bariton Stéphane Degout, beide aus Frankreich. Den Dirigentenpreis erhielt der Italiener Daniele Rustioni. Der Regie-Preis ging an den Norweger Stefan Herheim. Die britische Sopranistin Nardus Williams wurde mit dem „Rising Star“-Award ausgezeichnet. Der Leserpreis des „Opera“ Magazins ging an den samoanischen Tenor Pene Pari. Für ihr Lebenswerk wurde die britische Mezzosopranistin Dame Janet Baker geehrt.

Die Jury

Die International Opera Awards werden alljährlich durch das Londoner Fachmagazin „Opera“ seit 2013 verliehen. Die Auszeichnungen würdigen hervorragende Leistungen im Bereich der Oper und rücken herausragende Talente und Nachwuchskünstler in die Öffentlichkeit. Über die Vergabe entscheiden Opernkritiker, Administratoren und Interpreten aus 20 Ländern.

Der Faust 2022 geht an Rafaele Giovanolos „Sphynx“

Der Deutsche Bühnenverein hat mitgeeilt, dass Rafaële Giovanola für „Sphynx“ von tanzmainz den Faust-Preis in der Kategorie Choreografie im Jahr 2022 ausgezeichnet worden ist. Der Faust wurde im Düsseldorfer Schauspielhaus übergeben. Außer dieser tanzmainz-Produktion wurden ausgezeichnet:

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Mainzer Schauspielerin Anika Baumann übernimmt Hauptrolle im Wiesbaden-Krimi „Der Staatsanwalt“

Der im benachbarten Wiesbaden spielende ZDF-Freitagskrimi „Der Staatsanwalt“ ist seit 17 Jahren beim Fernsehpublikum beliebt und sorgt für hohe Einschaltquoten beim ZDF. Am 13. Januar 2022 startet die 18. Staffel dieser Krimi-Serie. Das bisherige Ermittlerteam um Rainer Hunold als Staatsanwalt wird im Verlaufe dieser Staffel verändert. Dabei wird die Schauspielerin Fiona Coors als Hauptkommissarin Kerstin Klar durch die Mainzer Schauspielerin Anika Baumann ersetzt. Sie spielt die Hauptkommissarin Julia Schröder. Ihr neuer Kollege, Oberkommissar Alexander Witte, wird Jannik Mioducki sein.

Für Anika Baumann ist dies nicht ihr erstes Engagement in TV-Serien. So spielte sie bereits Gastrollen in TV-Serien wie „SOKO Wismar“ und „SOKO Leipzig“. Auch in der Serie „Der Staatsanwalt“ war sie schon einmal in der Folge „Gegenwind“ (12. Staffel) in einer Nebenrolle zu sehen. Auf der Bühne des Staatstheaters Mainz tritt sie in einigen Produktionen (Sophia, der Tod und ich, Sensemann & Söhne (UA), Schöne Welt, du gingst in Fransen) weiterhin auf.

Hermann Bäumer mit Preis für die Verdienste um die Musikkultur geehrt

Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz hat am 28. Oktober 2022 im Rahmen eines Konzerts im Staatstheater Mainz den „Preis des Landesmusikrats für die Verdienste um die MusikKultur“ an den Generalmusikdirektor des Staatstheaters Mainz, Hermann Bäumer verliehen. Die Laudatio hielt Klaus Wallendorf, ehemaliges Mitglied der Berliner Philharmoniker und Autor.

Peter Stieber, Präsident des Landesmusikrats Rheinland-Pfalz, freute sich sehr über das einstimmige Votum des Präsidiums, Hermann Bäumer zum vierten Preisträger zu küren: „Hermann Bäumer ist ein herausragender Protagonist der rheinland-pfälzischen Musikszene und ein großer Förderer der musikalischen Jugend. Neben seinem wiederholten Einsatz als Dirigent unseres LandesJugendOrchesters zeichne sich Bäumer auch durch seinen Einsatz für die zeitgenössische Musik aus. So sind das Kooperationsprojekt „Mainzer Komponistenportrait“ oder die von ihm konzipierte Konzertreihe „Auf Wiederhören“ beispielhafte Ideen für die Unterstützung der Neuen Musik.“

Der Preis des Landesmusikrats für die Verdienste um die MusikKultur wird in unregelmäßigen Abständen an Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderem Maße durch ihr Engagement für die MusikKultur im Land verdient gemacht haben. Bisherige Preisträger waren im Jahr 2011 der ehemalige Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, Hans-Peter Schössler, im Jahr 2014 der rheinland-pfälzische Komponist Volker David Kirchner und im Jahr 2019 der langjährige Domkapellmeister am Hohen Dom zu Mainz Prof. Mathias Breitschaft.

Pressemitteilung des Landesmusikrats vom 18.10.2022

GMD Hermann Bäumer verlässt Mainz 2025

Gene­ral­mu­sik­di­rektor Hermann Bäumer gibt seinen Posten nach 14 Jahren zum Jahr 2025 auf. Er verzichtet darauf, seinen Vertrag über das Jahr 2025 hinaus zu verlängern. In der Mitteilung des Phil­har­mo­ni­schen Staats­or­chesters und des Staats­theaters wird Hermann Bäumer dazu mit folgenden Worten zitiert: „Nach dann 14 Jahren, die ich mit diesem musi­ka­lisch sehr leis­tungs­fä­higen und inhalt­lich sehr koope­ra­tiven Klang­körper arbeiten durfte, wird es Zeit für eine künst­le­ri­sche Neuori­en­tie­rung“.

Der Inten­dant des Mainzer Staatstheaters, Markus Müller, bedauerte den Weggang Bäumers und bemerkte dazu, dass er mit dem Diri­genten stets überaus vertrau­ens­voll zusam­men­ge­ar­beitet habe und dies auch weiterhin tun werde: „Für das Staats­theater Mainz führt diese Entschei­dung Hermann Bäumers bereits jetzt zu einem immensen Verlust­ge­fühl.“

Auch die Theaterfreunde Mainz bedauern den Weggang des in Mainz so überaus erfolgreichen Dirigenten, der so viel für das und mit diesem Orchester erreicht hat. „Er werde 2025 eine große Lücke im so reichhaltigen Mainzer Kulturleben hinterlassen, stellte deren Vorsitzender Dr. Wolfgang Litzenburger fest.

Der Landes­be­trieb Phil­har­mo­ni­sches Staats­or­chester Mainz und das Land Rhein­land-Pfalz müssen jetzt nach einem adäquaten Nach­folger für die Zeit ab 2025 suchen.

Nadja Stefanoff für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert

Am 13. September 2022 ist auf Schloss Grafenegg in Niederösterreich der Österreichische Musiktheaterpreis 2022 verliehen worden.  „Am Ende eines dichten Kultur- und Festivalsommers verneigen wir uns in Schloss Grafenegg gemeinsam vor den großen Stars des Musiktheaters, die auch in Pandemiezeiten großes geleistet haben, um kulturelles Leben zu ermöglichen. Heuer schenken wir der verbindenden Kraft der Kultur besondere Aufmerksamkeit, die alle gesellschaftlichen Grenzen überwindet“, kündigte Karl-Michael Ebner, Präsident des Österreichischen Musiktheaterpreises im Vorfeld an. Die in Mainz fest engagierte Sängerin Nadja Stefanoff war in der Kategorie „Beste weibliche Hauptrolle“ als Marta in „Die Passagierin“ an der Oper Graz ebenfalls nominiert. Verliehen wurde dieser Preis jedoch an die ebenfalls nominierte Anna Netrebko als Lady Macbeth in „Macbeth“ an der Staatsoper Wien.

Schauspieler Matthias Lamp mit 41 Jahren gestorben

Der frühere Mainzer Schauspieler Matthias Lamp ist mit 41 Jahren gestorben. In der Todesanzeige der Familie heißt es, dass er „völlig überraschend“ und „nach kurzer, schwerer Krankheit“ am 14. August 2022 gestorben sei. „Die Lücke, die unser Matze in dieser Welt hinterlassen wird, wird nicht zu schließen sein“, beklagt die Familie.

Matthias Lamp wurde 1981 in Heidelberg geboren. Er studierte zunächst Romanistik und Anglistik, anschließend Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Nach Gastspielen an der Berliner Schaubühne war er von 2011 bis 2015 festes Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Von 2015 bis 2017 war Mathias Lamp Mitglied des Ensembles am Staatstheater Mainz. Hier spielte er unter anderem den Odysseus in Heiner Müllers „Philoktet“ (Regie: Mark Reisig). Seit 2018 war er freischaffend tätig und stand noch 2021 am Staatstheater Wiesbaden als Isolani in Nicolas Briegers „Wallenstein“-Inszenierung auf der Bühne.

Matthias Lamp war auch als Filmschauspieler tätig, so etwa 2016 in seinem Kinodebüt „Lotte“, das auf der Berlinale zu sehen war. In der Fernsehserie „Club Las Piranjas“ wird Matthias Lamp neben Hape Kerkeling zu sehen sein.

Lee, Myungin

Der Tenor Myungin Lee wurde in Daegu (Südkorea) geboren.

Ausbildung:

  • Gesangsstudium an der National University of Arts in Seoul
  • 2016 Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin
  • Hochschule für Musik in Mainz
  • 2019 Konzertexamen in Mainz

Engagements:

  • 2021 Engagement in Mainz

Auszeichnungen:

  • erster Preis beim Gesangswettbewerb Ismagilov in Russland
  • erster Preis bei Korea Vocal Competition und Chunchu Classical Music Competition in Korea
  • 2020 Franz Völker-Preis

 

 

Repova, Karina

Die Mezzosopranistin Karina Repova wurde 1994 in Lettland geboren.

Ausbildung:

  • Gesangsausbildung bei Raphael Schwarzer
  • Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
  • 2013-2018 Studium Gesang/Musiktheater an der Universität der Künste, u.a. bei Prof. Albert Pesendorfer mit Masterabschluss Oper
  • 2014 Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs 2014 der Kammeroper Schloss Rheinsberg
  • 2015 3. Blumenmädchen in einer Kinderopernfassung von Wagners “Parsifal” im Rahmen der Bayreuther Festspiele
  • 2015 Nachwuchspreis des VI. Internationalen Gesangswettbewerbs Grandi Voci in Salzburg

Engagements:

  • 2018-2020 Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein
  • Seit 2020/21 Mitglied im Ensemble des Theaters Magdeburg (Stéphano, Mirabella, Maddalena, Hänsel u.a.).
  • seit April 2022 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz

Ab 2025 neuer Saal für Orchesterproben und Kammermusik im „LU-Quartiers“

Im Neubau des „LU-Quartiers“ erhält nicht nur das Philharmonische Staatsorchester einen neuen Saal zum Proben und Aufführen von Musik, sondern es entsteht zugleich ein Kammermusikraum für besondere Projekte, und zwar mit einer Fläche von 400 qm. Die Eröffnung ist für das Jahr 2025 geplant.

„Der aktuelle Orchesterprobenraum lässt eine künstlerisch zufriedenstellende Probenarbeit aus Gründen der Arbeitssicherheitsstandards und des Lärmschutzes kaum zu. Dieser neue Raum eröffnet nun die lang ersehnte Möglichkeit, alle Konzerte und Vorstellungen unter optimalen Bedingungen vorzubereiten“, zitiert das Mainzer Stadtmagazin sensor vom 8. Juli 2022 Generalmusikdirektor Hermann Bäumer. Die Nutzung des Orchesterprobensaals als Kammermusiksaal schaffe darüber hinaus neue Dispositonsmöglichkeiten. Intendant Markus Müller betont nach diesem Magazin: „Ich bin ausgesprochen froh, dass wir bald für das Orchester und für das Theater sehr viel freier und besser planen können. Auch für unseren Opernspielplan ergeben sich nun mehr Möglichkeiten, denn manch große Werke konnten wir unter den aktuellen Bedingungen gar nicht erst in Erwägung ziehen. Der Entwicklung des LU:-Quartiers blicke ich also aus vielen Gründen mit vorfreudiger Erwartung entgegen – und ich danke allen Beteiligten für die konstruktive gemeinsame Entscheidungsfindung!“

Terribile, Alberto

Alberto Terribile wurde in Italien geboren. Dort studierte er an der Accademia Teatro alla Scala in Mailand. Während seiner Ausbildung tanzte er dort als Tadzio in der Oper Tod in Venedig. Anschließend studierte er Tanz am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er 2013 seinen Abschluss machte.

Alberto erhielt sein erstes Engagement 2013/2014 beim BalletMainz und setzte dann seine Karriere am Stadttheater Gießen, Theater St. Gallen und Nationaltheater Mannheim fort.

In diesen Jahren arbeitete er mit verschiedenen Choreograf*innen wie Felix Landerer, Stephan Thoss, Ohad Naharin, Johan Inger, Giuseppe Spota, Erion Kruja, Douglas Lee, Hans van Manen oder Cayetono Soto.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Alberto Terribile festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Parellada, Jaume Luque

Jaume wurde 1996 in Barcelona geboren. Er begeisterte sich früh für urbane Tanzstile und machte nach dem Tanzstudium seinen Abschluss am Konservatorium für zeitgenössischen Tanz am Instituto de Teatro de Barcelona.

Danach schloss er sich der Kompanie IT Dansa an, wo er die Möglichkeit hatte, in Werken von Choreograf*innen wie Akram Khan, Alexander Ekman und Lorena Nogal zu tanzen. Ab 2020 war Jaume Mitglied der Holstebro Dance Company in Dänemark.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Jaume Luque Parellada festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Nikolaeva, Polina

Im Alter von vier Jahren begann Polina Nikolaeva, deren Eltern Zirkuskünstler waren, mit dem Training zur Zirkusartistin. Schnell änderte sich die Richtung ihrer Ausbildung Richtung Tanz und so wurde sie als Kind Mitglied eines russischen Folkloreensembles.
Im Alter von 10 Jahren wechselte sie vom Volkstanz auf zeitgenössischen Tanz und trat dem „Theatre-Studio für moderne Choreographie“ unter der Leitung von Irina Afonina bei. Polina Nikolaeva nahm ihm Rahmen dessen an nationalen und internationalen Festivals teil. Während dieser Zeit (2014-2018) arbeitete ich als Tänzerin für die Werbung von Intel Russia, für Videoclips von Sängern, für die Eröffnungsfeier des Weltfestivals der Jugend und Studenten in Sotschi, für das Zirkusballett der Zirkuskompanie von Daria Kostiuk (Russland und Katar), unterrichtete zeitgenössischen Tanz im Kunstturnstudio „Movimento“ (Daniela Ottavi) und in der Schule für zeitgenössischen Tanz von Daniela Malusardi in Spoleto, IT.

Im Jahr 2018 hat Polina an der der ArtEZ University of the Arts (Arnheim, Niederlande) den Bachelor of Dance abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie mit Lucinda Childs, Trisha Brown und der Eastman Dance Company (Sidi Larbi Cherkaoui) und war Teil der neuen Arbeiten von Corneliu Ganea, Dunja Jocic (Online-Projekt) und Dario Tortorelli.

Ab der Spielzeit 2021/2022 ist Polina Nikolaeva Apprentice bei tanzmainz.

Wiese, Milena

Milena Wiese, in Deutschland geboren, sammelte ihre ersten Tanzerfahrungen an der Youth Company JET am Tanzhaus NRW. Ihre Tanzausbildung begann sie zuerst am Tanz- Gymnasium Essen-Werden und führte sie an der renommierten Codarts Hogeschool voor de Kunsten in Rotterdam fort.

In dieser Zeit tanzte Milena Wiese in Stücken der Choreografen Jason Jacobs, Felix Landerer, Regina van Berkel, Club Guy and Roni, Rafael Bonachela u.a. .

Milena ist als Apprentice für die Spielzeit 2019/2020 zu tanzmainz gekommen.

Elie, Paul

Paul Elie ist in Großbritannien geboren und in Frankreich aufgewachsen.

Er hat zeitgenössischen Tanz und Ballett in einer High-School in Frankreich gelernt und ging dann für ein Jahr an die Copenhagen Contemporary Dance School, um seine zeitgenössischen Tanzfähigkeiten auszubauen. Dort arbeitete er mit Anton Lachky.

Seit 2018 studiere er an der Academy of Theatre and Dance of Amsterdam in der Abteilung Moderner Theatertanz, wo er mit Choreograf*innen wie Rose Lopez Espinosa, Michael Schumacher, Michael Langeneckert arbeitete. Paul Elie macht seinen Bachelor of Arts an der Academy of Theatre and Dance of Amsterdam voraussichtlich im Juni 2022.

In der Spielzeit 2021/2022 ist Paul Elie Apprentice bei tanzmainz

Longo, Federico

Federico Longo wurde 1994 in Rom geboren.

Er studierte dort an der Nationalen Akademie für Tanz und setzte es an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden fort, wo er 2016 seinen Abschluss machte.

Von 2016 bis 2018 tanzt Longo am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken unter der Leitung von Stijn Celis und war u.a. in Stücken von Stijn Celis, Jiri Kilyan, Alexander Ekman, Andonis Foniadakis und Shahar Binyamini zu sehen.
2018 wechselte er nach Tel Aviv und war dort bis 2021 war er Mitglied des Batsheva Young Ensemble, wo er Werke vor allem Werke von Ohad Naharin tanzte (Sadeh 21, Decadance, Kamuyot, Black Milk). 2019 arbeitete er mit Sharon Eyal an der Kreation von The Look und 2021 an der Kreation Y für das Israel Festival.

Im Jahr 2019 erhielt er den Preis Danza&Danza als „bester italienischer Tänzer im Ausland“.

Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Federico Longo festes Ensemblemitglied von tanzmainz.

Lim, Amy

Amy Elizabeth Lim wurde in Australien mit chinesisch-malaysischem Hintergrund geboren und begann im Alter von 3 Jahren mit dem Tanzen.

Sie trainierte von da an in Sydney und Melbourne.

Amy kam dann nach Europa, um 2018 zeitgenössischen Tanz an der Codarts University of the Arts Rotterdam zu studieren. Im Rahmen des Studiums bei Codarts hat sie in verschiedenen Choreografien von Stephen Shropshire, Ton Simons, Roy Assaf, Antonin Comestaz, Lorand Zachar und Martha Graham getanzt.

Amy wird ihr Studium voraussichtlich im Juli 2022 abschließen.
In der Spielzeit 2021/2022 ist Amy Lim Apprentice bei tanzmainz.

Uhland, Katharina

Katharina Uhland ist gebürtige Darmstädterin.

Während ihrer Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München gastiert sie an den Münchner Kammerspielen. Es folgen Engagements u. a. am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Hannover, am Theater Oberhausen, dem Staatstheater Darmstadt, am Deutschen Theater Göttingen, am Hans-Otto-Theater in Potsdam, am Theater Heidelberg und am Staatstheater Nürnberg.

Seit der Spielzeit 2021/2021 ist Katharina Uhland fest im Schauspielensemble.

Die von ihr mitgegründete Gruppe „Hoffland“ wurde mit der dokumentarischen Arbeit Innenwelten oder der Pudel in dir zu verschiedenen Theaterfestivals eingeladen. Neben dem Theater ist sie im Dokumentarfilmbereich tätig.

Hein, Carlotta

Carlotta Hein ist 1997 in Oldenburg geboren und aufgewachsen.

2017 begann sie mit ihrem Schauspielstudium an der Folkwanguniversität der Künste in Bochum.

Carlotta Hein ist seit der Spielzeit 2021/22 festes Mitglied des Ensembles am Staatstheater Mainz.

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