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Im Schatten Wagners – Oper in Deutschland um die Mitte des 19. Jahrhunderts

Wann:
24. Mai 2024 – 25. Mai 2024 ganztägig
2024-05-24T00:00:00+02:00
2024-05-26T00:00:00+02:00
Wo:
Staatstheater, Glashaus

Aus Anlass des Doppeljubiläums des Mainzer Komponisten Peter Cornelius (1824–1874) veranstaltet die Abteilung Musikwissenschaft des Instituts für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte am 24. und 25. Mai 2024 die internationale Tagung „Im Schatten Wagners: Oper in Deutschland um die Mitte des 19. Jahrhunderts“.

Während im aktuellen Opernbetrieb deutsches Repertoire des mittleren 19. Jahrhunderts nach wie vor mehr oder minder mit Wagner gleichgesetzt wird, rückt die Mainzer Tagung eine Reihe jener Komponisten ins Licht, die zeitgleich an den verschiedenen Hoftheatern gewirkt und gleichermaßen eigenständige wie eigenwillige Musiktheaterlösungen erprobt haben. Dabei werden librettistische Traditionen und die politischen Rahmenbedingungen ebenso diskutiert wie musikalische und auch szenische Umsetzungen an einzelnen Orten.

FREITAG 24. MAI 2024

13:15 Uhr Begrüßung / Einführung
13:30–14:00 Uhr STEFANIE ACQUAVELLA-RAUCH Märchen – Mythen – Sagen: Ein Beitrag zur Stoffgeschichte von Oper und Symphonischer Dichtung um die Mitte des 19. Jahrhunderts
14:00–14:30 Uhr SARA BEIMDIEKE Musikalischer Orientalismus im Schatten Richard Wagners
14:30–15:00 Uhr JÖRG HOLZMANN Frauenlob oder der Wandel musi- kalischer Mittelalter- R ezeption im 19. Jahrhundert
15:30–16.00 Uhr PATRICIA PUCKETT SASSER A Once and Future Queen: Redern’s Opera Christine von Schweden (1860)
16:00–16:30 Uhr CHRISTIAN KÄMPF Eine norddeutsche Nationalo per zur f alschen Zeit. Carl Rheinthalers Edda (1875)
16.30–17.00 Uhr LAURIE MC MANUS Brahms’ Unwritten Melusine Opera 17:30-18:15 Uhr | Abendvortrag LAURENZ LÜTTEKEN Nachmärz und Realismus? Die Oper in Deutschland nach 1848

SAMSTAG 25. Mai 2024

9:30–10:00 Uhr KLAUS PIETSCHMANN Wagner dirigiert Marschner.  Kaiser Adolf von Nassau (Dresden 1845)
10:00–10:30 Uhr SEVERIN KOLB Opposition gegen Wagner als künstler ische „Lebensaufgabe“. Joachim Raffs Samson
10:30–11:00 Uhr CHRISTINA MONSCHAU Ferdinand Hiller: Ein Anta gonist in Wagners Schatten?
11:30–12:00 Uhr MARTINA GREMPLER Szenische Realisierung von Oper um 1850. Zu den Arbeiten Joseph Mühldorfers
12:00–12:30 Uhr MICHAEL BISSWANGER Deutsche romantische Oper am Württembergischen Hof in Stuttgart um die Mitte des 19. Jahrhunderts am Beispiel von Peter Joseph v. Lindpaintner und Johann Joseph Abert

14:00–14:30 Uhr DANIEL TIEMEYER König Alfred von Joachim Raff. Untersuchungen zur Entstehungsgeschichte, Konzeption und Wagner-Rezeption
14:30–15:00 Uhr PETER NIEDERMÜLLER Heinrich Dorns Nibelungen (1854)
15:00–15:30 Uhr JAMES DEAVILLE The Carnival of Weimar? Comic Opera and Singspiel im Schatten von Liszt
16:00–16:30 Uhr AXEL SCHRÖTER Liszt, Cornelius und die Urauf- führung des Barbier von Bagdad im Kontext des Weimarer Musiktheaterspielplans der späten 1850er Jahre
16:30–17:00 Uhr URSULA KRAMER Peter Cornelius und die Oper im Spiegel seines Briefwechsels – Zur Neuedition (2024)
17:00–17:30 Uhr ELENA GARCIA-FERNANDEZ Einführung in Cornelius’ Gunlöd
19:30 Uhr Aufführung im Staatstheater Peter Cornelius, Gunlöd

Die Tagung wird abgerundet durch die Aufführung von Cornelius’ Oper Gunlöd, die das Staatstheater Mainz als Beitrag zum Cornelius-Jahr am 25. Mai 2024 herausbringen wird.

Der Eintritt ist frei. Interessierte sind willkommen, auch zu einzelnen Vorträgen.

Link zum Flyer