Für die neue Sopranistin Dorin Rahardja ist Singen Bodybuilding

Der neue Intendant Markus Müller hat für die kommende Spielzeit die junge Sopranistin Dorin Rahardja engagiert. Dorin Rahardja wurde 1985 geboren und lernte zunächst Klarinette und Saxophon, bevor sie schließlich ins Gesangsfach wechselte. Nach ihrem Abitur begann sie ihre berufliche Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo sie im Studiengang Musiktheater/Gesang 2012 ihren künstlerischen Abschluss bei Prof. Rachel Robins absolvierte. Im Rahmen von Hochschulproduktionen sang sie unter anderem die Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ und die Ariadne in Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“. Mit der Partie der Fiordiligi gastierte sie an der Hochschule Lübeck unter der musikalischen Leitung von Marcus Bosch. Die junge Sopranistin besuchte Meisterkurse bei Olaf Bär und Andreas Homoki. 2010 bis 2012 war sie Mitglied im Jungen Ensemble am Musiktheater im Revier (MIR), wo sie unter anderem als Sandmännchen und Taumännchen in Humperdincks „Hänsel und Gretel“, als Chava in „Anatevka“ und als Wellgunde in „das Rheingold“ zu sehen war.

„Singen ist wie Bodybuilding“

In einem Theater-Talk des „Fördervereins des Musiktheaters im Revier“ am 14.5.2014 gestand sie: „Musik ist für mich eine große Erfüllung“ Sie überraschte die Zuhörer mit einem weiteren Geständnis „Singen ist wie Bodybuilding und stellt den Körper vor immer neue Herausforderungen.“ Die Gesangsstunden seien „wie Balsam für die Stimme“. Außerdem lüftete sie das Geheimnis ihres exotisch klingenden Namens: „Er kommt aus dem indonesischen Bereich.“ Den vollständigen Bericht von Elisabeth Höving in der Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 19.5.2014 über diese Veranstaltung können Sie hier lesen. wl, 19.5.2014