Touzeaus „Dornröschen“ beflügelt Tänzer und Orchester

Hiroko Asami, Foto: Martina Pipprich

In Pascale Touzeaus letzter Choreografie in Mainz zeigen sowohl die Tänzer als auch das Orchester, zu welchen Leistungen sie fähig sind. Premierenpublikum und Kritiker spenden den Künstlern allergrößtes Lob. Dies bescheinigt Melanie Suchy dem Ensemble von ballettmainz und dem Staatsorchester in ihrer Kritik (AZ vom 10.2.2014). Natacha Olbrich (FAZ vom 11.2.2014) lobt darüber hinaus die beeindruckenden Video- und Bühneninstallationen und die künstlerischen Leistungen der Primaballerina Hiroko Asami: „Mit großer Eindringlichkeit vermag es Asami Auroras verzweifelte Suche nach ihrem Retter … nicht nur tänzerisch auf höchstem Niveau darzustellen, sondern glänzt dank ihrer ausdrucksstarken Mimik und mit ihrem unendlich traurigen Blick auch auf schauspielerischer Ebene.“ Etwas ratlos stehen die Kritiker aber der Adaption von Grimms Märchen durch Pascale Touzeau gegenüber, mit der er dem Märchen ein neues Gesicht verleihen wollte. Inspirieren ließ er sich dabei von Edith Piaf und Billie Holiday und verlegte die Szenerie ins Rotlichtmilieu, aus dem sich Dornröschen – alias Aurora – herausträumt und Rettung durch die Liebe erhofft. Auch für Julia Reichelt (www.echo-online.de vom 10.2.2014) verdient die Leistung des Orchesters besonderes Lob: „Florian Csizmadia … hält sich, im Gegensatz zu Touzeau, an die originale Vorlage. Der Musik ist zu verdanken, dass der Abend … kurzweilig bleibt …“ wl, 11.2.2014

Eine ausführliche Zusammenstellung der Theaterkritiken mit weiterführenden Links zum Werk und zu den Künstlern erhalten Sie nur als Mitglied der Theaterfreunde. Theaterkarten können Sie hier kaufen.