Tanzstück „Fall Seven Times“ nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST

Fall Seven Times

Foto. Andreas Etter

Das Tanzstück Fall Seven Times, das im Staatstheater Mainz als Teil des Doppelabends Magma am 27. Oktober 2016 uraufgeführt wurde, ist in der Kategorie Choreografie für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Guy Nader und Maria Campos choreografierten Fall Seven Times mit dem Ensemble von tanzmainz.

Nach Lydia Steiers Inszenierung von Perelà in der Spielzeit 2014/15 ist zum zweiten Mal in der Intendanz von Markus Müller eine Produktion des Staatstheaters Mainz für den renommierten Preis nominiert. Die Preisverleihung findet am 3. November 2017 in Leipzig statt.

Die Zusammenarbeit mit Guy Nader und Maria Campos steht beispielhaft für die Strategie von tanzmainz und Tanzdirektor Honne Dohrmann, immer wieder neben bereits etablierten Künstler/innen auch aufstrebende, aber noch weitgehend unbekannte Choreograf*innen aus der freien Szene in das Staatstheater zu holen, um die Vielfalt der künstlerischen Handschriften zu erweitern und innovatives Potenzial zu nutzen. Die Arbeiten des jungen Choreografenpaares zeichnen sich durch das so genannte Partnering aus, also die Beziehung von zwei oder mehreren Körpern, die damit verbundenen Tanztechniken und die zum Teil atemberaubend riskanten akrobatischen Elemente. Noch mehr als in anderen Stücken sind die Mitglieder des Ensembles dabei auf Achtsamkeit und gegenseitige Unterstützung angewiesen.

Fall Seven Times wurde ein Riesenerfolg für tanzmainz. Alle Vorstellungen waren ausverkauft und regelmäßig riss es das Publikum zu Standing Ovations hin. Da die renommierte slowenische EnKnapGroup mittlerweile auch ein 30-minütiges Stück für fünf Tänzer*innen von Nader und Campos im Repertoire hatte, entschied die künstlerische Leitung des Staatstheaters für die aktuelle Spielzeit, diese beiden Arbeiten zu dem gemeinsamen, zweiteiligen Abend Fall Seven Times / Loop de Loop zusammenzufügen. Im Juni feierte das Programm in Ljubljana seine erfolgreiche Premiere, am 2. Dezember ist es exklusiv in der kING in Ingelheim zu sehen.

Beflügelt von der fruchtbaren Zusammenarbeit und der hohen künstlerischen Qualität der Arbeit von Guy Nader und Maria Campos, bereitet das Staatstheater Mainz den jungen Choreografen nun die ganz große Bühne: Am 24. Februar 2018 feiert Impetus im Großen Haus Premiere. Und dann werden nicht nur alle 21 Tänzer*innen des Ensembles zu erleben sein, sondern tanzmainz wird erstmals mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz kooperieren. Generalmusikdirektor Hermann Bäumer wird selbst am Dirigentenpult eines Tanzabends stehen, auf den sich alle Beteiligten bereits jetzt sehr freuen und auf den das Publikum gespannt sein darf.

Die Karten für die Premiere sind an der Theaterkasse erhältlich.

[Pressemitteilung des Staatstheaters Mainz vom 15.9.2017]