Schlagwort-Archive: Theaterkritik

Gelungener „Nathan der Weise“

Lessing: Nathan der Weise

Nathan der Weise von Lessing: Leoni Schulz, Martin Herrmann, Johannes Schmidt Foto: Bettina Mueller

Die Premiere von Lessings Klassiker „Nathan der Weise“ in der Inszenierung des Hausregisseurs am Mainzer Staatstheater K.D. Schmidt kam gut an bei allen Theaterkritikern. „Zeitlos brisant, das alles – und ganz nahe am Text“, lobt beispielsweise der Feuilleton-Chef der Allgemeine Zeitung, Jens Frederiksen, in seiner Kritik am 30.11.2015. Vor allem mit dem Verzicht Schmidts auf Anspielungen zur Gegenwart verdient er sich allgemeine Anerkennung. Weiterlesen

Theaterkritik: Julia Hölschers TOSCA spaltet Publikum und Kritik

Die Premiere von Puccinis Oper TOSCA in der Inszenierung von Julia Hölscher am 1.3.2015 im Großen Haus des Staatstheaters Mainz erntete viel Beifall, aber auch einige Buhrufe. Vor allem, dass die Regisseurin sich keinen Deut um eine reale Welt an den „Originalschauplätzen“ geschert hat, sondern vieles der Fantasie des Publikums überlässt, hat nicht nur die Besucher, sondern auch einen Teil der Kritiker irritiert. Weiterlesen

Kritik: PERELÀ von Pascal Dusapin – muss man sehen!

Perelà von Pascal Dusapin

Deutsche Erstaufführung von Perelà am 16.1.2015 im Staatstheater Mainz – Foto: Andreas Etter

„Nach zweieinhalb Premierenstunden bejubelt das Mainzer Publikum alle. Den anwesenden Komponisten. Das überbordend fantasievolle Regieteam. Die Musiker, die Sänger, die eine deutsche Erstaufführung lang durch Pascal Dusapins schwebende, changierende, farbige Musik gedrungen sind. „Perelà“, die vierte Oper des 1955 geborenen Franzosen, erlebte zwölf Jahre nach der Pariser Ur- ihre deutsche Erstaufführung. Wieder, wie an der Bastille-Oper, italienisch gesungen, wieder als uneingeschränkter Erfolg. Viel mehr als den sonst oft zu erlebenden pflichtschuldigst-höflichen Applaus fürs Neue gab es dafür im Großen Haus des Mainzer Staatstheaters.“ Weiterlesen

Theaterkritik: ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN

Arsen und Spitzenhäubchen

Andrea Quirbach, Lorenz Klee, Monika Dortschy – Foto: Andreas Etter

Die Boulevardkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring wurde am 6.12.2014 vom Premierenpublikum begeistert aufgenommen. Kein Wunder, denn dies ist ein Stück, „das einfach funktioniert“ (Gerd Klee, Allgemeine Zeitung vom 8.12.2014), und zwar besonders dann, wenn der Regisseur sich – wie hier Ronny Jakubaschk – mit Eingriffen zurückhält. Martin Bischoff (FAZ Rhein-Main vom 8.12.2014) ist der Ansicht, dass es vor allem darauf ankomme, für die köstlichen Rollen den nötigen Raum zu schaffen. Weiterlesen

Theaterkritik zu MISS SARA SAMPSON

Miss Sara Sampson

D. Friedl, K. Alf, H. Momann – Foto: Bettina Müller

Nach rekordverdächtigen 75 Minuten endete am 22.11.2014 im Kleinen Haus die Premiere von Lessings MISS SARA SAMPSON in der Inszenierung von Markolf Naujocks. Mit freundlichem Applaus bedankte sich das Publikum bei den Akteuren für eine interessant interpretierte Inszenierung des in der ursprünglichen Fassung gut 3 Stunden dauernden Theaterstücks, die ob dem buckeligen Untergrund auf der Bühne (Szenenfoto)  nicht nur in sprachlicher Hinsicht als „halsbrecherisch“ bezeichnet werden kann. Weiterlesen

Theaterkritik: In Mainz geht der BARBIER VON SEVILLA baden?

Barbier von Sevilla

Foto. Andreas J. Etter

In der Mainzer Inszenierung des BARBIER VON SEVILLA von Gioachino Rossini von Ronny Jakubaschek geht der Figaro, gesungen und gespielt von Brett Carter, zwar tatsächlich ins Meer, aber keineswegs unter. Das Premierenpublikum hat jedenfalls viel gelacht und am Ende heftig applaudiert. Weiterlesen

THE FAIRY QUEEN in der Theaterkritik

Fairy Queen

Michael Pegher, Mattia De Salve, Ruben Albelda Giner, Andrea Quirbach Foto: Andreas Etter

„Mit Henry Purcells „Fairy Queen“ glückt dem Staatstheater Mainz der Start in die neue Intendanz von Markus Müller in jeder Hinsicht.“ So überschreibt Stephan Schickhaus von der Frankfurter Rundschau vom 3.10.2014 seine Kritik der Inszenierung von Henry Purcells THE FAIRY QUEEN, die am 2.10.2014 im Mainzer Theater Premiere feierte. Nicht nur das Premierenpublikum, sondern durchweg alle Theaterkritiker zeigten sich von dieser kurzweiligen Inszenierung des Norwegers Jo Strømgren sehr angetan.

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Sag zum Abschied „Lady in the Dark“

Lady in the dark (Premiere am 17.5.2014)

Jürgen Rust, Pascale Pfeuti, Foto: Martina Pipprich

Intendant Matthias Fontheim verabschiedet sich mit „Lady in the dark“ von Kurt Weill vom Mainzer Publikum. Minutenlanger Applaus des Premierenpublikums (17.5.2014) und überwiegend positive Kritiken in den Feuilletons sind der Lohn für diese sehens- und hörenswerte Inszenierung im Großen Haus. Weiterlesen

Publikum angetan von Horváths „Glaube, Liebe, Hoffnung“

 

Felix Mühlen, Gregor Trakis, Andrea Quirbach, Jele Brückner, Marcus Mislin, Ulrike Beerbaum, Foto: Bettina Müller

Felix Mühlen, Gregor Trakis, Andrea Quirbach, Jele Brückner, Marcus Mislin, Ulrike Beerbaum, Foto: Bettina Müller

Ödön von Horváths neuntes Drama erschien im Jahr 1932 und trägt den Untertitel „Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern“. Am Staatstheater hatte es am 7.2.2014 in der Inszenierung von Alia Luque Premiere. Das Publikum war von der Aufführung angetan, während sich die Theaterkritiker in ihrem Urteil unschlüssig sind.

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Touzeaus „Dornröschen“ beflügelt Tänzer und Orchester

Hiroko Asami, Foto: Martina Pipprich

In Pascale Touzeaus letzter Choreografie in Mainz zeigen sowohl die Tänzer als auch das Orchester, zu welchen Leistungen sie fähig sind. Premierenpublikum und Kritiker spenden den Künstlern allergrößtes Lob. Weiterlesen

„La Traviata“ begeistert Publikum und Theaterkritiker

Foto: Martina Pipprich

Die Inszenierung der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi am Staatstheater Mainz, die am 11.01.2014 Premiere hatte, wurde vom Premierenpublikum mit lang anhaltendem Applaus genauso begeistert aufgenommen wie von den Theaterkritikern. Weiterlesen

Roach glänzt in „Ein Herzschlag ist keine Massenbewegung“

Patricia Roach, Foto: Martina Pipprich

Die szenische Aufführung von Arnold Schönbergs atonalem Monodram „Erwartung“ und Gustav Mahlers Vokalsinfonie „Das Lied von der Erde“ hatte am 14.12.2013 im Großen Haus des Staatstheaters Premiere. Regisseur ist Georg Schütky. Die Sänger, Alexander Spemann, Richard Morrison und vor allem Patricia Roach erhalten für ihre Leistungen großen Applaus nicht nur des Premierenpublikums, sondern auch der Kritiker. Weiterlesen