Schlagwort-Archive: Kulturpolitik

Jan-Sebastian Kittel wird Theaterreferent in Hessen

Der frühere Pressereferent des Staatstheaters Mainz, Jan-Se­bas­ti­an Kit­tel ist ab dem 1. Januar 2017 als Re­fe­rent im Hes­si­schen Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst für die Theater in Hessen zuständig. Nach seinem Weggang vom Staatstheater war er ab 2008 Lei­ter der Kul­tur­ab­tei­lung bei der Stadt Mainz und er­ar­beit­ete das um­fas­sen­de Kul­tur­ent­wi­cklungs­kon­zept, das 2012 von Kul­tur­de­zer­nen­tin Ma­ri­an­ne Gros­se vor­ge­stellt wur­de. Auch wenn Kittel beruflich die Rheinseite gewechselt hat, so wird er auch weiterhin in Mainz wohnen bleiben.

Einzigartiger Arbeitsplatz für Markus Müller

Markus Müller - Foto: Etter

Markus Müller – Foto: Etter

Für Intendant Markus Müller besteht der größte Unterschied zwischen den Staatstheatern von Mainz und Oldenburg darin, dass das Theater in Oldenburg praktisch kultureller Alleinversorger einer Stadt in einer großen, eher dünn besiedelten Region ist, während das Theater in Mainz zwar mehr Aufmerksamkeit auch der Medien genießt, aber in der Region mit zahlreichen kulturellen Institutionen und einem reichen, vielfältigen Angebot die Aufmerksamkeit teilen muss. Das antwortete der Intendant in einem Interview mit Ludwig Steinbach, das am 20.11.2014 auf www.deropernfreund.de erschienen ist. Weiterlesen

Mainz hat das kleinste Staatstheater Deutschlands

Theater MainzDas Mainzer Theater hat das Staatstheater Oldenburg als finanziell und personell kleinstes Staatstheater der Republik abgelöst. Dies sagte Intendant Markus Müller, in der letzten Spielzeit noch Leiter des Theaters in Oldenburg, auf Anfrage der Allgemeine Zeitung (Bericht vom 11.11.2014).  Das Staatstheater Mainz, so Markus Müller weiter, sei am Sparlimit angekommen sei. Aufgrund der Größe der beiden Hauptbühnen – das Große Haus umfasst 950 Plätze, das Kleine Haus 430 – sei der derzeitige Mitarbeiterstamm von 300 Festangestellten das absolute Minimum, um einen qualitativ hochwertigen Spielbetrieb garantieren zu können. Weiterlesen

Bedeutungslosigkeit des Theaters?

Theater MainzMit dieser Frage beschäftigt sich Gerhard Stadelmaier in der Frankfurter Allgemeine (FAZ) vom 18.7.2014. Sein Fazit lautet: Aus Angst vor dem Bedeutungsverlust treibe sich das Theater überall dort herum, wo es eigentlich nicht hingehöre und vernachlässige dabei seine Zuschauer. Das Theater halte ihnen nur noch einen Spiegel ihres eigenen Alltags vor, fasziniere aber nicht mehr durch das „Unbekannte, Fremde, nicht so Konsumierbare, Schöne, Strenge, Erhabene, dem Alltag und seiner Sprache enthobene, Poetische“. Das Publikum nehme, so Stadelmaier, das Dargebotene nur noch hin. Weiterlesen

„Das Buch“ zum Abschied von Matthias Fontheim

Matthias Fontheim, Foto: Heinrich Völkel

Matthias Fontheim, Foto: Heinrich Völkel

Kurz vor dem Ende seiner Intendanz am Staatstheater Mainz hat Matthias Fontheim ein Buch mit dem Titel „Staatstheater Mainz – Die Intendanz Matthias Fontheim 2006 – 2014“ vorgestellt. Den Einband ziert ein Foto mit Buttons „NOCH HAT MAINZ EINS“, mit denen Theatermitarbeiter und Theaterfreunde Seite an Seite im Jahr 2011 den Theaterkampf mit Mainzer Kommunalpolitikern um Etatkürzungen am Theaterhaushalt bestritten haben. Weiterlesen

Fontheim spricht offen über seine Intendanz

Foto: Heinrich Völkel
Matthias Fontheim hat sich zum Abschied in einem Interview mit Jens Frederiksen von der Allgemeine Zeitung (Ausgabe vom 24.5.2014) offen über Höhen und Tiefen seiner 8jährigen Intendanz und über die Theaterkritiker geäußert. Weiterlesen