Schlagwort-Archive: Jan-Christoph Gockel

Nestroy-Preis 2017 für Regisseur Jan-Christoph Gockel

Foto von der Preisverleihung, Wiener Bühnenverein, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

Der Mainzer Hausregisseur Jan-Christoph Gockel hat den Nestroy-Preis 2017 in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ für die Inszenierung „Der Auftrag: Dantons Tod“ mit Texten aus Heiner Müllers „Der Auftrag“ und Georg Büchners „Dantons Tod“ am Schauspielhaus Graz erhalten. Weiterlesen

Jan-Christoph Gockel bei den Internationalen Maifestspielen 2016 dabei

Jan-Christoph Gockel - Foto: A. Etter

Foto: A. Etter

Das Schauspielhaus Graz gastiert am 3. und 4. Mai 2016, jeweils 19:00 Uhr mit „Merlin oder Das wüste Land“ von Tankred Dorst bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden. Regie führt dabei der Mainzer Hausregisseur Jan-Christoph Gockel. Mit von der Partie ist Michael Pietsch mit seinen Puppen.

Michael Pietsch: Leidenschaft für Theater und Puppen

Foto: Andreas Etter

Foto: Andreas Etter

Der Schöpfer des Adalbertchens in Hauptmanns Tragikomödie DIE RATTEN in der Inszenierung von Jan-Christoph Glockel, der Schauspieler Michael Pietsch, erzählt in einem Interview der Redakteurin Michaela Paefgen (AZ vom 21.3.2015), was ihn antreibt, nicht nur zu Schauspielern sondern auch Puppen zu bauen. Insgesamt 15 Puppen hat Pietsch gemeinsam mit den verschiedenen Theaterwerkstätten bisher angefertigt. Weiterlesen

Alles neu macht Markus Müller?

Zum Saisonauftakt hat der SWR in der Sendung Landesart am 20.9.2014 einen Beitrag von Maja Hattesen mit dem Titel „Mainzer Staatstheater – Alles neu macht der Markus Müller oder was?“ gesendet. In dem Beitrag beantwortet der neue Intendant Markus Müller – am Steuer seines neuen alten Motorbootes sitzend –  Fragen zur Person und zur neuen Spielzeit. Weiterlesen

Jan-Christoph Gockel

Jan-Christoph Gockel

BildLink zu anderer Webseite

Jan-Christoph Gockel ist 1982 in Gießen geboren. Aufgewachsen bei Kaiserslautern, studierte er Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt/Main. Während des Studiums realisierte er Projekte und Hospitanzen bei Christopf Nel, Burkhard C. Kosminski und Armin Petras.

Von 2005 bis 2009 studierte er Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«, Berlin.

Während des Regiestudiums inszenierte er beim Festival de Liège, Belgien und an der Schaubühne am Lehninerplatz, Berlin. Dort schloss er mit der Uraufführung von »Die Wissenden« von Nina Ender sein Studium ab. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur. Neben der häufigen Zusammenarbeit mit jungen Autoren bezieht er musikalische, dokumentarische Elemente sowie Puppenspiel stark in seine Arbeiten ein.

Seine Performance »Psychiatrie!« wurde für den Nestroy-Preis 2010 in der Kategorie Spezialpreis nominiert und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Die Inszenierung »Balkanmusik« war 2011 bei den Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin zu sehen.

Gockel arbeitete bei den Werkstattagen des Burgtheaters Wien 2008, bei der Biennale »Neue Stücke aus Europa« Wiesbaden 2010 und war Stipendiat des Internationalen Forums des Berliner Theatertreffens 2009.

2011/12 übernahm Jan-Christoph Gockel an der Berliner Schaubühne die Regie der Uraufführung DER TALENTIERTE MR. RIPLEY von Patricia Highsmith und gastierte mit dieser Produktion u.a. beim Tampere Theaterfestival in Finnland. Es folgten Regiearbeiten für das Oldenburgische Staatstheater, das Staatstheater Mainz, das Theater Heidelberg und das Badische Staatstheater in Karlsruhe.

2012/13 inszenierte er mit PETROLEUM nach Upton Beall Sinclair (Theater Heidelberg) und GRIMM. EIN DEUTSCHES MÄRCHEN (Staatstheater Mainz) zwei weitere Uraufführungen in eigener Bearbeitung.

2013/14 setzte er die Zusammenarbeit mit den Theatern in Bern und Karlsruhe fort. Am Theater Bonn eröffnete er die neue Halle Beuel mit einer eigenen Fassung von METROPOLIS.

Seit der Spielzeit 2014/15 ist Jan-Christoph Gockel als Haus-Regisseur Teil der künstlerischen Leitung am Staatstheater Mainz. Zudem inszeniert er weiterhin in Bonn und Karlsruhe.

Mainzer Regisseur bringt NSU-Morde in Karlsruhe auf die Bühne

Der künftige Hausregisseur am Mainzer Staatstheater, Jan-Christoph Gockel, hat am Staatstheater Karlsruhe ein Theaterstück von Konstantin Küspert über die Morde des National-Sozialistischen-Untergrunds (NSU) inszeniert. Unter dem Titel „Rechtsmaterial“ wurde es am 29.3.2014 am Staatstheater in Karlsruhe uraufgeführt. Weiterlesen