Sag zum Abschied „Lady in the Dark“

Lady in the dark (Premiere am 17.5.2014)

Jürgen Rust, Pascale Pfeuti, Foto: Martina Pipprich

Intendant Matthias Fontheim verabschiedet sich mit „Lady in the dark“ von Kurt Weill vom Mainzer Publikum. Minutenlanger Applaus des Premierenpublikums (17.5.2014) und überwiegend positive Kritiken in den Feuilletons sind der Lohn für diese sehens- und hörenswerte Inszenierung im Großen Haus. Am meisten beeindruckt hat Publikum und Kritiker das von Stefan Heyne gestaltete „excellente Bühnenbild“ (Bernhard Uske in der Frankfurter Rundschau am 22.5.2014). Besonderes Lob haben sich Kammersänger Jürgen Rust als kapriziöser Redaktionsfotograf Russell Paxton und Pascale Pfeuti als Lisa Elliotts verdient. Benedikt Stegemann bestätigt beiden in der Frankfurter Allgemeine (Rhein-Main) vom 19.5.2014 „Bestform“. Frideon Rosén lobt das „charmant-phantastische“ Spiel von Pascale Pfeuti ebenso wie ihre „tolle Stimme“ (www.der-neue-merker.eu vom 19.5.2014). Aber auch alle anderen Akteure auf der Bühne kommen bei Publikum und bei den Kritikern gut an. Allein Axel Zibulski (Frankfurter Neue Presse vom 23.5.2014) bemängelt, die sängerischen Qualitäten durchweg, ausgenommen Jürgen Rust der ihn restlos überzeugt hat.

Foto: Heinrich Völkel

Foto: Heinrich Völkel

Alle Kritiker bescheinigen Matthias Fontheim als Regisseur großes Können und eine gelungene Umsetzung des Musicals auf der Bühne. Für Friedeon Rosén ist sie „intelligent ironisch und witzig durchdacht, gar nicht kopflastig“. Thomas Wolff lobt die „Dynamik, die den Abend über trägt, über alle intensiven Rede-Duelle beim Analytiker und alle Traumsequenzen hinweg“ (www.echo-online.de vom 27.5.2014). Der ein oder andere Redakteur gibt jedoch zu erkennen, dass die Üppigkeit der Inszenierung und der Ausstattung nicht seinem persönlichen Geschmack entspricht. Dem Publikum hat dieser Augenschmaus jedenfalls gut gefallen. Einhelliges Lob verdienen sich das Philharmonische Staatsorchester unter Leitung von Florian Csizmadia. Benedikt Stegemann bescheinigt Dirigent und Orchester „eine stimmungsvolle musikalische Grundierung, ohne sich auf eine atmosphärische Auffächerung des von mancherlei Stilen geprägten Werkes einzulassen“. wl, 22.5.2014

Eine ausführliche Zusammenstellung der Theaterkritiken mit weiterführenden Links zum Werk und zu den Künstlern erhalten Sie nur als Mitglied der Theaterfreunde. Theaterkarten können Sie hier kaufen.