Publikum angetan von Horváths „Glaube, Liebe, Hoffnung“

 

Felix Mühlen, Gregor Trakis, Andrea Quirbach, Jele Brückner, Marcus Mislin, Ulrike Beerbaum, Foto: Bettina Müller

Felix Mühlen, Gregor Trakis, Andrea Quirbach, Jele Brückner, Marcus Mislin, Ulrike Beerbaum, Foto: Bettina Müller

Ödön von Horváths neuntes Drama erschien im Jahr 1932 und trägt den Untertitel „Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern“. Am Staatstheater hatte es am 7.2.2014 in der Inszenierung von Alia Luque Premiere. Das Publikum war von der Aufführung angetan, während sich die Theaterkritiker in ihrem Urteil unschlüssig sind.

Eva-Maria Magel (Frankfurter Allgemeine vom 10.2.2014) kritisiert vor allem Kleinigkeiten, nämlich den modischen Gag des Sich-Umziehens auf offener Bühne und die Nichtbeherrschung des österreichischen Akzents durch die Schauspieler. Andererseits gewinnt sie der Inszenierung auch komische Seiten ab. Den letzten Auftritt Ulrike Beerbaums als Elisabeth empfand sie als den stärksten des Abends. Jens Frederiksen (Allgemeine Zeitung vom 11.2.2014) faszinierte außer Ulrike Beerbaum der von Schülern des Willigis-Gymnasiums gemimte Matrosenmusikzug, während er im übrigen nur „austauschbare Bilder einer matten Gesellschaft“ wahrgenommen haben will. wl, 14.2.2014

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