Georges Delnon

Georges Delnon

Georges Delnon

Georges Delnon ist am 20.3.1958 in Zürich als Sohn der Sängerin Juliette Bise geboren. Er ist mit der Kostümbildnerin Marie-Thérèse Jossen verheiratet.

Ausbildung und erste Inszenierungen

  • Bereits während der Schulzeit am Gymnasium in Bern Musikausbildung (Klavier und Komposition) am Konservatorium für Musik Bern
  • Studium der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Bern
  • 1978–1983 Regieassistenzen unter anderen bei Jean-Louis Martinoty und Ferruccio Soleri
  • Seit 1983 Inszenierungen an verschiedenen Opernhäusern, darunter das Städtebundtheater Biel-Solothurn, Grand Théâtre in Genf, Théâtre Municipal in Lausanne, Stadttheater Luzern
  • 1985 Mitbegründer des „Ateliers 20“ in Bern, einer Gruppe für zeitgenössische Musik und Theater

Engagements

  • 1988–1992 Stadttheater Luzern: Offenbachs „Die schöne Helena“, Heinrich Sutermeisters „Die schwarze Spinne“, Verdis „Rigoletto“, Donizettis „Lucia di Lammermoor“, Mozarts „Die Zauberflöte“, Uraufführung von Ingomar Grünauers „König für einen Tag“, Marivaux’ „Der Streit“; weitere Inszenierungen am Basler Theater, am Stadttheater Bern, an den Wuppertaler Bühnen
  • 1992-1996 freischaffender Regisseur an der Oper Frankfurt am Main, am Staatstheater Darmstadt, am Theater Dortmund, am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, an der Oper von Toulouse, am Stadttheater Bern und am Stadttheater Luzern
  • 1996–1999 Intendant des Theaters der Stadt Koblenz: Bizets „Carmen“, Händels „Tamerlano“; Gründung der Festungsspiele
  • 1999-2006 Intendant des Staatstheaters Mainz: Bergs „Lulu“, Händels Oratorium „Saul“
  • 2006-2014 Direktor des Theaters Basel
  • Ab 2015 Intendant der Staatsoper Hamburg, gemeinsam mit dem Generalmusikdirektor Kent Nagano (vorher an der Bayerischen Staatsoper München)

Sonstiges

  • Lehraufträge für szenische Arbeit am Konservatorium Biel, an der Folkwang-Hochschule Essen und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • seit 2002 Honorarprofessor für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 1996 und 2001 Meisterkurse für szenisches Gestalten im Rahmen der Internationalen Musikfestwochen Luzern
  • Seit 2009 künstlerischer Leiter der Schwetzinger Festspiele: Holzbauers „Il figlio delle selve“, Uraufführung von F. Zellers „Zaubern“, „Prosperpina“ von Krauss, Uraufführung von „Der Alte vom Berge“ von Bernhard Lang

Auszeichnungen

  • Verdienstkreuz des Landes Rheinland-Pfalz
  • seit 2002 Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste.

Weblinks