Intendant Markus Müller und sein Team

Sara Ostertag

Sara Ostertag [1. v.l. auf dem Bild], geboren 1985 in Wien, arbeitet als Regisseurin und Theaterpädagogin  in Österreich und Deutschland. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit spartenübergreifenden Theater-Formaten und Vermittlungskunst für und mit jungem Publikum in unterschiedlichen Kontexten. Sie hat 2011 ihren Master in Theaterregie und Scenic Arts Practice an der Zürcher Hochschule der Künste und der School for New Dance Developement Amsterdam abgeschlossen. 2010 gründet sie das Theater-Kollektiv für junges Publikum makemake produktionen mit dem sie für zahlreiche Preise nominiert und ausgezeichnet wurde. Ihre letzten Produktionen (u. a. die Uraufführung des Kindermusiktheaters Sturmkind) sind im Oldenburgischen Staatstheater, dem Dschungel Wien Theaterhaus für junges Publikum, dem Konzerthaus Wien, dem Festspielhaus St. Pölten sowie der Philharmonie Luxemburg zu sehen. Ab 2014/2015 ist sie Hausregisseurin am Staatstheater Mainz.

Ina Karr

Ina Karr

Ina Karr

Ina Karr studierte Schulmusik, Musikwissenschaft und Germanistik in Freiburg. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Albert Ludwigs Universität Freiburg war sie am Lehrstuhl für Musik und Literatur tätig. Daneben arbeitete sie als Rezensentin und Autorin für Tages- und Fachzeitschriften und berichtete als Festivalkorrespondentin für BBC London. Ina Karr war Dramaturgin und Projektleiterin für zeitgenössische Musik und Musiktheater, unter anderem für Musik der Jahrhunderte Stuttgart und das damit verbundene Festival „Eclat“ Stuttgart sowie Geschäftsführerin des Ensemble Aventure. Von 2002 bis 2005 war sie engagiert als Dramaturgin und Pressereferentin an der Oper des Nationaltheater Mannheim. 2006 wechselte sie als leitende Musiktheaterdramaturgin an das Oldenburgische Staatstheater, wo sie seit 2009 auch Operndirektorin ist. Darüber hinaus Lehraufträge an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zum Thema Musiktheater für junges Publikum und Kooperationen mit dem Lehrstuhl für Kulturgeschichte der Musik. Ab 2014/2015 ist Ina Karr Chefdramaturgin für die Oper am Staatstheater Mainz.

Erik Raskopf

Erik Raskopf

Erik Raskopf, Foto: Ludwig Olah

Erik Raskopf arbeitete nach seinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium an der Universität Trier zunächst in der Industrie als Assistent der Geschäftsführung und als Leiter Marketing, bevor er ans Theater wechselte. Dort war er Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Theater Trier, im Anschluss sechs Spielzeiten Ballettdramaturg, Ballettmanager und später persönlicher Referent des Generalintendanten Ulrich Schwab am Nationaltheater Mannheim. 2001 wurde Erik Raskopf zum Gründungsdirektor des Museums der Augsburger Puppenkiste berufen. Von 2005 bis 2008 war er Betriebsdirektor des Tanztheater Nürnberg (Daniela Kurz). Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Erik Raskopf Chefdisponent am Staatstheater Nürnberg, ab 2014/2015 Künstlerischer Betriebsdirektor und Chefdisponent am Staatstheater Mainz.

K.D. Schmidt

K.D. Schmidt

K.D. Schmidt

K.D. Schmidt, geboren 1955 in Hilden/Rheinland, absolvierte nach abgebrochenem Medizinstudium eine Ausbildung zum Schauspieler an der Folkwang Hochschule in Essen. Anschließend war er als Schauspieler am Staatstheater Stuttgart und am Badischen Staatstheater in Karlsruhe engagiert. Von 1983 bis 1986 war er Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, wo er im Dezember 1985 auch sein Regiedebüt gab. Es folgten Regiearbeiten u. a. in Köln, in Stuttgart, in Berlin an der Freien Volksbühne und am Schillertheater. 1991-1994 Oberspielleiter am Ulmer Theater, danach Oberspielleiter am Maxim-Gorki-Theater Berlin bis 1997. Seitdem inszeniert er als freier Regisseur u. a. in Graz, am Düsseldorfer Schauspielhaus, an der Oper Freiburg, am Staatstheater Hannover, am Nationaltheater Mannheim, am Staatsschauspiel Dresden und am Schauspiel Köln. Seit 2006/2007 ist K.D. Schmidt leitender Regisseur für das Schauspiel am Oldenburgischen Staatstheater. Im Schauspiel inszenierte er hier u. a. Brechts Die Dreigroschenoper, Hauptmanns Die Ratten, Schillers Don Karlos, von Shakespeare Ein Sommernachtstraum und König Lear, Woyzeck  und Dantons Tod von Georg Büchner, die Uraufführung von Adams Äpfel von Anders Thomas Jensen und die deutschsprachige Erstaufführung von Mark Haddons Polar Bears. In der Oper brachte er Lady Macbeth von Mzensk, Die Walküre von Richard Wagner, Salome und die Fledermaus auf die Bühne. Ab 2014/2015 ist K.D. Schmidt leitender Regisseur am Staatstheater Mainz.

Elisabeth Stöppler

Elisabeth Stöppler [4. v.l. auf dem Bild], geboren 1977 in Hannover, studierte Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Schauspiel in Rom und Musiktheaterregie in Hamburg. Von 2001 bis 2003 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater Heute und erhielt für ihre Diplominszenierung den Förderpreis der Deutsche-Bank-Stiftung. Seit 2003 inszenierte Elisabeth Stöppler u. a. an der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Hannover sowie dem Staatstheater Nürnberg und der Oper Frankfurt. In vergangenen Spielzeiten realisierte sie am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen einen Benjamin-Britten-Zyklus mit den Inszenierungen Peter Grimes, Gloriana und War Requiem und erhielt für Peter Grimes 2009 den Götz-Friedrich-Preis und den Förderpreis NRW. An der Semperoper Dresden brachte Elisabeth Stöppler u. a. Hans Werner Henzes Gisela! und Wir erreichen den Fluss auf die Bühne. In dieser und der der nächsten Spielzeit inszeniert sie am Theater Bern, der Oper Frankfurt und der Staatsoper Berlin. Ab 2014/2015 ist Elisabeth Stöppler Hausregisseurin am Staatstheater Mainz.

Stefan Vogel

Stefan Vogel

Stefan Vogel

Stefan Vogel studierte Jura und Musikwissenschaft in Würzburg und Freiburg. In Freiburg war er Geschäftsführer der Young Opera Company, die Kammeropern des 20. und 21. Jahrhunderts erarbeitet. Zwischen 2000 und 2002 war er als Orchestergeschäftsführer des Philharmonischen Orchesters sowie als Pressesprecher und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Theater Freiburg engagiert. Anschließend wechselte er an das Theater Heidelberg als Künstlerischer Betriebsdirektor und stellvertretender Intendant. Während dieser Zeit war er zudem Stipendiat der Akademie Musiktheater heute (Kulturstiftung der Deutschen Bank). Seit 2006 ist er als Betriebsdirektor und Stellvertreter des Generalintendanten am Oldenburgischen Staatstheater beschäftigt. Darüber hinaus übernahm er Lehraufträge für Tarifrecht an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ab 2014/2015 ist Stefan Vogel Operngeschäftsführer am Staatstheater Mainz.

Jörg Vorhaben

Jörg Vorhaben

Jörg Vorhaben

Jörg Vorhaben, geboren 1973 in Hamburg, studierte in Erlangen, Berlin und Amsterdam Theaterwissenschaften, Soziologie und Pädagogik. Während des Studiums war er u. a. Regieassistent am Maxim Gorki Theater Berlin und Mitorganisator von ARENA – Internationale Woche des jungen Theaters in Erlangen. In der Spielzeit 1999/2000 war er Dramaturgieassistent am Schauspiel Hannover, von 2000 bis 2002 Dramaturg am Nationaltheater Mannheim und von 2002 bis 2006 Dramaturg am Schauspiel Köln. Er arbeitete an diesen Häusern u. a. mit K.D. Schmidt, Thomas Bischoff, Albrecht Hirche, Niklaus Helbling, Marlon Metzen, Friederike Heller und Sebastian Baumgarten zusammen. Mitglied im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft und des ITI Deutschland. Jörg Vorhaben ist derzeit leitender Schauspieldramaturg am Oldenburgischen Staatstheater. Ab 2014/2015 leitender Schauspieldramaturg am Staatstheater Mainz.

Sylvia Fritzinger

Sylvia Fritzinger [nicht auf dem Bild], geboren 1970 in Leer, Übersetzerstudium in Köln und Toulouse, Studium der Komparatistik, Neueren Germanistik und Skandinavistik in Bonn. 1999-2003 Pressedramaturgin an den Hamburger Kammerspielen bei Ulrich Waller und Ulrich Tukur. 2004-2006 Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Thalia Theater Hamburg bei Ulrich Khuon. Tätigkeiten als freie Redakteurin und als Autorin u. a. für Die Welt. Seit Mai 2008 Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Oldenburgischen Staatstheater, ab 2014/2015 Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Staatstheater Mainz.

Pressemitteilung des Staatstheaters Mainz vom 2.1.2014