Hausregisseurin Stöppler für Faustpreis nominiert

Die knapp sechsstündige Inszenierung der Götterdämmerung von Elisabeth Stöppler am Theater in Chemnitz ist für den Theaterpreis „DER FAUST 2019“ in der Kategorie Regie Musiktheater nominiert worden.

Weitere Nomierungen mit Bezug zum Mainzer Theater

Auch der Mainzer Regisseur Anselm Dalferth hat Chancen, für die Kinderoper „Nils Karlsson Däumling“ an der Deutschen Oper am Rhein, diese Auszeichnung zu erhalten.

Schließlich wurde die früher in Mainz engagierte Tänzerin Marlucia do Amaral, jetzt Ballett am Rhein, für den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert, und zwar für ihre Odette in der „Schwanensee“-Choreographie von Martin Schläpfer. Mit ihm arbeitet die Brasilianerin seit 2000 zusammen, als Martin Schläpfer sie für das „ballettmainz“ engagierte. 2009 folgt sie ihm ans Ballett am Rhein und war in fast allen seine Choreographien in eigens für sie kreierte Rollen zu erleben. Bereits 2011 war sie für den „Faust“ für ihre Rolle in Martin Schläpfers „Neither“ nominiert.

Verleihung am 9. November 2019 in Kassel

Als beste Regisseure Musiktheater sind außerdem Kay Kuntze für „Die Passagierin“ am Theater Altenburg Gera und Marie-Eve Signeyrole („La Damnation de Faust“, Staatsoper Hannover) nominiert. In der Kategorie Sängerdarsteller Musiktheater können Olesya Golovneva (Rusalka in „Rusalka“, Oper Köln), Johannes Martin Kränzle (Šiškov in “ Aus einem Totenhaus“, Oper Frankfurt) und Anna Princeva (Elsa in “ Lohengrin“, Theater Bonn) auf die Auszeichnung hoffen. Weitere Ehrungen gibt es für Regie Schauspiel, Darsteller Schauspiel und Choreographie.

Der Preis wird am 9. November 2019 im Staatstheater Kassel verliehen.