Archiv der Kategorie: Theater

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Ehemaliger Mainzer Bassbariton Franz Mazura gestorben

Der Bassbariton Franz Mazura ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Der Bass-Bariton wurde am 22.4.1924 in Salzburg geboren. Gestorben ist der Sänger am 23.1.2020 in Mannheim. Nach dem Studium begann Mazuras Laufbahn als Bass am Staatstheater Kassel. Am Städtischen Theater Mainz war er von 1956 bis 1959 engagiert. Er war verheiratet mit Elisabeth Friedmann, die 1956-1958 am Stadttheater Mainz engagiert war. Nach einem Engagement am Theater Braunschweig wechselte er zum Nationaltheater Mannheim. Er arbeitete später auch an der Deutschen Oper Berlin und der Hamburgischen Staatsoper. Mazura feierte auf Bühnen in Berlin, Wien, Paris, New York und Buenos Aires Erfolge. Noch 2015 stand er als Hans Schwarz in Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ auf der Bühne der Berliner Staatsoper.

Bierwirth unterstützt Staatstheater Darmstadt

Der kaufmännische Geschäftsführer des Staatstheaters Mainz Volker Bierwirth geht zwar demnächst in den Ruhestand, doch setzt er sich deshalb noch lange nicht zur Ruhe. Er ist vom hessischen Kunstministerium beauftragt worden, dem Staatstheater Darmstadt bei der Aufarbeitung der Haushaltsmisere zu helfen. Dazu sollen die Verwaltungs- und Geschäftsabläufe innerhalb der Theaterverwaltung analysiert und die notwendigen Veränderungsprozesse von ihm begleitet werden.

tanzmainz mit „Soul Chain“ zum Festival „Tanzplattform“ 2020 eingeladen

Die Choreografie von Sharon Eyal „Soul Chain“ ist zur renommierten TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2020 eingeladen. Die TANZPLATTFORM findet vom 4. bis 8. März 2020 in München statt. Soul Chain wird am 7. März im Münchener Residenztheaters gezeigt. Insgesamt wurden weit über 400 Produktionen von einer Fachjury gesichtet. Davon wurden 15 Choreografien ausgewählt, die innerhalb von fünf Tagen einem großen Publikum, darunter zahlreiche internationale Veranstalter*innen und Experten, vorgestellt werden.

Intendant Markus Müller kommentiert diese Auszeichnung mit den Worten: „Es ist eine wunderbare Nachricht für uns alle, dass sich nach der Einladung von Traurige Zauberer zum Theatertreffen 2017 nun auch tanzmainz einer so starken überregionalen Beachtung erfreut. Sie ergänzt die Auszeichnung mit dem FAUST im letzten Jahr, der bereits die beeindruckende Arbeit honoriert hat. Ich gratuliere Sharon Eyal, allen beteiligten Tänzerinnen und Tänzern sowie Honne Dohrmann von Herzen zu diesem großen Erfolg!“

Die TANZPLATTFORM ist in ihrer Konzeption und Bedeutung für den zeitgenössischen Tanz das, was das Theatertreffen für das Schauspiel ist – die wichtigste und größte Auszeichnung, die man in dieser Sparte in Deutschland erreichen kann. Seit 1994 werden hier die richtungsweisenden Tanzproduktionen des Landes vorgestellt – mit Soul Chain ist nun erstmalig eine Produktion aus Rheinland-Pfalz zu diesem stark beachteten Ereignis eingeladen, zugleich ist in diesem Jahr tanzmainz die einzige Compagnie eines Stadt- bzw. Staatstheaters.

Die nun mehrfach preisgekrönte Choreografie „Soul Chain“ wird wohl auch nach der geplanten Wiederaufnahme am 22. Mai 2020 noch länger in Mainz zu sehen sein. Markus Müller hofft zudem, dass irgendwann in Mainz auch noch einmal eine neue Produktion von Sharon Eyal zu sehen sein wird. Honne Dohrmann sei mit der israelischen Choreografin „im ständigen Kontakt“, so Müller gegenüber der AZ.

Erik Raskopf wird Nachfolger von Volker Bierwirth

Der Aufsichtsrat des Staatstheater Mainz hat Herrn Erik Raskopf als Geschäftsführender Theaterdirektor am Staatstheater Mainz zum 1. März die Nachfolge von Volker Bierwirth antreten wird. Herr Raskopf ist derzeit als Künstlerischer Betriebsdirektor, Prokurist und Stellvertreter des Intendanten am selben Haus tätig. Weiterlesen

Neuer Theatervertrag

Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Mainz haben einen neuen Theatervertrag unterzeichnet, mit dem die Finanzierung des Staatstheaters auf eine neue Grundlage gestellt wird. Das Land wird zukünftig einen größeren Gesellschaftsanteil an der Staatstheater Mainz GmbH übernehmen: Die bisherige Parität wird weiterentwickelt, das Land wird 53 Prozent der Anteile übernehmen, die Stadt 47 Prozent. Diese Regelung soll auch mit einer Änderung des Gesellschaftsvertrags nachvollzogen werden. Weiterlesen

Status gewinnt Scotsman Fringe First

Noch ist die neue Spielzeit am Staatstheater Mainz nicht eröffnet, da darf sich das Haus bereits über den ersten Preis freuen: Status von Chris Thorpe hat beim Edinburgh Festival Fringe einen der begehrten Scotsman Fringe First gewonnen, wie das Festival heute mitteilte.

Status ist eine Koproduktion des Staatstheaters mit China Plate, in Kooperation mit dem Battersea Arts Centre, dem Warwick Arts Centre und den Théâtres de la Ville de Luxembourg. Im Mainz wird sowohl die englischsprachige Version mit Autor Chris Thorpe auf der Bühne und in der Regie von Rachel Chavkin als auch eine deutschsprachige Fassung in der Inszenierung von Jana Vetten zu sehen sein (Premiere 24. November).

Über die Performance in Edinburgh schrieb das britische Theatermagazin The Stage: „It’s a searching, meticulously crafted, beautifully written piece, full of fragile conclusions about nationhood and privilege.“

[Pressemitteilung des Staatstheaters Mainz vom 10.8.2018]
Martin Schläpfer

Martin Schläpfer wird Direktor des Wiener Staatsballetts

Der frühere Mainzer Ballettdirektor Martin Schläpfer wird Direktor des Wiener Staatsballetts. Er tritt mit Beginn der Saison 2020/21 die Nachfolge von Manuel Legris an. Schläpfer ist zur Zeit künstlerischer Direktor und Chefchoreograph des Balletts der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Davor leitete er 10 Jahre lang das Ballett am Staatstheater Mainz, an das ihn der damalige Theaterintendant Georges Delnon geholt hatte.

Helga Bender stirbt mit 76 Jahren

Die Kammerschauspielerin Helga Bender ist mit 76 Jahren in Mainz-Drais gestorben. Im September 2016 war ihr Ehemann, der ehemalige Mainzer Kulturdezernent Dr. Anton M. Keim, vorverstorben.

Helga Bender wurde 1942 im sächsischen Kamenz geboren. 1966 verließ sie die DDR und zog nach Mainz. Bereits damals trat sie beim Kabarett-Ensemble „Die Poli(t)zisten“ des Unterhaus-Mitbegründers Ce-Ef Krüger auf. 1969 wurde Helga Bender am Mainzer Theater fest engagiert. Diesem Theater hielt sie bis 2004 die Treue. Zum letzten Mal stand sie als greise Mutter Don Josés in „Carmen“ am Staatstheater Wiesbaden in der Spielzeit 2016/17 auf der Bühne.

Die Theaterfreunde Mainz werden Helga Bender stets in guter Erinnerung behalten.

Ballettfreunde mit neuem Namen und neuer Vorsitzenden

Die Freunde des Balletts Mainz wollen künftig den Namen „Förderverein tanzmainz“ führen. Damit trage man „den Namen der erfolgreichen Compagnie des Staatstheaters, deren Unterstützung und Förderung die Ziele des Vereins sind“ künftig auch direkt im eigenen Vereinsnamen, heißt es in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig kommt es auch zu einem Wechsel an der Spitze des Vereins: Manuela Klauer wurde zur neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Sie folgt damit auf Till Rehberg, Gründungsmitglied und bisheriger Erster Vorsitzender, der als Beisitzer weiterhin im Vorstand bleibt.

 

Musikhochschule: Elisabeth Scholl wird Nachfolgerin von Claudia Eder

www.elisabethscholl.com

Die Sopranistin Elisabeth Scholl, Schwes­ter des Coun­ter­te­nors An­dre­as Scholl, übernimmt im näch­sten Som­mer­se­mes­ter ei­ne Pro­fes­sur an der Musikhochschule Mainz für Ge­sang und wird da­mit Nach­folg­erin von Clau­dia Eder. Eli­sa­beth Scholl war von 2009 bis 2017 Pro­fes­so­rin für Bar­ock­ge­sang in Nürn­berg.  In Mainz hat sie einst Mu­sik­wis­sen­schaft bei Edu­ard Wol­litz studiert.

Neues Zuhause für Künstler am Staatstheater

Seit Jahrzehnten stellen die Theaterfreunde Mainz dem Staatstheater eine Wohnung zur Verfügung, in der Regisseure, Sänger, Schauspieler, Tänzer usw. für wenig Geld einige Tage, Wochen oder auch Monate wohnen können. Die Nachfrage nach dieser preisgünstigen Unterkunft für Künstler am Theater war so groß, dass sich die Theaterfreunde entschlossen haben, eine zweite Wohnung im Augustinergäßchen, also ganz nah beim Staatstheater, anzumieten, zu möblieren und zur Einquartierung von Künstlern zur Verfügung zu stellen. Die von den Künstlern zu zahlende Miete ist nicht kostendeckend, so dass die Theaterfreunde auf diese Weise mehrere tausend Euro dem Staatstheater zukommen lassen.

Theaterfreunde helfen in Not

Die Theaterfreunde Mainz sammeln für in Not geratene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mainzer Staatstheaters. Zweck des Sozialfonds ist die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staatstheaters Mainz und des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz und ihrer Angehörigen. Der Fonds leistet Hilfe in nicht anders behebbaren finanziellen Notlagen. Leistungen werden insbesondere gewährt in Todes- und Krankheitsfällen, insbesondere als zeitlich befristeter Beitrag zum Unterhalt zum Zwecke der Erziehung oder zur Sicherung einer angemessenen Unterkunft. Weiterlesen