Archiv der Kategorie: Musiktheater

News: Oper und Musical

Lydia Steier inszeniert Mozarts Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen

Eine Neuinszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ steht am 27. Juli 2018 bei den Salzburger Festspielen auf dem Programm. Constantinos Carydis, der für seine erfrischende Mozart-Interpretationen bekannt ist, hat die musikalische Leitung. Regie führt die Mainzer Regisseurin Lydia Steier. Begleitet wird sie von der Mainzer Chefdramaturgin Ina Karr, der Bühnenbildnerin Katharina Schlipf und der Kostümbildnerin Ursula Kudrna, mit denen sie auch am Mainzer Staatstheater zusammengearbeitet hat. Die Dritte Dame wird von Genvieve KIng aus Mainz gesungen.

Die Premiere im Großen Festspielhaus findet am 27. Juli 2018, 19:00 statt. Weitere Aufführungen sind am DI 31. Juli, 19:30, SA 4. August, 19:00, DI 7. August, 19:00, MI 15. August, 19:00, FR 24. August, 19:00 und DO 30. August, 18:00

Spielzeit 2017/2018 startet mit Theaterfest

Auch zum Start der Spielzeit 2017/18 öffnete das Staatstheater seine Türen für Groß und Klein ganz weit. Geboten wurde ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Konzerten, Probenausschnitten, Führungen durch die Werkstätten und jeder Menge Möglichkeiten selbst aktiv zu werden.

Vertrag von Intendant Markus Müller bis 2024 verlängert

Markus Müller - Foto: Etter

Markus Müller – Foto: Etter

Die Aufsichtsratsvorsitzenden des Staatstheater Mainz, Oberbürgermeister Michael Ebling und Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro haben sich mit dem Intendanten des Staatstheaters Mainz, Markus Müller, auf eine Verlängerung seines Vertrages um weitere fünf Jahre bis zur Spielzeit 2023/24 geeinigt. Weiterlesen

Neues Zuhause für Künstler am Staatstheater

Seit Jahrzehnten stellen die Theaterfreunde Mainz dem Staatstheater eine Wohnung zur Verfügung, in der Regisseure, Sänger, Schauspieler, Tänzer usw. für wenig Geld einige Tage, Wochen oder auch Monate wohnen können. Die Nachfrage nach dieser preisgünstigen Unterkunft für Künstler am Theater war so groß, dass sich die Theaterfreunde entschlossen haben, eine zweite Wohnung im Augustinergäßchen, also ganz nah beim Staatstheater, anzumieten, zu möblieren und zur Einquartierung von Künstlern zur Verfügung zu stellen. Die von den Künstlern zu zahlende Miete ist nicht kostendeckend, so dass die Theaterfreunde auf diese Weise mehrere tausend Euro dem Staatstheater zukommen lassen.

Vorgestellt: Der Spielplan für 2017/2018

„Man darf nicht alles glauben, was man sieht“ ist in großen Lettern auf dem Jahresheft 2017/18 des Staatstheater Mainz zu lesen. Leitmotivisch steht das Zitat aus Molières Tartuffe über der neuen Spielzeit und mag als Aufforderung verstanden werden, den Dingen mit Kreativität und offenem Geist auf den Grund zu gehen. Die in Zeiten ‚alternativer Fakten‘ und manipulierter Wirklichkeiten besonders große Herausforderung, zwischen Sein und Schein zu unterscheiden, zählt zum Kerngeschäft des Theaters. Gemeinsam mit Ina Karr (Chefdramaturgin Oper), Jörg Vorhaben (Chefdramaturg Schauspiel), Honne Dohrmann (Tanzdirektor) und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer hat Intendant Markus Müller heute das Programm der kommenden Saison am Staatstheater vorgestellt. Weiterlesen

Opernsänger Kurt Moll ist tot

Kurt Moll, der am 5. März 2017 gestorbene Opernsänger, war von 1960 bis 1962 auch an den Städtischen Bühnen in Mainz engagiert. Er wurde am 11. April 1938 in Buir bei Kerpen geboren und lernte bereits in jungen Jahren Cello und studierte an der Kölner Hochschule für Musik sowie bei Emmy Müller in Krefeld Gesang.

Mit 20 begann er seine berufliche Laufbahn an der Kölner Oper. Darauf folgten bereits das Engagement am Mainzer Theater und ein Vertrag als erster Bassist in Wuppertal. Bei den Bayreuther Festspielen gab er sein Debüt 1967. Seine Karriere führte ihn auch nach Hamburg, Wien und München. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1970 bei den Salzburger Festspielen als Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“. Es folgten Auftritte an der Mailänder Scala als Osmin in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“, in San Francisco als Gurnemanz in Wagners „Parsifal“ und an der Metropolitan Opera in New York. Kurt Moll sang vor allem die großen Basspartien in den Opern von Mozart, Wagner und Richard Strauß.

Er war Bayerischer, Hamburger und Österreichischer Kammersänger und Gesangsprofessor an der Kölner Musikhochschule.

Am 31. Juli 2006 verabschiedete sich Kurt Moll aus gesundheitlichen Gründen von der Opernbühne.

Staatstheater erzielt höchste Einnahmen der Geschichte

Im Haushaltssausschuss des Landtags zollte Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro dem Staatstheater Mainz für den Besucher- und Einnahmerekord in der vergangenen Spielzeit alller höchstes Lob. Hintergrund ist eine in jeder Hinbsicht erfolgreiche Spielzeit 2015/2016. Weiterlesen

Einladung zu „Theater erleben“

Die Schneekönigin - Foto: Martina Pipprich

Foto: Martina Pipprich

Das traditionsreiche Weihnachtsmärchen im Großen Haus ist vielen bekannt, doch das Staatstheater Mainz bietet darüber hinaus eine Vielzahl an Theaterproduktionen aus Schauspiel, Tanz und Musiktheater für junges Publikum ab drei Jahren. Wie unterschiedlich diese Theaterformen sein können und auf welche Weise sie auf ihr junges Publikum eingehen, es begeistern, dabei aber immer auch Erwachsene ansprechen, können Sie an zwei Theatertagen erleben. Weiterlesen

Neues von Ana Durlovski

„Ich will neben dem Beruf auch noch ein anderes Leben haben“, sagt die Sopranistin Ana Durlovski, die von 2006 bis 2011 am Mainzer Staatstheater engagiert war und seitdem dem Ensemble der Oper Stuttgart angehört. Von einem Bauernhof mit Tieren und Pflanzen träume sie, sagt Durlowski der neue musikzeitung mnz.de in einem Artikel, der am 6.7.2016 erschienen ist. Mit ihrem Mann, dem Bassisten Igor Durlovskis, der seit ein paar Monaten in Skopje Opernintendant, ist sie von Deutschland nach Mazedonien zurückgekehrt. Weiterlesen

Stadt würdigt Mainzer Sänger- und Künstlerfamilie

Heinefetter-Platz
Die Stadt Mainz würdigt die weithin unbekannte jüdische Sänger- und Künstlerfamilie Heinefetter mit der Benennung eines Platzes in der Nähe des Staatstheaters Mainz. Auf Initiative des Ortsbeirates Altstadt wird der Platz zwischen Douglas-Parfümerie, Alter Universität, nordöstlicher Flanke des Mollerbaus und Alter Universitätsstraße in „Geschwister-Heinefetter-Platz“ umbenannt. Am 4. Mai 2016 wird das Namensschild feierlich enthüllt. Weiterlesen

Benefizkonzert von Polizeiorchester und Staatstheater Mainz

 Linda Sommerhage, Stefan Grefig, Gili Goverman_- Foto: Martina Pipprich

Vorbereitung auf das Benefizkonzert: Linda Sommerhage, Stefan Grefig, Gili Goverman – Foto: Martina Pipprich

Am 24. Januar 2016 findet um 18 Uhr im Kleinen Haus ein außergewöhnliches Konzert statt. Das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz und Ensemblemitglieder des Staatstheater Mainz musizieren zusammen für Vielfalt und Toleranz. Und – ganz konkret – für eine möglichst hohe Summe, die am Ende des Benefizkonzertes Gemeinsam für Vielfalt vollständig an Organisationen gespendet wird, die sich in Mainz für Flüchtlinge engagieren. Und vielfältig ist auch das musikalische Programm, das am 24. Januar im Kleinen Haus erklingen wird und in dem sich ein weiter Bogen spannt – von Franz Lehárs Lippen schweigen aus Die lustige Witwe über Cole Porters Wunderbar aus Kiss me Kate bis zu Caro Emeralds A Night like this und Adeles Skyfall und vielen weiteren beliebten Melodien. Mit dem Polizeiorchester unter der Leitung von Stefan Grefig singen Publikumslieblinge aus dem Ensemble des Staatstheaters: Katharina Alf, Gili Goverman, Dorin Rahardja, Linda Sommerhage, Derrick Ballard und Alexander Spemann. Karten erhalten Sie hier.

Kostümbildner des Jahres ist Gianlucca Falaschi für PERELÀ

Perelà

Foto: Andreas Etter

„Die traumhaft bunte, zwischen absurd und schrill changierende Ausstattung für Lydia Steiers Inszenierung von Pascal Dusapins Perelà in Mainz bescherte Gianluca Falaschi den Titel Kostümbildner des Jahres.“ So steht es im frisch erschienenen Jahrbuch der Opernwelt, ein großformatiges Foto der Inszenierung schmückt die Titelrückseite des wichtigsten Fachmagazins – und damit gibt es nach der Nominierung derselben Produktion für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST und dem Gewinn der Kritikerumfrage in der Deutschen Bühne einen weiteren großen überregionalen Erfolg für das Staatstheater Mainz und die Intendanz von Markus Müller zu feiern. Weiterlesen

Vortrag zu Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“

Die Meistersinger von NürnbergProfessor Dr. Friedemann Kreuder, Institutsleiter Theaterwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, ist bei den Theaterfreunden wegen seiner interessanten und unterhaltsamen Vorträge über Literatur und Schauspiel bekannt und beliebt. Am 6. Juni 2015 sprach er erstmalig bei den Theaterfreunden über eine Oper, Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Weiterlesen

Alltag im Theater: Der Orchestergeschäftsführer

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Alltag im Theater“ stand Claudius Hübsch, Geschäftsführer des Mainzer Landesorchesters, am 1. Juni 2015 Rede und Antwort, um den Theaterfreunden seine vielfältigen Aufgaben zu erläutern. Weiterlesen

Theaterfreunde erleben Mainz-Debüt

Mitgliederversammlung am 21.5.2015

Dorin Rahadja

Mit einer kleinen Sensation überraschte Intendant Markus Müller die Theaterfreunde, die sich am 21. Mai 2015 im Glashaus versammelt hatten. Sie erlebten den ersten Auftritt der Sopranistin Dorin Rahadja, die erstmals in Médée von Luigi Cherubini als Dircé, Tochter von Créon, die Bühne des Mainzer Theaters betreten wird (Premiere am 13.6.2015 im Großen Haus). Mit ihrer warmen Stimme betörte sie die anwesenden Theaterfreunde mit Arien aus Médeé und aus Gianni Schicchi, der Oper von Giacomo Puccini, mit der das Theater in die Spielzeit 2015/2016 starten wird. Weiterlesen

Theater-Talk: Gespräch mit Theaterpädagogen

Obwohl der erste Theatertalk der Theaterfreunde im neuen Jahr am 1. Februar 2015 zu ungewohnt früher Stunde am Sonntagvormittag stattfand, waren zahlreiche Theaterfreunde ins Glashaus gekommen. Moderatorin Sabine Fallenstein interviewte die drei Theaterpädagogen des Mainzer Staatstheaters: Katrin Maiwald, Johanna Janosch, Felix Berner.
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500 Jahre Mainzer Musik- und Orchesterkultur

500 Jahre Orchester MainzAus Anlass der 500jährigen Geschichte, auf die das Philharmonische Staatsorchester Mainz in diesem Jahr zurückblickt, haben das Mainzer Orchester und die Abteilung Musikwissenschaft der Mainzer Uni unter der Federführung von Frau Prof. Dr. Ursula Kramer einen wissenschaftlichen Tagungsband mit neuesten Forschungsergebnissen unter dem Titel „Mainz und sein Orchester. Stationen einer 500-jährigen Geschichte“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Weiterlesen

Weltberühmter Tenor aus Mainz

Der in Mainz am 29. September 1916 geborene Tenor Josef Traxel wäre in diesem Jahr 98 Jahre alt geworden, wenn er nicht schon kurz nach seinem 59. Geburtstag am 8. Oktober 1975 nach kurzer Krankheit in Stuttgart gestorben wäre. Damit endete die Karriere eines der bedeutendsten Tenöre in der Nachkriegszeit, die am Mainzer  Stadttheater ihren Anfang genommen hat. Weiterlesen

Tenor Spemann und Dirigent Zilias Gäste von Sabine Fallenstein

Einen spannenden und unterhaltsamen Nachmittag erleben die rund 40 Mainzer Theaterfreunde mit den Gästen von Sabine Fallenstein, nämlich dem Tenor Alexander Spemann und dem Dirigenten Stephan Zilias.

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Tontechnikern über die Schulter geschaut

 

Alexander Wodniok (rechts)

Alexander Wodniok (rechts)

Wer gibt im Theater den Ton an? Interessante Antworten erhielten die Mainzer Theaterfreunde vom Tonmeister des Staatstheaters Mainz Alexander Wodniok. Wer glaubt, dass Musiker, Sänger und Schauspieler ganz ohne Hilfe moderner Tontechnik auskommen, der irrt. Die Tontechnik ist im modernen Theaterbetrieb nicht nur für Geräusche wie Donner, Wind, Wasserplätschern verantwortlich, sondern auch dafür, dass der Ton der Künstler gut „rüberkommt“, nämlich über die Rampe. Nicht nur Laienschauspieler, etwa bei der Fastnachtsposse, die demnächst Premiere hat, bedürfen der technischen Verstärkung, sondern auch professionelle Künstler. Vor allem Regiekonzepte und Bühnenbilder erfordern immer wieder tonverstärkende Maßnahmen. Alexander Wodniok nennt einige aktuelle Beispiele. Weiterlesen