Archiv der Kategorie: Archiv

Nachrichten-Archiv

Ausstellung zum Theaterbaumeister Georg Moller

Eine umfangreiche Fotoausstellung des ehemaligen Darmstädter Stadtfotografen Waldemar Salesski über das Werk des Architekten und Stadtplaners Georg Moller (1784-1852) wird vom 2. bis 25. November 2016 im Zentrum Baukultur, Im Brückenturm, Rheinstraße 55, 55116 Mainz, gezeigt. Moller gilt neben Karl Friedrich Schinkel, Gotthard Langhans, Leo von Klenze und Friedrich Weinbrenner als prägender deutscher Architekt des Klassizismus. Auch die Stadt Mainz hat einen „Mollerbau“: Das Staatstheater, 1833 fertiggestellt, schon im 19. Jhd. erweitert, wurde durch Brände 1942 weitgehend zerstört, seither wieder aufgebaut und grundlegend saniert. Weiterlesen

Ermittlungsverfahren gegen Intendant Müller eingestellt

Markus Müller - Foto: Etter

Markus Müller – Foto: Etter

Das Ermittlungsverfahren gegen den Intendanten des Mainzer Staatstheaters, Markus Müller, wegen Störung einer AfD-Kundgebung ist nach seinen Angaben eingestellt worden. Die Einstellung erfolgte nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft, weil Intendant Markus Müller nicht nachzuweisen gewesen sei, dass er die genehmigte Demonstration der AfD verhindern oder deren Durchführung vereiteln wollte. Dies hätten die polizeiliche Dokumentation, Müllers Einladung an seine Mitarbeiter und seine Erklärungen in den Medien ergeben. Eine persönliche Anhörung sei deshalb entbehrlich gewesen.

Jan-Christoph Gockel bei den Internationalen Maifestspielen 2016 dabei

Jan-Christoph Gockel - Foto: A. Etter

Foto: A. Etter

Das Schauspielhaus Graz gastiert am 3. und 4. Mai 2016, jeweils 19:00 Uhr mit „Merlin oder Das wüste Land“ von Tankred Dorst bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden. Regie führt dabei der Mainzer Hausregisseur Jan-Christoph Gockel. Mit von der Partie ist Michael Pietsch mit seinen Puppen.

Theater-Vision: Tritonplatz wird begrünt

Foto: Andreas Etter

Foto: Andreas Etter

Wer dieser Tage zum Kleinen Haus des Staatstheaters geht, kann sie schon sehen: Baumstämme aus Mainzer Wäldern laden zum Verweilen ein. Denn der Tritonplatz wird in den nächsten Wochen begrünt und in einen lebendigen Treffpunkt verwandelt – zum Gärtnern, für den Meinungsaustausch, als Ideenumschlagplatz. Weiterlesen

Ex-Intendant Brenner hält Vortrag „Wolfgang Amadé – ein Genie wächst heran“

Foto: Klaus Benz

Foto: Klaus Benz

Der Vortrag des ehemaligen Intendanten des Staatstheaters Mainz Dr. Peter Brenner beschäftigt sich mit Kindheit und Jugend dieses „Wunderkindes“. Dabei werden seine phänomenale Entwicklung und die Umstände geschildert, unter denen sie stattgefunden haben. Auch die Beziehung zu seinem Vater Leopold Mozart, den er über alles verehrte und liebte, wird beleuchtet sowie die kluge, umsichtige Förderung und – manchmal allerdings sehr strenge – Erziehung, die dieser seinem Sohn angedeihen ließ. Wie früh sich Wolfgangs geniale kompositorische Begabung offenbarte, wird mit Musikbeispielen belegt.
Die Veranstaltung wird – unterstützt von den Theaterfreunden Mainz – durchgeführt vom ERBACHER HOF – Akademie des Bistums Mainz. Sie findet am 25. April 2016 um 19.00 Uhr im Haus am Dom, Liebfrauenplatz, 55116 Mainz statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Kostenbeitrag beträgt 5,00 €.

„Pension Schöller“ begeistert Publikum und Theaterkritiker

Pension Schöller

Daniel Friedl, Clemens Dönicke, Antonia Labs, Klaus Köhler, Henner Momann – Foto: Andreas Etter

Der aus Filmen wie Soul Kitchen oder Tom Tykwers The International sowie dem Hamburger Tatort bekannte Schauspieler Peter Jordan hat gemeinsam  mit Hörspiel- und Theaterregisseur Leonhard Koppelmann die Komödie der Mainzer Autoren Carl Laufs und Wilhelm Jacoby am Mainzer Theater inszeniert. Sie sprüht nur so vor Irrwitz, schwingenden Türen und sich rasant überschlagenden Pointen, die allesamt sowohl beim Publikum als auch bei allen Theaterkritikern hervorragend angekommen sind.

Theaterfreunde lesen eine ausführliche Zusammenstellung der Theaterkritiken hier.

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Theaterpraktikern im Mainzer Theater

Vom 3. bis 5. März 2016 findet an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) das interdisziplinäre Symposium „Re/produktionsmaschine Kunst: Kategorisierungen des Körpers in den Darstellenden Künsten“ statt. Das Symposium wird im Rahmen der Mainzer DFG-Forschergruppe „Un/doing Differences. Praktiken der Humandifferenzierung“ vom Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft, Bereich Theaterwissenschaft unter der Leitung von Prof. Dr. Friedemann Kreuder ausgerichtet. Weiterlesen

Ex-Mainzer Bariton blickt auf 60 Jahre Bühnenleben zurück

Unter dem Titel „Ein Leben für die Oper: 60 Jahre auf der Bühne und 80 Jahre alt: Der Bariton Carlos Krause“ interviewt Ruth Fühner in HR 2 am Donnerstag, 25. Februar 2016, 17:10 Uhr, den Bariton Carlos Krause, der von 1967 bis 1975 am Theater in Mainz engagiert war. Vor ziemlich genau 60 Jahren (1. März 1956) stand Sänger Carlos Krause zum ersten Mal auf der Bühne. Und erst kürzlich beging er als Amtsrichter in Rossinis „Diebische Elster“ in Frankfurt sein 60-jähriges Bühnenjubiläum an der Oper Frankfurt. Weiterlesen

„Pension Schöller“ ist ein Werk Mainzer Fastnachter

Foto: Martina Pipprich

Foto: Martina Pipprich

Das Staatstheater führt in dieser Spielzeit den Schwank „Pension Schöller“ auf (Premiere am 27. Februar 2016 im Kleinen Haus). Die bekannte Komödie sprüht nur so vor Irrwitz, schwingenden Türen und sich rasant überschlagenden Pointen. Weniger bekannt dürfte sein, dass sowohl Carl Laufs als auch Wilhelm Jacoby nicht nur gebürtige Mainzer sondern auch engagierte Fastnachter im Mainzer Carneval-Verein (MCV) waren. Weiterlesen

Intendant Müller: „Theater muss ein politischer Ort sein“

Mainz, 10. Februar 2016: Markus Müller mit der Journalistin Ariane Binder beim Aschermittwoch im Erbacher Hof. © Bistum Mainz

Mainz, 10. Februar 2016: Markus Müller mit der Journalistin Ariane Binder beim Aschermittwoch im Erbacher Hof.
© Bistum Mainz

„Theater muss ein politischer Ort sein, an dem man eine Haltung einnimmt.“ Das sagte der Intendant des Mainzer Staatstheaters, Markus Müller, am Mittwochabend, 10. Februar 2016, im Erbacher Hof in Mainz. „Durch eine klare Positionierung muss das Theater zur Diskussion anregen, damit wir unverzichtbar werden in der Gesellschaft.“ Deshalb müsse Theater „auch mal wehtun und herausfordern, denn wir wollen erreichen, dass der Vorstellungsbesuch zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema führt.“ Müller äußerte sich im Gespräch mit der Journalistin Ariane Binder beim traditionellen Aschermittwoch der Künstler und Publizisten. Die Veranstaltung stand unter der Überschrift „So tun als ob… – Das Theater als Möglichkeitsraum“. Weiterlesen

Mainzer Theater kooperiert beim Studiengang „Darstellendes Spiel/Theater“

Bereits seit 2015 kooperieren der lehramtsbezogene Zertifikatsstudiengang „Darstellendes Spiel/Theater“ der Universität Koblenz-Landau und das Staatstheater Mainz. Mit der Unterzeichnung einer Urkunde am 11. Februar 2016 werden die beiden Einrichtungen ihre Kooperation jetzt offiziell besiegeln. Die Urkunde wird im Rahmen eines nicht-öffentlichen Festaktes im Glashaus des Staatstheaters Mainz unterzeichnet. Die Kooperation mit dem Staatstheater als künstlerischem Partner ermöglicht den Studierenden des Darstellenden Spiels die nötige Nähe zur Praxis. Zur Kooperation gehören bereits klassische Formate wie Produktionsbegleitungen, Vorstellungsbesuche und Werkstattgespräche sowie Workshops zu Themen wie Beleuchtungsgrundlagen oder Bewegungsarbeit. Weitere gemeinsame Formate zwischen Kunst, Wissenschaft und Pädagogik sind geplant. Der Ergänzungsstudiengang „Darstellendes Spiel/Theater“ an der Universität Koblenz-Landau startete im Herbst 2014 am Campus Landau als erste universitäre Ausbildungsmöglichkeit in Rheinland-Pfalz für angehende Gymnasial- und Realschullehrer. Somit konnte die Universität Koblenz-Landau die Ausbildung für das dritte künstlerische Fach neben Musik und Kunst im Land sichern.

Lesen Sie den Bericht in der Allgemeine Zeitung vom 12.02.2016 hier (passwortgeschützter Mitgliederbereich!).

Tanzmainz als Keimzelle für Neukreationen

In der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Die deutsche Bühne“, ist ein Interview von Ulrike Kolter und Bettina Weber mit Markus Müller, Intendant des Staatstheaters Mainz, Honne Dohrmann, Tanzchef am Haus, und Alessandra Corti, Tänzerin im Ensemble, über die Identität der Mainzer Tanzsparte, die sich als Keimzelle für Vielfalt und Neukreationen versteht, erschienen. Markus Müller interessiert dabei „die Durchlässigkeit zwischen den Sparten, die Vielfalt ermöglicht ohne Gemischtwarenladen zu sein.“ Honne Dohrmann bezeichnet das Mainzer Staatstheater als „sehr kreativen Ort, während Alessandra Corti bekannt: „Der Choreograph arbeitet nicht nur am Stück, sondern auch an dir – und du bist derjenige, der wächst“.
Mitglieder der Theaterfreunde Mainz können das gesamte Interview hier lesen (Eingabe des Passwortes, das auch für „Theater in der Kritik“ gilt, ist erforderlich).

Benefizkonzert von Polizeiorchester und Staatstheater Mainz

 Linda Sommerhage, Stefan Grefig, Gili Goverman_- Foto: Martina Pipprich

Vorbereitung auf das Benefizkonzert: Linda Sommerhage, Stefan Grefig, Gili Goverman – Foto: Martina Pipprich

Am 24. Januar 2016 findet um 18 Uhr im Kleinen Haus ein außergewöhnliches Konzert statt. Das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz und Ensemblemitglieder des Staatstheater Mainz musizieren zusammen für Vielfalt und Toleranz. Und – ganz konkret – für eine möglichst hohe Summe, die am Ende des Benefizkonzertes Gemeinsam für Vielfalt vollständig an Organisationen gespendet wird, die sich in Mainz für Flüchtlinge engagieren. Und vielfältig ist auch das musikalische Programm, das am 24. Januar im Kleinen Haus erklingen wird und in dem sich ein weiter Bogen spannt – von Franz Lehárs Lippen schweigen aus Die lustige Witwe über Cole Porters Wunderbar aus Kiss me Kate bis zu Caro Emeralds A Night like this und Adeles Skyfall und vielen weiteren beliebten Melodien. Mit dem Polizeiorchester unter der Leitung von Stefan Grefig singen Publikumslieblinge aus dem Ensemble des Staatstheaters: Katharina Alf, Gili Goverman, Dorin Rahardja, Linda Sommerhage, Derrick Ballard und Alexander Spemann. Karten erhalten Sie hier.

Autorin Theresia Walser zu Gast im Staatstheater

Die Themen Macht, Wahrheit und Projektion beschäftigen die Autorin Theresia Walser in ihren Theaterstücken schon sehr lange. In Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel, das in der Inszenierung von Heike M. Götze zurzeit im Staatstheater Mainz zu sehen ist, führt sie zudem ihre Beschäftigung mit der Problematik des Bösen auf der Bühne fort. Waren es in ihrem Stück Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm (2006) drei Schauspieler, die erzählen, wie es war, Hitler bzw. Goebbels darzustellen, wird hier die Perspektive um 180 Grad umgedreht: drei einstige Politikerinnen hadern mit der Repräsentation ihrer Selbst-Wahrnehmung. Ein Film soll zwar gedreht werden, aber eigentlich reicht das nicht aus. Imelda Marcos bringt es auf den Punkt: „Mein Leben als Oper. Ich hatte immer das Gefühl, dass mein Leben gesungen werden muss.“ Theresia Walser ist am 16. Januar um 18 Uhr zu Gast im Orchestersaal im Staatstheater und spricht mit Dramaturgin Patricia Nickel-Dönicke über die ehemaligen First Ladies, darüber, was Dolmetschen mit Schauspielerei zu tun hat und was für sie der Begriff „Sprachmusik“ bedeutet. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Theaterfreunde Mainz statt. Karten für 5 Euro gibt es an der Theaterkasse oder online. Um 19:30 Uhr ist Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel im Kleinen Haus zu sehen. Im Anschluss an die Vorstellung steht die Autorin für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

SWR sendet regelmäßig aus dem Theater Mainz

Theater Mainz„Spätschicht – Die SWR Comedy Bühne“, die erfolgreiche Kabarett- und Comedy-Sendung des SWR Fernsehens, wird ab dem 16. Januar 2016 jeden Monat im Kleinen Haus des Staatstheaters Mainz aufgezeichnet, bisher kam sie aus dem Kulturzentrum KUZ. Die Sendung wird mit dem Umzug optisch und inhaltlich umgestaltet. Ein zeitgemäßes Design verwandelt den Aufzeichnungsort optisch in einen Musikclub, thematisch wird die Sendung insgesamt politischer ausgerichtet. Weiterlesen

ZDF sendet ERIC UND DAS SAMS aus dem Staatstheater

Foto: Bettina Müller

Von der ersten Probe an begleitete das ZDF-Team um pur+Moderator Eric Mayer die Schauspieler und das Regieteam von Eine Woche voller Samstage. Eric wollte herausfinden, was es bedeutet, ein Schauspieler zu sein. Für seinen Auftritt als Lehrer Groll am 11. November im Großen Haus bekam er beim leitenden Regisseur K.D. Schmidt Schauspielunterricht. Geholfen haben ihm auch seine Mitspieler und der Regisseur Ekat Cordes. Und schließlich gab es großen Applaus von den kleinen Zuschauern. Weiterlesen

Theaterfreunde sammeln für die Klassenkasse

Sams-Aktion

Die Theaterfreunde Mainz sammeln anlässlich des diesjährigen Familienstücks im Großen Haus „Eine Woche voller Samstage“ Spenden für die Aktion Klassenkasse. Der Erlös kommt vollständig der Aktion Klassenkasse zugute, die Kindern und Jugendlichen einen Theaterbesuch im Klassenverband ermöglicht, die ihn sich nicht leisten können. Als Dankeschön erhält jeder Spender einen Sams-Button. Bei allen Wochenendvorstellungen in der Pause finden die Besucher das Klassenkassen-Sparschwein im Foyer. Auch an der Theaterkasse ist es zu den Öffnungszeiten möglich, zu spenden und den Sams-Button mitzunehmen.

2016: Happy New Ears. Musiktheater-Festival für junges Publikum

Spielplanvorstellung 4.4.2014Die leitende Operndramaturgin des Staatstheaters Mainz, Ina Karr, übernimmt Mitverantwortung für ein europäisches Festival für zeitgenössisches Musiktheater, das sich an junges Publikum wendet. Die Junge Oper am Nationaltheater Mannheim nimmt ihr zehnjähriges Bestehen 2016 zum Anlass, ein europäisches Festival des zeitgenössischen Musiktheaters für junges Publikum zu veranstalten. Unter dem Titel Happy New Ears werden vom 20. bis 27. November 2016 zehn wegweisende Inszenierungen am Nationaltheater Mannheim zu sehen sein. Bis zum 31. März 2016 können sich Theatermacherinnen und -macher aus dem europäischen Raum mit ihren Inszenierungen für das Festival bewerben. Weiterlesen

Gelungener „Nathan der Weise“

Lessing: Nathan der Weise

Nathan der Weise von Lessing: Leoni Schulz, Martin Herrmann, Johannes Schmidt Foto: Bettina Mueller

Die Premiere von Lessings Klassiker „Nathan der Weise“ in der Inszenierung des Hausregisseurs am Mainzer Staatstheater K.D. Schmidt kam gut an bei allen Theaterkritikern. „Zeitlos brisant, das alles – und ganz nahe am Text“, lobt beispielsweise der Feuilleton-Chef der Allgemeine Zeitung, Jens Frederiksen, in seiner Kritik am 30.11.2015. Vor allem mit dem Verzicht Schmidts auf Anspielungen zur Gegenwart verdient er sich allgemeine Anerkennung. Weiterlesen