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Nachrichten-Archiv

Steigende Besucherzahlen am Mainzer Theater

Ein positiver Trend setzt sich fort. Das außergewöhnlich hohe Zuschauerinteresse für das Staatstheater Mainz reißt nicht ab: In der Spielzeit 2016/17 lagen die Besucherzahlen mit 223.067 Besucher/innen noch einmal um 3.000 über dem Rekordwert der Saison 2015/16. Ein unerwarteter neuer Rekord, da das Theaterjahr aufgrund der früheren Sommerferien deutlich kürzer war. Weiterlesen

Staatstheater spielt neues Theaterstück in Nierstein

In einer Pressekonferenz haben Thomas Günther, Stadtbürgermeister von Nierstein, Klaus Penzer, Bürgermeister der VG Rhein-Selz, und Markus Müller, Intendant des Staatstheater Mainz gemeinsam mit Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro eine neue Kooperation vorgestellt: Das Staatstheater Mainz wird in einer Halle auf dem Gelände des Rhein-Selz-Parks die Schauspielproduktion Gas zeigen. Premiere ist am 15. Juni 2017 um 20 Uhr. Weiterlesen

Ausgezeichnetes Mainzer Kindermusiktheater

Johannes Stange – Foto: Andreas Etter

Die Produktion Zweieinander, eine Koproduktion des Staatstheater Mainz mit dem Ensemble LebiDerya für Kinder ab 3 Jahren, ist zum FRATZ International vom 10.-19. März in Berlin eingeladen – als einzige deutsche unter sechs internationalen und überregionalen Inszenierungen. „Das Staatstheater Mainz ist seit 2014 ein wichtiger Akteur in der Weiterentwicklung des Musiktheaters für junges Publikum und setzt mit Uraufführungen und neuen Formaten Akzente“, heißt es auf der Homepage des Festivals. Die Theaterfreunde Mainz gratulieren der Opernchefdramaturgin Ina Karr, dem Regisseur Anselm Dalferth und den Musikern herzlich zu diesem Erfolg!

Opernsänger Kurt Moll ist tot

Kurt Moll, der am 5. März 2017 gestorbene Opernsänger, war von 1960 bis 1962 auch an den Städtischen Bühnen in Mainz engagiert. Er wurde am 11. April 1938 in Buir bei Kerpen geboren und lernte bereits in jungen Jahren Cello und studierte an der Kölner Hochschule für Musik sowie bei Emmy Müller in Krefeld Gesang.

Mit 20 begann er seine berufliche Laufbahn an der Kölner Oper. Darauf folgten bereits das Engagement am Mainzer Theater und ein Vertrag als erster Bassist in Wuppertal. Bei den Bayreuther Festspielen gab er sein Debüt 1967. Seine Karriere führte ihn auch nach Hamburg, Wien und München. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1970 bei den Salzburger Festspielen als Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“. Es folgten Auftritte an der Mailänder Scala als Osmin in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“, in San Francisco als Gurnemanz in Wagners „Parsifal“ und an der Metropolitan Opera in New York. Kurt Moll sang vor allem die großen Basspartien in den Opern von Mozart, Wagner und Richard Strauß.

Er war Bayerischer, Hamburger und Österreichischer Kammersänger und Gesangsprofessor an der Kölner Musikhochschule.

Am 31. Juli 2006 verabschiedete sich Kurt Moll aus gesundheitlichen Gründen von der Opernbühne.

Chefmaskenbildner des Staatstheater Mainz mit Goldener Maske ausgezeichnet

Guido Paefgen – Foto: Andreas Etter

Chefmaskenbildner Guido Paefgen erhält im Rahmen der make-up artist design show Düsseldorf die Goldene Maske. Guido Paefgen, seit 2004 Chefmaskenbildner am Staatstheater Mainz, wird mit der „Goldenen Maske national“ ausgezeichnet. Verliehen wird die Auszeichnung am 1. April 2017 im Rahmen der Fachmesse „make-up artist design show“ in Düsseldorf. Die Messe gilt als Branchentreffpunkt für Maskenbildner und Visagisten aus Theatern, Opern, Musicals, TV und Film. Paefgen wirkte auch bei Film- und TV-Projekten wie „Tatort“ oder dem Mafia-Drama „Ein ruhiges Leben“ mit.

Staatstheater Mainz zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen

Erstmals in der Geschichte des Staatstheater Mainz ist eine Produktion zum Theatertreffen eingeladen. Traurige Zauberer von Thom Luz hatte am 21. Mai 2016 Premiere und reist nun nach Berlin, wo das 54. Theatertreffen vom 5. bis 21. Mai stattfindet. Jedes Jahr versammelt das bedeutendste deutsche Theaterfestival Theaterschaffende, Journalist*innen und Gäste aus der ganzen Welt in Berlin. Herzstück des Theatertreffens sind die zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“, die alljährlich von einer unabhängigen Kritiker*innenjury aus rund 400 Aufführungen der Saison ausgewählt werden. Thom Luz’ poetisch-musikalischer Abend Traurige Zauberer handelt von der Magie der Verwandlung, vom Verschwinden und Wiederauftauchen. Es geht um das Theater. Und um das Leben.

Die Theaterfreunde Mainz gratulieren Thom Luz, Ulrike Beerbaum, Antonia Labs, Leonhard Dering, Vincent Doddema, Denis Larisch, Graham F. Valentine und dem gesamten Produktionsteam von Herzen. Viel Erfolg in Berlin!

Theaterfreunde backen für das Theater

Alle Jahre wieder schafft das Staatstheater Platz in seinem Fundus und verkauft Ende Januar Kostüme und Masken – so auch in diesem Jahr. Trotz der niedrigen Temperaturen bildete sich am Samstagmorgen schon früh eine lange Schlange. Die Schauspieler Armin Dillenberger und Rüdiger Hauffe verkauften zusammen mit Freiwilligen der Theaterfreunde Mainz Kaffee und selbst gemachten Kuchen an die Wartenden. Der Erlös dieser Aktion kommt dem Sozialfonds der Theaterfreunde Mainz zu Gute, mit welchem dieser im Notfall unbürokratisch bedürftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters unterstützt. Im Zeitungsbericht der Allgemeine Zeitung vom 30.1.2017 wird das Vorstandsmitglied der Theaterfreunde Mainz, Christianne Brenken, zitiert: „Die Theatermitarbeiter sollen bei Bedarf mit kleinen, zinslosen Krediten unterstützt werden, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Die Theaterfreunde Mainz wollen diese Aktion im nächsten Jahr fortsetzen.

Chefmaskenbildner am Mainzer Theater für den Preis „Goldene Maske 2017“ nominiert

Am 1. und 2. April 2017 findet zum 8. Mal die Make-up Artist Design Show (MADS) statt. Bereits zum 8. Mal verleiht der Make-Up-Hersteller Kryolan auf dieser Veranstaltung die GOLDENE MASKE. Arnold Langer, Gründer von Kryolan, schuf die GOLDENE MASKE, um deutschsprachige und internationale Maskenbildner für ihre Leistungen in den Blickpunkt zu rücken, den ihr Engagement, Kreativität und ihr Schaffen verdient. Einer der nominierten ist der Chefmaskenbildner am Mainzer Staatstheater Guido Paefgen. Weiterlesen

Bühnenverein will Theater in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen stärken

Der neue Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, setzt sich für eine Stärkung des politischen Diskurses auf allen Ebenen ein. „In Zeiten, in denen Theater und Orchester finanziell in Frage gestellt werden, müssen sie den kulturpolitischen Gestaltungsspielraum wieder zurückerobern und mit stimmigen Konzepten füllen. Das erfordert einen Aushandlungsprozess, der für den Bühnenverein eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre, gerade auch in Zusammenarbeit mit anderen Kulturbereichen ist. Wir leben in einer Zeit starker gesellschaftlicher Veränderungen und Spannungen. Theater erfüllt eine essenzielle Funktion in der Demokratie, indem es mit den Mitteln der Kunst die Widersprüche und Probleme der Gesellschaft reflektiert und zum gegenseitigen Verständnis beiträgt. Theater und Orchester brauchen daher ein klares Bekenntnis der Kultur- und der Finanzpolitik für ihre Arbeit“, sagte Grandmontagne heute in Köln. Auch an der Verbesserung der politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen Theater, Orchester und ihre Künstler arbeiten, will Grandmontagne weiter arbeiten. Weiterlesen

Jan-Sebastian Kittel wird Theaterreferent in Hessen

Der frühere Pressereferent des Staatstheaters Mainz, Jan-Se­bas­ti­an Kit­tel ist ab dem 1. Januar 2017 als Re­fe­rent im Hes­si­schen Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst für die Theater in Hessen zuständig. Nach seinem Weggang vom Staatstheater war er ab 2008 Lei­ter der Kul­tur­ab­tei­lung bei der Stadt Mainz und er­ar­beit­ete das um­fas­sen­de Kul­tur­ent­wi­cklungs­kon­zept, das 2012 von Kul­tur­de­zer­nen­tin Ma­ri­an­ne Gros­se vor­ge­stellt wur­de. Auch wenn Kittel beruflich die Rheinseite gewechselt hat, so wird er auch weiterhin in Mainz wohnen bleiben.

500 Jahre Reformation: IM ANFANG WAR DAS WORT

Foto. Andreas Etter

Honne Dohrmann, Birgit Pfeifer, Bettina Klünemann, Andreas Klodt, Markus Müller – Foto: Andreas Etter

Ab dem 16. November 2016 laden Theater und Kirche zu Konzerten, Lesungen, Gottesdiensten, künstlerischen Projekten, Workshops, Exkursionen und manchem mehr. Dabei kommt das Theater in die Kirche und die Kirche zum Gegenbesuch ins Theater. Drei Produktionen aus drei Sparten — das Schauspiel Nathan der Weise, die Oper Mathis der Maler und das Jugendtheaterstück Anders — werden dabei zum jeweiligen Ausgangspunkt einer vertieften Auseinandersetzung. Herzstück des facettenreichen Programms ist die große Tanzproduktion SHIFT des portugiesischen Choreografen Rui Horta in der Christuskirche, die am 21. Januar 2017 Premiere feiert. Weiterlesen

Ausstellung zum Theaterbaumeister Georg Moller

Eine umfangreiche Fotoausstellung des ehemaligen Darmstädter Stadtfotografen Waldemar Salesski über das Werk des Architekten und Stadtplaners Georg Moller (1784-1852) wird vom 2. bis 25. November 2016 im Zentrum Baukultur, Im Brückenturm, Rheinstraße 55, 55116 Mainz, gezeigt. Moller gilt neben Karl Friedrich Schinkel, Gotthard Langhans, Leo von Klenze und Friedrich Weinbrenner als prägender deutscher Architekt des Klassizismus. Auch die Stadt Mainz hat einen „Mollerbau“: Das Staatstheater, 1833 fertiggestellt, schon im 19. Jhd. erweitert, wurde durch Brände 1942 weitgehend zerstört, seither wieder aufgebaut und grundlegend saniert. Weiterlesen

Theater begrüßt viele neue Abonnenten

Ehepaar Ettingshausen, Intendant Markus Müller

Ehepaar Ettingshausen, Intendant Markus Müller

Intendant Markus Müller konnte vor wenigen Tagen sowohl den 4.000. Abonnenten, nämlich die Familie Ettingshausen, als auch die Familie Oliver Karrié als 500. Neuabonnenten der Spielzeit 2015/16 am Staatstheater Mainz begrüßen. Der Intendant lud beide Familien kurz vor der Spielzeitpause jeweils zu einer exklusiven Führung durch das Staatstheater ein und ermöglichte ihnen mit ihren Familien einen ausführlichen und spannenden Blick hinter die Kulissen.

Intendant Markus Müller, Familie Oliver Karrié

Intendant Markus Müller, Familie Oliver Karrié

Nicht nur die Besucherzahlen sind in der vergangenen Spielzeit 2015/16 auf ungeahnte Höhen geklettert – auch die Abonnements des Staatstheaters waren sehr gefragt: Über 4.000 Besucher haben sich mit einem Abonnement fest an das Staatstheater Mainz gebunden. Auch aktuell steigt die Nachfrage wieder an, viele Theaterbegeisterte buchen jetzt ihre Abonnements für die noch junge Spielzeit 2016/17 – oder sichern sich mit einem Abo schon frühzeitig ein attraktives Weihnachtsgeschenk.

Markus Müller „spielt“ 2017 in seinem Geburtsort Altusried

Markus Müller, Intendant

Markus Müller, Intendant

Gemeinsam mit dem Staatstheater Mainz wird ab dem 24. Juni 2017 auf der Freilichtbühne in Altusried eine Neuinszenierung von „Drei Musketiere – das Musical“ als professionelle Großproduktion gezeigt. Zu den Hauptverantwortlichen für diese Aufführungen gehört Intendant Markus Müller, der aus Altusried stammt. Müller, der selbst schon mehrmals als Komparse auf dieser Freilichtbühne stand, kündigte bei Vorstellung des Spielplans an, den „ganz besonderen Zauber von Altusried“ auch in den Jahren zwischen den großen Freilichtspielen entfachen zu wollen. Weiterlesen

Kapellmeister Michael Millard geht für ein Jahr nach Bonn

Michael Millard, zweiter Kapellmeister am Staatstheater Mainz und zugleich der dortige „Studienleiter“, nimmt eine einjährige Auszeit von Mainz. Er wird für die Dauer der Saison 2016/17 am Bonner Theater Aufgaben wahrnehmen. Ihn erwartet dort ein größeres Orchester, mehr Dirigate und eine größere Bandbreite der musikalischen Aufgaben. Danach wird er wieder wieder seine Tätigkeit in Mainz aufnehmen.

[Quelle: Allgemeine Zeitung vom 3.9.2016]

Theater zieht positive Bilanz für die Spielzeit 2015/2016

Die Besucherzahlen stiegen von 197.900 in der Saison 2014/15 auf 219.690 in 2015/16. Damit erreichte das Staatstheater die höchsten Besucherzahlen seit der Saison 1990/91. In allen Spielstätten stieg die Auslastung deutlich an, insbesondere das Kleine Haus und damit schwerpunktmäßig das Schauspiel verzeichnete einen rasanten Anstieg von 38.572 Zuschauerinnen und Zuschauern auf 54.896. Für die Einnahmen bedeutet dies — vorbehaltlich der offiziellen Wirtschaftsprüfung — eine Steigerung von bisher knapp über 3 auf mehr als 3,5 Millionen Euro.

Mindestens ebenso erfreulich ist die inhaltliche und künstlerische Anerkennung, die sich unter anderem in mehreren Nennungen in den Kritikerumfragen der Fachmagazine Theater Heute und Die Deutsche Bühne ausdrückt. Das Staatstheater Mainz wurde in der Deutschen Bühne zwei Mal für die beste Gesamtleistung nominiert, Rigoletto in der Regie von Lorenzo Fioroni als Inszenierung des Jahres in der Oper sowie Thom Luz‘ Traurige Zauberer im Schauspiel. Letztere darf sich auch über eine Nominierung in Theater Heute freuen.

[Pressemitteilung des Staatstheaters vom 2.9.2016]

Steuerzahlerbund fordert Finanzierung des Staatstheaters allein durch das Land

„Die Theater müssen sorgsamer mit ihren Mitteln umgehen“, fordert der Geschäftsführer des Steuerzahlerbundes in Rheinland-Pfalz, René Quante, in einem Interview der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ vom 27. August 2016. Er bezog sich dabei in erster Linie auf das städtische Theater Trier, das 2015 ein Minus von 1,3 Millionen Euro machte und vom Land gefördert wird. Das Land sei nicht verpflichtet, „ohne Sinn und Verstand Millionenbeträge in kommunale Theater zu pumpen“. Quante schlug in diesem Zusammenhang vor, das Staatstheater Mainz allein durch das Land und die Stadttheater in Kaiserslautern, Koblenz und Trier nur durch die jeweilige Stadt finanzieren zu lassen. Einen Bericht zur Situation am Stadttheater Trier lesen Sie hier.

Markus Müller – „Der schwarze Blitz von Mainz“

Markus Müller, Intendant

Markus Müller, Intendant

In einem launigen Artikel veröffentlicht die FAZ am 16.7.2016 einen Fragebogen mit Antworten des Intendanten Markus Müller. „Da Markus Müller noch keine Möglichkeit gefunden hat, an zwei Orten gleichzeitig zu sein, flitzt der stets Schwarzgekleidete mit dem Fahrrad in atemberaubender Geschwindigkeit durch die Stadt“. Theaterfreunde können den ganzen Artikel und die Antworten von Markus Müller hier nachlesen (passwortgeschützt).