Archiv der Kategorie: Archiv

Nachrichten-Archiv

Bundes-Kulturstiftung fördert tanzmainz

Die Jury der Kulturstiftung des Bundes hat auf ihrer letzten Sitzung im Frühjahr 2018 auch das interdisziplinäre Projekt „Between us“ von tanzmainz und der Kunsthalle Mainz sowie 24 weitere als förderungswürdig ausgewählt.  Für dieses Forschungs- und Ausstellungsprojekt kooperieren das tanzmainz Ensemble des Staatstheaters Mainz, die Kunsthalle Mainz und das Forschungsprojekt Motion Bank der Hochschule Mainz. In drei Disziplinen und unterschiedlichen ästhetischen Formaten beschäftigt sich „Between Us“ mit Übertragungs- und Übersetzungsprozessen und führt zeitgenössische Positionen des Tanzes, des Creative Coding und der Bildenden Kunst zusammen. Weiterlesen

Tatjana Gürbaca, Foto: Martina Pipprich

Gürbaca-DVD auf Bestenliste

Der Verein Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) hat seine Vierteljahresliste 2018 veröffentlicht. Auf der Liste steht auch die DVD einer Inszenierung von Tatjana Gürbaca, der früheren Opernchefin des Staatstheaters Mainz, nämlich ihrer zur Zeit am Opernhaus Zürich gespielten – und äußerst sehenswerten – Inszenierung von Jules Massenets „Werther“. Weiterlesen

Martin Schläpfer

Martin Schläpfer verlängert beim Ballett am Rhein bis 2024

Der frühere Mainzer Ballettchef Martin Schläpfer setzt seine erfolgreiche Arbeit in Düsseldorf und Duisburg bis 2024 fort. Der Künstlerische Direktor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein, Martin Schläpfer und der Ballettdirektor Remus Şucheană haben ihre Verträge um fünf Jahre bis Ende der Spielzeit 2023/24 verlängert. Weiterlesen

Hermann Bäumer mit Bundesjugendorchester in Indien unterwegs

Im Januar begibt sich das Bundesjugendorchester das erste Mal in seiner Geschichte auf Tournee nach Indien, und zwar unter Leitung des Generalmusikdirketors Hermann Bäumer. Nach den Auftritten in Deutschland und Italien geht es am 15. Januar 2018 für einen großen Teil des Orchesters nach Mumbai. Weiterlesen

Steigende Besucherzahlen am Mainzer Theater

Ein positiver Trend setzt sich fort. Das außergewöhnlich hohe Zuschauerinteresse für das Staatstheater Mainz reißt nicht ab: In der Spielzeit 2016/17 lagen die Besucherzahlen mit 223.067 Besucher/innen noch einmal um 3.000 über dem Rekordwert der Saison 2015/16. Ein unerwarteter neuer Rekord, da das Theaterjahr aufgrund der früheren Sommerferien deutlich kürzer war. Weiterlesen

Orchesterreform rückwärts: Wiedervereinigung von Theater und Orchester

Land und Stadt wollen das Philharmonische Staatsorchester Mainz wieder in das Staatstheater Mainz integrieren. Damit würde die Orchesterstrukturreform aus dem Jahre 2004 rückgängig gemacht. Das vereinfache die Organisation und Doppelstrukturen fielen weg, erklärte der Intendant des Staatstheaters, Markus Müller. Die dabei angekündigte Kooperation der drei Landesorchester sei in der Praxis nicht erfolgreich gewesen. Das spiele sich allenfalls „im Promillebereich“ ab, erklärten Intendant Müller und Orchesterchef Bäumer. Stellen sollen bei der Fusion weder beim Theater noch beim Orchester wegfallen. Die endgültige Entscheidung wird allerdings erst im Jahr 2018 fallen. Weiterlesen

Murat Yegnier

Murat Yeginer wird neuer Oberspielleiter am Hamburger Ohnsorg-Theater

Mit Beginn der Saison 2018/2019 wird Murat Yeginer, Mitglied des Schauspielensembles des Staatstheaters Mainz, die Nachfolge von Frank Grupe antreten und neuer Oberspielleiter des Hamburger  Ohnsorg-Theaters.

Als Regisseur feierte Murat Yeginer hier bereits große Erfolge bei Publikum und Presse mit seiner Inszenierung von Romeo und Julia zur Spielzeiteröffnung der aktuellen Saison. Die intensive Zusammenarbeit mit den verschiedenen Abteilungen des Hauses zeigte ganz deutlich, dass Yeginer die ideale Besetzung für den Posten des Oberspielleiters ist. Weiterlesen

Staatsorchester Mainz erhält Auszeichnung für sein Patenkindprojekt

Der in diesem Jahr erstmals vergebene Preis „Innovatives Orchester 2017″ der Deutschen Orchester-Stiftung geht an das Konzerthausorchester Berlin. Einen Sonderpreis erhält das Philharmonische Staatsorchester Mainz.  „Der mit 2.500€ dotierte Sonderpreis geht an das Staatsorchester Mainz für das Projekt „Patenkindkonzerte“.
Mit diesem Sonderpreis würdigt die Jury die Konzeption eines herausragenden Einzelprojekts, das Kinder und deren Eltern sehr früh an einen Klangkörper bindet und damit beispielhaft ist. Weiterlesen

DER FAUST 2017 in der Sparte Choreografie geht an Maria Campos & Guy Nader

Foto: Andreas Etter

Maria Campos & Guy Nader wurden für ihre Choreografie „Fall Seven Times“, im Rahmen des zweiteiligen Ballettabends „Magma“, des Staatstheaters Mainz in der Kategorie Choreografie ausgezeichnet. Am Freitag, den 03.11.2017 wurde die Auszeichnung in Leipzig vergeben. Der Preis wird seit 2006 durch den Deutschen Bühnenverein, die Kulturstiftung der Länder und die Akademie der Darstellenden Künste in neun Kategorien verliehen und gilt als renommiertester Theaterpreis Deutschlands.

Nestroy-Preis 2017 für Regisseur Jan-Christoph Gockel

Foto von der Preisverleihung, Wiener Bühnenverein, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

Der Mainzer Hausregisseur Jan-Christoph Gockel hat den Nestroy-Preis 2017 in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ für die Inszenierung „Der Auftrag: Dantons Tod“ mit Texten aus Heiner Müllers „Der Auftrag“ und Georg Büchners „Dantons Tod“ am Schauspielhaus Graz erhalten. Weiterlesen

Tanzstück „Fall Seven Times“ nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST

Fall Seven Times

Foto. Andreas Etter

Das Tanzstück Fall Seven Times, das im Staatstheater Mainz als Teil des Doppelabends Magma am 27. Oktober 2016 uraufgeführt wurde, ist in der Kategorie Choreografie für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Guy Nader und Maria Campos choreografierten Fall Seven Times mit dem Ensemble von tanzmainz. Weiterlesen

Intendant Markus Müller - Foto: Martina Pipprich

Vertrag von Intendant Markus Müller bis 2024 verlängert

Die Aufsichtsratsvorsitzenden des Staatstheater Mainz, Oberbürgermeister Michael Ebling und Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro haben sich mit dem Intendanten des Staatstheaters Mainz, Markus Müller, auf eine Verlängerung seines Vertrages um weitere fünf Jahre bis zur Spielzeit 2023/24 geeinigt. Weiterlesen

Staatstheater spielt neues Theaterstück in Nierstein

In einer Pressekonferenz haben Thomas Günther, Stadtbürgermeister von Nierstein, Klaus Penzer, Bürgermeister der VG Rhein-Selz, und Markus Müller, Intendant des Staatstheater Mainz gemeinsam mit Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro eine neue Kooperation vorgestellt: Das Staatstheater Mainz wird in einer Halle auf dem Gelände des Rhein-Selz-Parks die Schauspielproduktion Gas zeigen. Premiere ist am 15. Juni 2017 um 20 Uhr. Weiterlesen

Rotary Club Mainz hat ein Herz für das Mainzer Theater

Der Rotary Club Mainz hat den stattlichen Betrag von 5.000 € aus seiner letztjährigen Weihnachtsspende an den Sozialfonds der Theaterfreunde Mainz gespendet. Mit diesem Fonds unterstützen die Theaterfreunde Mainz in Not geratene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mainzer Staatstheaters. Der Fonds leistet Hilfe in nicht anders behebbaren finanziellen Notlagen. Leistungen werden insbesondere gewährt in Todes- und Krankheitsfällen, vor allem als zeitlich befristeter Beitrag zum Unterhalt zum Zwecke der Erziehung oder zur Sicherung einer angemessenen Unterkunft. Weiterlesen

Ausgezeichnetes Mainzer Kindermusiktheater

Johannes Stange – Foto: Andreas Etter

Die Produktion Zweieinander, eine Koproduktion des Staatstheater Mainz mit dem Ensemble LebiDerya für Kinder ab 3 Jahren, ist zum FRATZ International vom 10.-19. März in Berlin eingeladen – als einzige deutsche unter sechs internationalen und überregionalen Inszenierungen. „Das Staatstheater Mainz ist seit 2014 ein wichtiger Akteur in der Weiterentwicklung des Musiktheaters für junges Publikum und setzt mit Uraufführungen und neuen Formaten Akzente“, heißt es auf der Homepage des Festivals. Die Theaterfreunde Mainz gratulieren der Opernchefdramaturgin Ina Karr, dem Regisseur Anselm Dalferth und den Musikern herzlich zu diesem Erfolg!

Opernsänger Kurt Moll ist tot

Kurt Moll, der am 5. März 2017 gestorbene Opernsänger, war von 1960 bis 1962 auch an den Städtischen Bühnen in Mainz engagiert. Er wurde am 11. April 1938 in Buir bei Kerpen geboren und lernte bereits in jungen Jahren Cello und studierte an der Kölner Hochschule für Musik sowie bei Emmy Müller in Krefeld Gesang.

Mit 20 begann er seine berufliche Laufbahn an der Kölner Oper. Darauf folgten bereits das Engagement am Mainzer Theater und ein Vertrag als erster Bassist in Wuppertal. Bei den Bayreuther Festspielen gab er sein Debüt 1967. Seine Karriere führte ihn auch nach Hamburg, Wien und München. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1970 bei den Salzburger Festspielen als Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“. Es folgten Auftritte an der Mailänder Scala als Osmin in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“, in San Francisco als Gurnemanz in Wagners „Parsifal“ und an der Metropolitan Opera in New York. Kurt Moll sang vor allem die großen Basspartien in den Opern von Mozart, Wagner und Richard Strauß.

Er war Bayerischer, Hamburger und Österreichischer Kammersänger und Gesangsprofessor an der Kölner Musikhochschule.

Am 31. Juli 2006 verabschiedete sich Kurt Moll aus gesundheitlichen Gründen von der Opernbühne.

Chefmaskenbildner des Staatstheater Mainz mit Goldener Maske ausgezeichnet

Guido Paefgen – Foto: Andreas Etter

Chefmaskenbildner Guido Paefgen erhält im Rahmen der make-up artist design show Düsseldorf die Goldene Maske. Guido Paefgen, seit 2004 Chefmaskenbildner am Staatstheater Mainz, wird mit der „Goldenen Maske national“ ausgezeichnet. Verliehen wird die Auszeichnung am 1. April 2017 im Rahmen der Fachmesse „make-up artist design show“ in Düsseldorf. Die Messe gilt als Branchentreffpunkt für Maskenbildner und Visagisten aus Theatern, Opern, Musicals, TV und Film. Paefgen wirkte auch bei Film- und TV-Projekten wie „Tatort“ oder dem Mafia-Drama „Ein ruhiges Leben“ mit.

Staatstheater Mainz zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen

Erstmals in der Geschichte des Staatstheater Mainz ist eine Produktion zum Theatertreffen eingeladen. Traurige Zauberer von Thom Luz hatte am 21. Mai 2016 Premiere und reist nun nach Berlin, wo das 54. Theatertreffen vom 5. bis 21. Mai stattfindet. Jedes Jahr versammelt das bedeutendste deutsche Theaterfestival Theaterschaffende, Journalist*innen und Gäste aus der ganzen Welt in Berlin. Herzstück des Theatertreffens sind die zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“, die alljährlich von einer unabhängigen Kritiker*innenjury aus rund 400 Aufführungen der Saison ausgewählt werden. Thom Luz’ poetisch-musikalischer Abend Traurige Zauberer handelt von der Magie der Verwandlung, vom Verschwinden und Wiederauftauchen. Es geht um das Theater. Und um das Leben.

Die Theaterfreunde Mainz gratulieren Thom Luz, Ulrike Beerbaum, Antonia Labs, Leonhard Dering, Vincent Doddema, Denis Larisch, Graham F. Valentine und dem gesamten Produktionsteam von Herzen. Viel Erfolg in Berlin!

Theaterfreunde backen für das Theater

Alle Jahre wieder schafft das Staatstheater Platz in seinem Fundus und verkauft Ende Januar Kostüme und Masken – so auch in diesem Jahr. Trotz der niedrigen Temperaturen bildete sich am Samstagmorgen schon früh eine lange Schlange. Die Schauspieler Armin Dillenberger und Rüdiger Hauffe verkauften zusammen mit Freiwilligen der Theaterfreunde Mainz Kaffee und selbst gemachten Kuchen an die Wartenden. Der Erlös dieser Aktion kommt dem Sozialfonds der Theaterfreunde Mainz zu Gute, mit welchem dieser im Notfall unbürokratisch bedürftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters unterstützt. Im Zeitungsbericht der Allgemeine Zeitung vom 30.1.2017 wird das Vorstandsmitglied der Theaterfreunde Mainz, Christianne Brenken, zitiert: „Die Theatermitarbeiter sollen bei Bedarf mit kleinen, zinslosen Krediten unterstützt werden, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Die Theaterfreunde Mainz wollen diese Aktion im nächsten Jahr fortsetzen.