Archiv der Kategorie: Archiv

Nachrichten-Archiv

Chefmaskenbildner am Mainzer Theater für den Preis „Goldene Maske 2017“ nominiert

Am 1. und 2. April 2017 findet zum 8. Mal die Make-up Artist Design Show (MADS) statt. Bereits zum 8. Mal verleiht der Make-Up-Hersteller Kryolan auf dieser Veranstaltung die GOLDENE MASKE. Arnold Langer, Gründer von Kryolan, schuf die GOLDENE MASKE, um deutschsprachige und internationale Maskenbildner für ihre Leistungen in den Blickpunkt zu rücken, den ihr Engagement, Kreativität und ihr Schaffen verdient. Einer der nominierten ist der Chefmaskenbildner am Mainzer Staatstheater Guido Paefgen. Weiterlesen

Bühnenverein will Theater in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen stärken

Der neue Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, setzt sich für eine Stärkung des politischen Diskurses auf allen Ebenen ein. „In Zeiten, in denen Theater und Orchester finanziell in Frage gestellt werden, müssen sie den kulturpolitischen Gestaltungsspielraum wieder zurückerobern und mit stimmigen Konzepten füllen. Das erfordert einen Aushandlungsprozess, der für den Bühnenverein eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre, gerade auch in Zusammenarbeit mit anderen Kulturbereichen ist. Wir leben in einer Zeit starker gesellschaftlicher Veränderungen und Spannungen. Theater erfüllt eine essenzielle Funktion in der Demokratie, indem es mit den Mitteln der Kunst die Widersprüche und Probleme der Gesellschaft reflektiert und zum gegenseitigen Verständnis beiträgt. Theater und Orchester brauchen daher ein klares Bekenntnis der Kultur- und der Finanzpolitik für ihre Arbeit“, sagte Grandmontagne heute in Köln. Auch an der Verbesserung der politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen Theater, Orchester und ihre Künstler arbeiten, will Grandmontagne weiter arbeiten. Weiterlesen

Jan-Sebastian Kittel wird Theaterreferent in Hessen

Der frühere Pressereferent des Staatstheaters Mainz, Jan-Se­bas­ti­an Kit­tel ist ab dem 1. Januar 2017 als Re­fe­rent im Hes­si­schen Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst für die Theater in Hessen zuständig. Nach seinem Weggang vom Staatstheater war er ab 2008 Lei­ter der Kul­tur­ab­tei­lung bei der Stadt Mainz und er­ar­beit­ete das um­fas­sen­de Kul­tur­ent­wi­cklungs­kon­zept, das 2012 von Kul­tur­de­zer­nen­tin Ma­ri­an­ne Gros­se vor­ge­stellt wur­de. Auch wenn Kittel beruflich die Rheinseite gewechselt hat, so wird er auch weiterhin in Mainz wohnen bleiben.

500 Jahre Reformation: IM ANFANG WAR DAS WORT

Foto. Andreas Etter

Honne Dohrmann, Birgit Pfeifer, Bettina Klünemann, Andreas Klodt, Markus Müller – Foto: Andreas Etter

Ab dem 16. November 2016 laden Theater und Kirche zu Konzerten, Lesungen, Gottesdiensten, künstlerischen Projekten, Workshops, Exkursionen und manchem mehr. Dabei kommt das Theater in die Kirche und die Kirche zum Gegenbesuch ins Theater. Drei Produktionen aus drei Sparten — das Schauspiel Nathan der Weise, die Oper Mathis der Maler und das Jugendtheaterstück Anders — werden dabei zum jeweiligen Ausgangspunkt einer vertieften Auseinandersetzung. Herzstück des facettenreichen Programms ist die große Tanzproduktion SHIFT des portugiesischen Choreografen Rui Horta in der Christuskirche, die am 21. Januar 2017 Premiere feiert. Weiterlesen

Ausstellung zum Theaterbaumeister Georg Moller

Eine umfangreiche Fotoausstellung des ehemaligen Darmstädter Stadtfotografen Waldemar Salesski über das Werk des Architekten und Stadtplaners Georg Moller (1784-1852) wird vom 2. bis 25. November 2016 im Zentrum Baukultur, Im Brückenturm, Rheinstraße 55, 55116 Mainz, gezeigt. Moller gilt neben Karl Friedrich Schinkel, Gotthard Langhans, Leo von Klenze und Friedrich Weinbrenner als prägender deutscher Architekt des Klassizismus. Auch die Stadt Mainz hat einen „Mollerbau“: Das Staatstheater, 1833 fertiggestellt, schon im 19. Jhd. erweitert, wurde durch Brände 1942 weitgehend zerstört, seither wieder aufgebaut und grundlegend saniert. Weiterlesen

Theater begrüßt viele neue Abonnenten

Ehepaar Ettingshausen, Intendant Markus Müller

Ehepaar Ettingshausen, Intendant Markus Müller

Intendant Markus Müller konnte vor wenigen Tagen sowohl den 4.000. Abonnenten, nämlich die Familie Ettingshausen, als auch die Familie Oliver Karrié als 500. Neuabonnenten der Spielzeit 2015/16 am Staatstheater Mainz begrüßen. Der Intendant lud beide Familien kurz vor der Spielzeitpause jeweils zu einer exklusiven Führung durch das Staatstheater ein und ermöglichte ihnen mit ihren Familien einen ausführlichen und spannenden Blick hinter die Kulissen.

Intendant Markus Müller, Familie Oliver Karrié

Intendant Markus Müller, Familie Oliver Karrié

Nicht nur die Besucherzahlen sind in der vergangenen Spielzeit 2015/16 auf ungeahnte Höhen geklettert – auch die Abonnements des Staatstheaters waren sehr gefragt: Über 4.000 Besucher haben sich mit einem Abonnement fest an das Staatstheater Mainz gebunden. Auch aktuell steigt die Nachfrage wieder an, viele Theaterbegeisterte buchen jetzt ihre Abonnements für die noch junge Spielzeit 2016/17 – oder sichern sich mit einem Abo schon frühzeitig ein attraktives Weihnachtsgeschenk.

Markus Müller „spielt“ 2017 in seinem Geburtsort Altusried

Markus Müller, Intendant

Markus Müller, Intendant

Gemeinsam mit dem Staatstheater Mainz wird ab dem 24. Juni 2017 auf der Freilichtbühne in Altusried eine Neuinszenierung von „Drei Musketiere – das Musical“ als professionelle Großproduktion gezeigt. Zu den Hauptverantwortlichen für diese Aufführungen gehört Intendant Markus Müller, der aus Altusried stammt. Müller, der selbst schon mehrmals als Komparse auf dieser Freilichtbühne stand, kündigte bei Vorstellung des Spielplans an, den „ganz besonderen Zauber von Altusried“ auch in den Jahren zwischen den großen Freilichtspielen entfachen zu wollen. Weiterlesen

Kapellmeister Michael Millard geht für ein Jahr nach Bonn

Michael Millard, zweiter Kapellmeister am Staatstheater Mainz und zugleich der dortige „Studienleiter“, nimmt eine einjährige Auszeit von Mainz. Er wird für die Dauer der Saison 2016/17 am Bonner Theater Aufgaben wahrnehmen. Ihn erwartet dort ein größeres Orchester, mehr Dirigate und eine größere Bandbreite der musikalischen Aufgaben. Danach wird er wieder wieder seine Tätigkeit in Mainz aufnehmen.

[Quelle: Allgemeine Zeitung vom 3.9.2016]

Theater zieht positive Bilanz für die Spielzeit 2015/2016

Die Besucherzahlen stiegen von 197.900 in der Saison 2014/15 auf 219.690 in 2015/16. Damit erreichte das Staatstheater die höchsten Besucherzahlen seit der Saison 1990/91. In allen Spielstätten stieg die Auslastung deutlich an, insbesondere das Kleine Haus und damit schwerpunktmäßig das Schauspiel verzeichnete einen rasanten Anstieg von 38.572 Zuschauerinnen und Zuschauern auf 54.896. Für die Einnahmen bedeutet dies — vorbehaltlich der offiziellen Wirtschaftsprüfung — eine Steigerung von bisher knapp über 3 auf mehr als 3,5 Millionen Euro.

Mindestens ebenso erfreulich ist die inhaltliche und künstlerische Anerkennung, die sich unter anderem in mehreren Nennungen in den Kritikerumfragen der Fachmagazine Theater Heute und Die Deutsche Bühne ausdrückt. Das Staatstheater Mainz wurde in der Deutschen Bühne zwei Mal für die beste Gesamtleistung nominiert, Rigoletto in der Regie von Lorenzo Fioroni als Inszenierung des Jahres in der Oper sowie Thom Luz‘ Traurige Zauberer im Schauspiel. Letztere darf sich auch über eine Nominierung in Theater Heute freuen.

[Pressemitteilung des Staatstheaters vom 2.9.2016]

Steuerzahlerbund fordert Finanzierung des Staatstheaters allein durch das Land

„Die Theater müssen sorgsamer mit ihren Mitteln umgehen“, fordert der Geschäftsführer des Steuerzahlerbundes in Rheinland-Pfalz, René Quante, in einem Interview der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ vom 27. August 2016. Er bezog sich dabei in erster Linie auf das städtische Theater Trier, das 2015 ein Minus von 1,3 Millionen Euro machte und vom Land gefördert wird. Das Land sei nicht verpflichtet, „ohne Sinn und Verstand Millionenbeträge in kommunale Theater zu pumpen“. Quante schlug in diesem Zusammenhang vor, das Staatstheater Mainz allein durch das Land und die Stadttheater in Kaiserslautern, Koblenz und Trier nur durch die jeweilige Stadt finanzieren zu lassen. Einen Bericht zur Situation am Stadttheater Trier lesen Sie hier.

Markus Müller – „Der schwarze Blitz von Mainz“

Markus Müller, Intendant

Markus Müller, Intendant

In einem launigen Artikel veröffentlicht die FAZ am 16.7.2016 einen Fragebogen mit Antworten des Intendanten Markus Müller. „Da Markus Müller noch keine Möglichkeit gefunden hat, an zwei Orten gleichzeitig zu sein, flitzt der stets Schwarzgekleidete mit dem Fahrrad in atemberaubender Geschwindigkeit durch die Stadt“. Theaterfreunde können den ganzen Artikel und die Antworten von Markus Müller hier nachlesen (passwortgeschützt).

Sigrid Michaelis erhält Rheingold-Plakette

Sigrid Michaelis

Sigrid Michaelis

25 Jahre war Sigrid Michaelis Mitglied im Vorstand der Mainzer Theaterfreunde. Jetzt wurde sie von der Stadt Mainz dafür sowie für ihr vielfältiges Engagement im Mainzer Kulturleben mit der Rheingold-Plakette in Silber geehrt. Theaterfreunde können den Artikel von Andreas Wolf über die Ehrung am Rande einer Mitgliederversammlung der Theaterfreunde Mainz in der Allgemeine Zeitung vom 18.05.2016 hier lesen.

Seit Beginn der 80iger Jahre engagierte sich Frau Sigrid Michaelis ehrenamtlich für Theater und klassische Musik, insbesondere für die Förderung hochqualifizierter junger Künstler. Weiterlesen

Ermittlungsverfahren gegen Intendant Müller eingestellt

Markus Müller - Foto: Etter

Markus Müller – Foto: Etter

Das Ermittlungsverfahren gegen den Intendanten des Mainzer Staatstheaters, Markus Müller, wegen Störung einer AfD-Kundgebung ist nach seinen Angaben eingestellt worden. Die Einstellung erfolgte nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft, weil Intendant Markus Müller nicht nachzuweisen gewesen sei, dass er die genehmigte Demonstration der AfD verhindern oder deren Durchführung vereiteln wollte. Dies hätten die polizeiliche Dokumentation, Müllers Einladung an seine Mitarbeiter und seine Erklärungen in den Medien ergeben. Eine persönliche Anhörung sei deshalb entbehrlich gewesen.

Theaterspielplan 2016/2017 vorgestellt

Spielplanvorstellung am 15.4.2016 - Foto. Andreas Etter

Spielplanvorstellung am 15.4.2016: Hermann Bäumer, Honne Dohrmann, Ina Karr, Markus Müller, Jörg Vorhabden – Foto. Andreas Etter

Gemeinsam mit Ina Karr (Chefdramaturgin Oper), Jörg Vorhaben (Chefdramaturg Schauspiel), Honne Dohrmann (Tanzdirektor) und Hermann Bäumer (Generalmusikdirektor) hat der Intendant des Staatstheater Mainz, Markus Müller, heute das Programm der Spielzeit 2016/17 vorgestellt. „Wir freuen uns sehr über eine enorme Steigerung der Besucherzahlen im Staatstheater in der laufenden Spielzeit und über die Diskussionsfreude und Theaterbegeisterung der Zuschauer: In dieser Stadt Theater zu machen, inspiriert sehr“, betonte Müller. „Das spornt uns an, unser Konzept weiter zu stärken und die inhaltlichen Linien zu vertiefen. Wir werden auch in der kommenden Spielzeit lokale Themen besetzen, mit unserem starken Ensemble und den Hausregisseuren arbeiten, große spartenübergreifende Projekte wagen – also im besten Sinne Stadttheater sein. Zugleich bauen wir die überregionale und internationale Vernetzung und Wahrnehmung des Hauses weiter aus.“ Weiterlesen

Jan-Christoph Gockel bei den Internationalen Maifestspielen 2016 dabei

Jan-Christoph Gockel - Foto: A. Etter

Foto: A. Etter

Das Schauspielhaus Graz gastiert am 3. und 4. Mai 2016, jeweils 19:00 Uhr mit „Merlin oder Das wüste Land“ von Tankred Dorst bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden. Regie führt dabei der Mainzer Hausregisseur Jan-Christoph Gockel. Mit von der Partie ist Michael Pietsch mit seinen Puppen.

Theater-Vision: Tritonplatz wird begrünt

Foto: Andreas Etter

Foto: Andreas Etter

Wer dieser Tage zum Kleinen Haus des Staatstheaters geht, kann sie schon sehen: Baumstämme aus Mainzer Wäldern laden zum Verweilen ein. Denn der Tritonplatz wird in den nächsten Wochen begrünt und in einen lebendigen Treffpunkt verwandelt – zum Gärtnern, für den Meinungsaustausch, als Ideenumschlagplatz. Weiterlesen

Ex-Intendant Brenner hält Vortrag „Wolfgang Amadé – ein Genie wächst heran“

Foto: Klaus Benz

Foto: Klaus Benz

Der Vortrag des ehemaligen Intendanten des Staatstheaters Mainz Dr. Peter Brenner beschäftigt sich mit Kindheit und Jugend dieses „Wunderkindes“. Dabei werden seine phänomenale Entwicklung und die Umstände geschildert, unter denen sie stattgefunden haben. Auch die Beziehung zu seinem Vater Leopold Mozart, den er über alles verehrte und liebte, wird beleuchtet sowie die kluge, umsichtige Förderung und – manchmal allerdings sehr strenge – Erziehung, die dieser seinem Sohn angedeihen ließ. Wie früh sich Wolfgangs geniale kompositorische Begabung offenbarte, wird mit Musikbeispielen belegt.
Die Veranstaltung wird – unterstützt von den Theaterfreunden Mainz – durchgeführt vom ERBACHER HOF – Akademie des Bistums Mainz. Sie findet am 25. April 2016 um 19.00 Uhr im Haus am Dom, Liebfrauenplatz, 55116 Mainz statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Kostenbeitrag beträgt 5,00 €.