Archiv der Kategorie: Alle Nachrichten

Aktuelle Theater-News

Mainzer Sänger bei den Schwetzinger Festspielen 2018

Am Freitag, 27. April 2018, eröffnen die Schwetzinger SWR Festspiele mit der Uraufführung der Musiktheaterproduktion „ARGO“ ihre 67. Festspielsaison. Die Uraufführung des Musiktheaters „ARGO“ von José Maria Sánchez-Verdú (Musik) und Gerhard Falkner (Text) in der Regie von Sabrina Hölzer bringt den Mythos des Argonauten Butes auf die Bühne, der den Gesängen der Sirenen nicht widerstehen kann. Sein Sprung ins Meer ist ebenso Metapher für die Suche nach dem Unbekannten wie für den Übergang vom Leben zum Tod. Unter der musikalischen Leitung des Komponisten sind Jonathan de la Paz Zaens (Butes), Alin Deleanu (Orpheus), Brett Carter (Odysseus), Stefan Bootz (Jason) und Maren Schwier (Aphrodite), das SWR Symphonieorchester und der Chor des Staatstheaters Mainz zu erleben. Wesentlicher Bestandteil des musikalischen und szenischen Konzepts ist zudem die Live-Elektronik, die, gestaltet vom SWR Experimentalstudio, den Raum klanglich erweitern und die Hörer als auditive Schiffsreisende in Bewegung halten wird. Außerdem ist der Chor des Mainzer Staatstheaters sowie die Chefdramaturgin Ina Karr mit von der Partie.

[aus Pressemitteilung des SWR vom 6.1.2017]

Orchesterreform rückwärts: Wiedervereinigung von Theater und Orchester

Operngala 2014 – Foto: Martina Pipprich

Nach dem Willen von Land und Stadt soll das Philharmonische Staatsorchester Mainz wieder in das Staatstheater Mainz integriert werden. Damit würde die Orchesterstrukturreform aus dem Jahre 2004 rückgängig gemacht. Das vereinfache die Organisation und Doppelstrukturen fielen weg, erklärte der Intendant des Staatstheaters, Markus Müller. Die dabei angekündigte Kooperation der drei Landesorchester sei in der Praxis nicht erfolgreich gewesen. Das spiele sich allenfalls „im Promillebereich“ ab, erklärten Intendant Müller und Orchesterchef Bäumer. Stellen sollen bei der Fusion weder beim Theater noch beim Orchester wegfallen. Die endgültige Entscheidung wird allerdings erst im Jahr 2018 fallen.

Grund dieser „Wiedervereinigung“ der ohnehin eng zusammenarbeitenden kulturellen Institutionen ist die Beseitigung administrativer Hürden. Aus Sicht des Intendanten bringt diese Zusammenführung von Theater und Orchester allen Beteiligten nur Vorteile. Planungen und Absprachen würden deutlich vereinfacht und organisatorische Doppelstrukturen entfielen.

Die zum 1. Januar 2019 geplante Rückführung des Orchesters könnte darüber hinaus Anlass sein die Beteiligungsquoten von Land und Stadt zu verändern. Stadt und Land tragen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 24,2 Millionen Euro bisher zu gleichen Teilen. Falls das Land im Rahmen der Rückführung das Orchester mit knapp 2 Millionen Euro eigenständig weiterfinanzieren würde, würde sich sein Anteil beim aktuellen Gesamtbudget von 28,8 Millionen Euro prozentual um 5 Prozentpunkte auf 55 % erhöhen. Umgekehrt würde die Stadt entsprechend entlastet. In diesem Punkt sind sich Land und Stadt jedoch keineswegs einig.

Der Vorsitzende der Theaterfreunde Mainz, Dr. Wolfgang Litzenburger, begrüßt diese Wiedervereinigung des Staatstheaters mit „seinem“ Orchester mit den Worten: „Das ist die Orchesterreform rückwärts“. Die Freunde des Mainzer Theaters hatten bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die letztlich umgesetzte Orchesterreform zu Doppelstrukturen und einem höheren Kostenaufwand führen werde.

Christoph Türkay spielt John F. Kennedy

Christoph Türkay

Am Deutschen Theater Göttingen (DT) feierte in der Regie von Erich Sidler und mit Musik von „Magic Michael and his Marvelous Mates“ die Uraufführung des Stücks „America First“ von Christoph Klimke Premiere. Der smarte Mr. President, John F. Kennedy wird von Christoph Türkay, 2012/2013 Ensemblemitglied des Staatstheaters Mainz, gespielt. Die Zeitung HNA verzeichnet Standing Ovations für die famose Inszenierung, das tolle Stück und das engagierte Ensemble.

Zusatzvorstellungen für Comedian Harmonists

Comedian-HarmonistsKaum eine Woche  nach der Premiere von Comedian Harmonists sind bereits alle bisher geplanten Vorstellungen ausverkauft. Deshalb gehen ab sofort zwei Zusatzvorstellungen in den Verkauf: Am 1. und 7. Februar 2018 wird K.D. Schmidts Inszenierung jeweils um 19:30 Uhr zu erleben sein. Karten gibt es an der Theaterkasse und online unter www.staatstheater-mainz.com.

Tatjana Gürbaca gestaltet neuartige Ring-Trilogie am Theater an der Wien

Tatjana Gürbaca, Foto: Martina Pipprich

Foto: Martina Pipprich

Die ehemalige Mainzer Opernchefin Tatjana Gürbaca inszeniert Richard Wagners vierteiliges Opus Magnum „Der Ring des Nibelungen“, allerdings verdichtet und neu geschmiedet zu einer aufsehenerregenden „Ring-Trilogie“ am Theater an der Wien. Sie erzählt Wagners Menschheitsdrama, Weltenepos, Fantasymärchen und Liebesgeschichte neu – aus der Sicht der jungen Generation: „Hagen“ (1. Dezember 2017), „Siegfried“ (2. Dezember 2017) und „Brünnhilde“ (3. Dezember 2017). ORF III zeichnet die Produktion, die von Regisseurin Tatjana Gürbaca, Dirigent Constantin Trinks und Dramaturgin Bettina Auer erarbeitet wurde, auf und präsentiert alle drei Werke im Rahmen eines Wagner-Programmtags am Sonntag, dem 7. Januar 2018, ab 14.00 Uhr in der Sendung „Erlebnis Bühne Spezial“.

Kostümverkauf 2018

Die närrischen Tage können kommen! Am Samstag, dem 20. Januar 2018 von 11:11 Uhr bis 15 Uhr findet der beliebte alljährliche Kostümverkauf im Foyer des Kleinen Hauses statt. Die Kostümabteilung sucht zu diesem Anlass wieder witzige, schräge, bunte Kreationen aus dem reichhaltigen Fundus zusammen, die nicht mehr auf der Bühne benötigt werden. Es warten ca. 10 Kostümständer mit über 500 Teilen auf Käufer. Die Kostüme können direkt in Umkleidekabinen anprobiert werden. Von Klein-Accessoires wie Schals und Hüten ab 2 Euro bis zu besonderen Einzelstücken unter anderem aus Rigoletto und Der Barbier von Sevilla für bis zu 120 Euro ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Die Theaterfreunde Mainz werden alle Interessenten mit Kaffee und Kuchen bewirten.

Staatsorchester Mainz erhält Auszeichnung für sein Patenkindprojekt

Der in diesem Jahr erstmals vergebene Preis „Innovatives Orchester 2017″ der Deutschen Orchester-Stiftung geht an das Konzerthausorchester Berlin. Einen Sonderpreis erhält das Philharmonische Staatsorchester Mainz.  „Der mit 2.500€ dotierte Sonderpreis geht an das Staatsorchester Mainz für das Projekt „Patenkindkonzerte“.
Mit diesem Sonderpreis würdigt die Jury die Konzeption eines herausragenden Einzelprojekts, das Kinder und deren Eltern sehr früh an einen Klangkörper bindet und damit beispielhaft ist. Weiterlesen

DER FAUST 2017 in der Sparte Choreografie geht an Maria Campos & Guy Nader

Foto: Andreas Etter

Maria Campos & Guy Nader wurden für ihre Choreografie „Fall Seven Times“, im Rahmen des zweiteiligen Ballettabends „Magma“, des Staatstheaters Mainz in der Kategorie Choreografie ausgezeichnet. Am Freitag, den 03.11.2017 wurde die Auszeichnung in Leipzig vergeben. Der Preis wird seit 2006 durch den Deutschen Bühnenverein, die Kulturstiftung der Länder und die Akademie der Darstellenden Künste in neun Kategorien verliehen und gilt als renommiertester Theaterpreis Deutschlands.

Lydia Steier inszeniert Mozarts Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen

Eine Neuinszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ steht am 27. Juli 2018 bei den Salzburger Festspielen auf dem Programm. Constantinos Carydis, der für seine erfrischende Mozart-Interpretationen bekannt ist, hat die musikalische Leitung. Regie führt die Mainzer Regisseurin Lydia Steier. Begleitet wird sie von der Mainzer Chefdramaturgin Ina Karr, der Bühnenbildnerin Katharina Schlipf und der Kostümbildnerin Ursula Kudrna, mit denen sie auch am Mainzer Staatstheater zusammengearbeitet hat. Die Dritte Dame wird von Genvieve KIng aus Mainz gesungen.

Die Premiere im Großen Festspielhaus findet am 27. Juli 2018, 19:00 statt. Weitere Aufführungen sind am DI 31. Juli, 19:30, SA 4. August, 19:00, DI 7. August, 19:00, MI 15. August, 19:00, FR 24. August, 19:00 und DO 30. August, 18:00

Nestroy-Preis 2017 für Regisseur Jan-Christoph Gockel

Foto von der Preisverleihung, Wiener Bühnenverein, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

Der Mainzer Hausregisseur Jan-Christoph Gockel hat den Nestroy-Preis 2017 in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ für die Inszenierung „Der Auftrag: Dantons Tod“ mit Texten aus Heiner Müllers „Der Auftrag“ und Georg Büchners „Dantons Tod“ am Schauspielhaus Graz erhalten. Weiterlesen

Tanzstück „Fall Seven Times“ nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST

Fall Seven Times

Foto. Andreas Etter

Das Tanzstück Fall Seven Times, das im Staatstheater Mainz als Teil des Doppelabends Magma am 27. Oktober 2016 uraufgeführt wurde, ist in der Kategorie Choreografie für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Guy Nader und Maria Campos choreografierten Fall Seven Times mit dem Ensemble von tanzmainz. Weiterlesen

Spielzeit 2017/2018 startet mit Theaterfest

Auch zum Start der Spielzeit 2017/18 öffnete das Staatstheater seine Türen für Groß und Klein ganz weit. Geboten wurde ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Konzerten, Probenausschnitten, Führungen durch die Werkstätten und jeder Menge Möglichkeiten selbst aktiv zu werden.

Vertrag von Intendant Markus Müller bis 2024 verlängert

Markus Müller - Foto: Etter

Markus Müller – Foto: Etter

Die Aufsichtsratsvorsitzenden des Staatstheater Mainz, Oberbürgermeister Michael Ebling und Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro haben sich mit dem Intendanten des Staatstheaters Mainz, Markus Müller, auf eine Verlängerung seines Vertrages um weitere fünf Jahre bis zur Spielzeit 2023/24 geeinigt. Weiterlesen

Neues Zuhause für Künstler am Staatstheater

Seit Jahrzehnten stellen die Theaterfreunde Mainz dem Staatstheater eine Wohnung zur Verfügung, in der Regisseure, Sänger, Schauspieler, Tänzer usw. für wenig Geld einige Tage, Wochen oder auch Monate wohnen können. Die Nachfrage nach dieser preisgünstigen Unterkunft für Künstler am Theater war so groß, dass sich die Theaterfreunde entschlossen haben, eine zweite Wohnung im Augustinergäßchen, also ganz nah beim Staatstheater, anzumieten, zu möblieren und zur Einquartierung von Künstlern zur Verfügung zu stellen. Die von den Künstlern zu zahlende Miete ist nicht kostendeckend, so dass die Theaterfreunde auf diese Weise mehrere tausend Euro dem Staatstheater zukommen lassen.

Staatstheater spielt neues Theaterstück in Nierstein

In einer Pressekonferenz haben Thomas Günther, Stadtbürgermeister von Nierstein, Klaus Penzer, Bürgermeister der VG Rhein-Selz, und Markus Müller, Intendant des Staatstheater Mainz gemeinsam mit Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro eine neue Kooperation vorgestellt: Das Staatstheater Mainz wird in einer Halle auf dem Gelände des Rhein-Selz-Parks die Schauspielproduktion Gas zeigen. Premiere ist am 15. Juni 2017 um 20 Uhr. Weiterlesen

Vorgestellt: Der Spielplan für 2017/2018

„Man darf nicht alles glauben, was man sieht“ ist in großen Lettern auf dem Jahresheft 2017/18 des Staatstheater Mainz zu lesen. Leitmotivisch steht das Zitat aus Molières Tartuffe über der neuen Spielzeit und mag als Aufforderung verstanden werden, den Dingen mit Kreativität und offenem Geist auf den Grund zu gehen. Die in Zeiten ‚alternativer Fakten‘ und manipulierter Wirklichkeiten besonders große Herausforderung, zwischen Sein und Schein zu unterscheiden, zählt zum Kerngeschäft des Theaters. Gemeinsam mit Ina Karr (Chefdramaturgin Oper), Jörg Vorhaben (Chefdramaturg Schauspiel), Honne Dohrmann (Tanzdirektor) und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer hat Intendant Markus Müller heute das Programm der kommenden Saison am Staatstheater vorgestellt. Weiterlesen

Rotary Club Mainz hat ein Herz für das Mainzer Theater

Der Rotary Club Mainz hat den stattlichen Betrag von 5.000 € aus seiner letztjährigen Weihnachtsspende an den Sozialfonds der Theaterfreunde Mainz gespendet. Mit diesem Fonds unterstützen die Theaterfreunde Mainz in Not geratene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mainzer Staatstheaters. Der Fonds leistet Hilfe in nicht anders behebbaren finanziellen Notlagen. Leistungen werden insbesondere gewährt in Todes- und Krankheitsfällen, vor allem als zeitlich befristeter Beitrag zum Unterhalt zum Zwecke der Erziehung oder zur Sicherung einer angemessenen Unterkunft. Weiterlesen

Ausgezeichnetes Mainzer Kindermusiktheater

Johannes Stange – Foto: Andreas Etter

Die Produktion Zweieinander, eine Koproduktion des Staatstheater Mainz mit dem Ensemble LebiDerya für Kinder ab 3 Jahren, ist zum FRATZ International vom 10.-19. März in Berlin eingeladen – als einzige deutsche unter sechs internationalen und überregionalen Inszenierungen. „Das Staatstheater Mainz ist seit 2014 ein wichtiger Akteur in der Weiterentwicklung des Musiktheaters für junges Publikum und setzt mit Uraufführungen und neuen Formaten Akzente“, heißt es auf der Homepage des Festivals. Die Theaterfreunde Mainz gratulieren der Opernchefdramaturgin Ina Karr, dem Regisseur Anselm Dalferth und den Musikern herzlich zu diesem Erfolg!