Archiv der Kategorie: Alle Nachrichten

Aktuelle Theater-News

Gastronomie im und ums Theater

Das Haus des Deutschen Weins (HDW) ist in der Regie des Staatstheaters Mainz wieder geöffnet. Bis Sommer 2020 bewirtet das Staatstheater das Restaurant im bereits bekannten Ambiente des Hauses.

Öffnungszeiten:
Mo-So von 11.00 Uhr – 24.00 Uhr
Durchgehend warme Küchen von 12.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Mittagstisch von 12.00 Uhr – 15.00 Uhr / 15.00 Uhr – 22.00 Speisekarte HDW

Reservierungen sind unter 06131-2851-281 möglich.

Gastronomie im Theater

Bereits eine Stunde vor Beginn der Vorstellung und in der Pause können sich Theaterbesucher bei einem Getränk (Getränkekarte) und vielleicht einem kleinen Imbiss im Staatstheater wohlfühlen.

Thetaerbesucher können für die Pause einen Tisch mit Getränken und kleinen Speisen reservieren. Die Reservierung erfolgt an der Theke.

Für Gruppen ab 15 Personen und besondere Anlässe stellt das Staatstheater gerne ein individuelles Angebot zusammen. Ansprechpartner ist Herr Martin Joham: → mjoham@staatstheater-mainz.de

Veranstaltungen im Glashaus

Das Glashaus auf dem Dach des Staatstheaters mit Blick auf den Dom bietet für größere Gruppen einen glanzvollen Rahmen für private Feiern, Firmenjubiläen und vieles mehr.
Sie können mit Ihren Gästen eine Vorstellung im Großen Haus und den Abend vorher und nachher kulinarisch im stimmungsvollen Ambiente über den Dächern von Mainz abrunden. Ansprechpartnerin ist Frau Elisa Weyl → eweyl@staatstheater-mainz.de

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Ehemaliger Mainzer Bassbariton Franz Mazura gestorben

Der Bassbariton Franz Mazura ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Der Bass-Bariton wurde am 22.4.1924 in Salzburg geboren. Gestorben ist der Sänger am 23.1.2020 in Mannheim. Nach dem Studium begann Mazuras Laufbahn als Bass am Staatstheater Kassel. Am Städtischen Theater Mainz war er von 1956 bis 1959 engagiert. Er war verheiratet mit Elisabeth Friedmann, die 1956-1958 am Stadttheater Mainz engagiert war. Nach einem Engagement am Theater Braunschweig wechselte er zum Nationaltheater Mannheim. Er arbeitete später auch an der Deutschen Oper Berlin und der Hamburgischen Staatsoper. Mazura feierte auf Bühnen in Berlin, Wien, Paris, New York und Buenos Aires Erfolge. Noch 2015 stand er als Hans Schwarz in Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ auf der Bühne der Berliner Staatsoper.

Bierwirth unterstützt Staatstheater Darmstadt

Der kaufmännische Geschäftsführer des Staatstheaters Mainz Volker Bierwirth geht zwar demnächst in den Ruhestand, doch setzt er sich deshalb noch lange nicht zur Ruhe. Er ist vom hessischen Kunstministerium beauftragt worden, dem Staatstheater Darmstadt bei der Aufarbeitung der Haushaltsmisere zu helfen. Dazu sollen die Verwaltungs- und Geschäftsabläufe innerhalb der Theaterverwaltung analysiert und die notwendigen Veränderungsprozesse von ihm begleitet werden.

tanzmainz mit „Soul Chain“ zum Festival „Tanzplattform“ 2020 eingeladen

Die Choreografie von Sharon Eyal „Soul Chain“ ist zur renommierten TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2020 eingeladen. Die TANZPLATTFORM findet vom 4. bis 8. März 2020 in München statt. Soul Chain wird am 7. März im Münchener Residenztheaters gezeigt. Insgesamt wurden weit über 400 Produktionen von einer Fachjury gesichtet. Davon wurden 15 Choreografien ausgewählt, die innerhalb von fünf Tagen einem großen Publikum, darunter zahlreiche internationale Veranstalter*innen und Experten, vorgestellt werden.

Intendant Markus Müller kommentiert diese Auszeichnung mit den Worten: „Es ist eine wunderbare Nachricht für uns alle, dass sich nach der Einladung von Traurige Zauberer zum Theatertreffen 2017 nun auch tanzmainz einer so starken überregionalen Beachtung erfreut. Sie ergänzt die Auszeichnung mit dem FAUST im letzten Jahr, der bereits die beeindruckende Arbeit honoriert hat. Ich gratuliere Sharon Eyal, allen beteiligten Tänzerinnen und Tänzern sowie Honne Dohrmann von Herzen zu diesem großen Erfolg!“

Die TANZPLATTFORM ist in ihrer Konzeption und Bedeutung für den zeitgenössischen Tanz das, was das Theatertreffen für das Schauspiel ist – die wichtigste und größte Auszeichnung, die man in dieser Sparte in Deutschland erreichen kann. Seit 1994 werden hier die richtungsweisenden Tanzproduktionen des Landes vorgestellt – mit Soul Chain ist nun erstmalig eine Produktion aus Rheinland-Pfalz zu diesem stark beachteten Ereignis eingeladen, zugleich ist in diesem Jahr tanzmainz die einzige Compagnie eines Stadt- bzw. Staatstheaters.

Die nun mehrfach preisgekrönte Choreografie „Soul Chain“ wird wohl auch nach der geplanten Wiederaufnahme am 22. Mai 2020 noch länger in Mainz zu sehen sein. Markus Müller hofft zudem, dass irgendwann in Mainz auch noch einmal eine neue Produktion von Sharon Eyal zu sehen sein wird. Honne Dohrmann sei mit der israelischen Choreografin „im ständigen Kontakt“, so Müller gegenüber der AZ.

Erik Raskopf wird Nachfolger von Volker Bierwirth

Der Aufsichtsrat des Staatstheater Mainz hat Herrn Erik Raskopf als Geschäftsführender Theaterdirektor am Staatstheater Mainz zum 1. März die Nachfolge von Volker Bierwirth antreten wird. Herr Raskopf ist derzeit als Künstlerischer Betriebsdirektor, Prokurist und Stellvertreter des Intendanten am selben Haus tätig. Weiterlesen

Neu gewählt: Theaterbeirat des Staatstheaters

Der Theaterbeirat des Staatstheaters Mainz ist ein Sprachrohr des kunstsinnigen Publikums. Die Mitglieder des Theaterbeirats werden zur Hälfte vom Land und zur anderen Hälfte von der Stadt Mainz berufen. Die von der Stadt Mainz zu entsendenden Beiratsmitglieder werden vom Stadtrat nach den für Ausschüsse geltenden Regeln bestimmt. Die Geschäftsordnung des Theaterbeirats gewährleistet darüber hinaus, dass alle theaternahen Vereinigungen an den Beratungen dieses Gremiums teilnehmen können. Weiterlesen

FAUST 2019 für Elisabeth Stöppler

Am Abend des 9.11.2019 wurden im Staatstheater Kassel zum 14. Mal die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Theaterpreises DER FAUST ausgezeichnet, darunter die Mainzer Regisseurin Elisabeth Stöppler für die Inszenierung „Götterdämmerung“ am Theater Chemnitz. Elisabeth Stöppler verstehe es, Wagners lange musikalische Wege mitzugehen, lasse gleichzeitig Uneindeutigkeiten und Umdeutungen zu und schaffe es, Brutalität ohne Repräsentation jener darzustellen. Mit Klimawandel und sozialer Vereinsamung werde das thematische Triptychon dieser besonderen Inszenierung vervollständigt und bekommt dadurch eine ungeahnte Relevanz und Schärfe. Weiterlesen

Staatstheater mit neuer Quote für Land und Stadt

Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Mainz haben einen neuen Gesellschaftervertrag für das Mainzer Staatstheater beschlossen.Bereits im Herbst 2018 hatten beide Gesellschafter miteinander verabredet, dass das Land zu 53 % und die Stadt Mainz zu 47 % beteiligt sein sollen. In diesem Verhältnis werden beide Gesellschafter künftig die Lasten des Theaters untereinander tragen. Weiterlesen

Auszeichnung des Staatsorchesters für Programm 2018/2019

Die Jury des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV) ist sich einig: Nach eingehender Sichtung und Prüfung der Spielzeit-Programme der deutschen Orchesterlandschaft geht der Preis für das „Beste Konzertprogramm der Spielzeit“ in diesem Jahr an das Philharmonische Staatsorchester Mainz unter der Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer und Orchesterdirektor Wolfram Schätz. Weiterlesen

Staatstheater Mainz mit gutem Ergebnis 2017/18

Das Staatstheater Mainz hat 2017/18 einen Überschuss von knapp 1,3 Millionen Euro erzielt, und ihn damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt (525 000 Euro). Der Überschuss ist das Ergebnis der Mehreinnahmen aus Eintrittsgeldern, der Wiederaufnahmen im Programm und der Erhöhung der Zuschüsse um 627 000 Euro. Der Etat steigt von 29,3 Millionen Euro in 2017/18 über 31,3 Millionen Euro 2018/19 auf 32,4 Millionen Euro in der Spielzeit 2019/20.

Neuer Theatervertrag

Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Mainz haben einen neuen Theatervertrag unterzeichnet, mit dem die Finanzierung des Staatstheaters auf eine neue Grundlage gestellt wird. Das Land wird zukünftig einen größeren Gesellschaftsanteil an der Staatstheater Mainz GmbH übernehmen: Die bisherige Parität wird weiterentwickelt, das Land wird 53 Prozent der Anteile übernehmen, die Stadt 47 Prozent. Diese Regelung soll auch mit einer Änderung des Gesellschaftsvertrags nachvollzogen werden. Weiterlesen

Neue Spielstätte im alten Karstadt

Ab Februar 2019 bezieht das Staatstheater Mainz im ehemaligen Karstadt-Gebäude am Gutenbergplatz eine Spiel- und Probenstätte nutzen. Ein Umbau findet nicht statt, so dass der Kaufhaus-Charme vergangener Tage erhalten bleibt. Der Eigentümer RNI GmbH, deren Gesellschafter die J. Molitor Immobilien GmbH und die Sparkasse Rhein-Nahe sind, erlaubt dem Staatstheater bis zum Beginn des Umbaus in etwa 2 Jahren diesen Gebäudeteil zu diesem Zweck zu nutzen. Weiterlesen

Rheinland-pfälzisches Theatertreffen ab 2020

Ab 2020 soll es ein Theaterfestival in Rheinland-Pfalz geben, bei dem sich das Staatstheater Mainz, das Pfalztheater in Kaiserslautern und die Theater in Koblenz und Trier mit ihren Schauspielen an wechselnden Orten präsentieren. Die erste Auflage dieses Festivals wird im März 2020 in Kaiserslautern im Pfalztheater stattfinden. Dabei soll die Verleihung des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises erfolgen.

Status gewinnt Scotsman Fringe First

Noch ist die neue Spielzeit am Staatstheater Mainz nicht eröffnet, da darf sich das Haus bereits über den ersten Preis freuen: Status von Chris Thorpe hat beim Edinburgh Festival Fringe einen der begehrten Scotsman Fringe First gewonnen, wie das Festival heute mitteilte.

Status ist eine Koproduktion des Staatstheaters mit China Plate, in Kooperation mit dem Battersea Arts Centre, dem Warwick Arts Centre und den Théâtres de la Ville de Luxembourg. Im Mainz wird sowohl die englischsprachige Version mit Autor Chris Thorpe auf der Bühne und in der Regie von Rachel Chavkin als auch eine deutschsprachige Fassung in der Inszenierung von Jana Vetten zu sehen sein (Premiere 24. November).

Über die Performance in Edinburgh schrieb das britische Theatermagazin The Stage: „It’s a searching, meticulously crafted, beautifully written piece, full of fragile conclusions about nationhood and privilege.“

[Pressemitteilung des Staatstheaters Mainz vom 10.8.2018]
Martin Schläpfer

Martin Schläpfer wird Direktor des Wiener Staatsballetts

Der frühere Mainzer Ballettdirektor Martin Schläpfer wird Direktor des Wiener Staatsballetts. Er tritt mit Beginn der Saison 2020/21 die Nachfolge von Manuel Legris an. Schläpfer ist zur Zeit künstlerischer Direktor und Chefchoreograph des Balletts der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Davor leitete er 10 Jahre lang das Ballett am Staatstheater Mainz, an das ihn der damalige Theaterintendant Georges Delnon geholt hatte.