Archiv des Autors: Dr. Wolfgang Litzenburger

Wagner, Axel

© 2020 Axel Wagner

Axel Wagner ist Sänger im Stimmfach Bass.

Ausbildung

  • Studium der Anglistik und der Romanistik
  • Tätigkeiten in der Touristikbranche
  • ab 1974 Student in der Opernklasse des Peter Cornelius Konservatorium in Mainz, mit Gesangsausbildung bei Prof. Karl Liebl in Wiesbaden
  • ab 1975 erste Konzerte, Studio- und Opernaufführungen der Opernklasse
  • 1976 Teilnahme am VDMK Wettbewerb mit Finale in Berlin
  • 1977 Bühnenreifeprüfung  in Frankfurt/Main.

Engagements

  • 1978-1981 Landestheater Coburg
  • 1981-1984  Städtische Bühnen Augsburg
  • 1985-1987 Staatstheater Mainz
  • 1987-1988  Oper Bonn
  • 1988-1990 Theater Heidelberg
  • 1991-1994 Theater Bern (Schweiz), Pfalztheater Kaiserslautern, Staatstheater Braunschweig, Schlossfestspiele Zwingenberg, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Grand Théâtre de Limoges
  • 1994-1998 Pfalztheater Kaiserslautern, Heidenheim, Staatstheater Saarbrücken, Stadttheater Bern (Schweiz), Staatstheater Karlsruhe, Staatsoper Hannover
  • 1998-2001 Niedersächsische Staatsoper Hannover
  • 2001-2014 Hessisches Staatstheater Wiesbaden
  • ab Aug 2014 freischaffende Tätigkeit

Homepage von Axel Wagner

Theaterrestaurant „Zum grünen Kakadu“

Bei einem Pressetermin stellten am 8.10.2020 OberbürgermeisterMichael Ebling, Intendant Markus Müller, HaraldFaerber von Faerber Architekten sowie für die EigentümerChristian Schupp von J. Molitor Immobilien GmbHdie zukünftige Gestaltung der Räume vor.

Das neue Restaurant des Staatstheater Mainz am Gutenbergplatz wird Zum grünen Kakadu heißen, nach der Theatergroteske von Arthur Schnitzler aus dem Jahre 1898. Neben dem Kakadu als neues fiktives Wappentier des Restaurants hat auch der Geist der 1920er Jahre stilistisch Einfluss auf die Gestaltung der Räume genommen, in denen Theater und Gastronomie miteinanderverbunden werden.

„Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir, vielleicht mehr denn je, dringend Orte des Austauschs brauchen. Wo wir unserem prosaischen Alltag Fantasie, lebhaftes Gespräch, Auseinandersetzung und Begegnung entgegensetzen können. Einen solchen Ort wollen wir schaffen — und ich bin allen Partnern, die uns so engagiert dabei unterstützen, sehr dankbar“, betont Intendant Markus Müller. Und Architekt Fabian Faerber unterstreicht: „Die Erarbeitung desarchitektonischen Konzepts für Zum grünen Kakadu war für uns eine ausgesprochene bereichernde und inspirierende Aufgabe, bei der der intensive und kreative Austausch zwischen Theater und Architekten eine große Rolle gespielt hat. Das Schaffen eines Zusammenspiels zwischen mutigen und ungewöhnlichen Akzenten, warmen und behaglichen Materialien und Farben sowie auch klaren Formen, die dennoch immer wieder Merkmale aus Flora und Fauna übernehmen, ohne dabei modisch zu werden, war eine Herausforderung, die uns große Freude bereitet hat. Das Wechselspielzwischen Theater und Gastronomie und der geforderten Möglichkeit, vielfältige Veranstaltungen umsetzen zu können, hat ein besonderes Konzeptentstehen lassen, das in dieser Form in Mainz völlig neu ist.“

Im Erdgeschoss des Grünen Kakadu findet sich das Restaurant, ein abgeteilter Raum ebenso wie geschützte Bereiche bieten Platz für kleinere Gruppen, im vorderen Bereich stehen, vorerst noch unter Coronabedingungen platziert, Einzeltische, bequeme Stühle und an den Wänden gepolsterte Bänke. Viel Holz, Pflanzen und warme Farben schaffen eine behagliche Atmosphäre. In der Kakadu Bar im ersten Stock wird ein völlig neuer Theater- und Diskursort für Mainz entstehen. Lesungen, Gesprächsformate, Chansonsabende, literarische und musikalische Salons werden unter anderem auf dem Programm stehen, das Ende Oktober vorgestellt wird. Mit Blick auf das Theater kann hier vertiefend gedacht, gesponnen, sich ausgetauscht werden – anders als in den Zuschauerräumen gegenüber ist es in der Barmöglich, auch während der Veranstaltung ein Glas Wein zu trinken und im Anschluss direkt mit den beteiligten Künstler*innen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dieser Raum ist innenarchitektonisch bewusst pur gehalten, mit einer Bar am einen Ende und einer mobilen Bühne, die sowohl in der Mitte als auch am anderen Ende platziert werden kann, liegt die Konzentration ganz auf der Kunst und dem Gespräch. Die Gäste sitzen — je nach Art der Veranstaltung—an Bistrotischen oder in Reihen sowie in den Fensternischen, die auf der gegenüberliegenden Wandgespiegelt werden. An den Tagen, an denen keine Veranstaltungen stattfinden, kann der Raum für Feiern und andere Anlässe gebucht werden.

[Pressemitteilung des Staatstheaters Mainz vom 8.10.2020]

Mainzer Theaterfreunde sammeln 14.000 € für Theaterschaffende in Not

Unter den Folgen dieser Corona-Pandemie haben die Theaterschaffenden wegen des Verbots fast aller kulturellen Veranstaltungen besonders zu leiden. Dies gilt auch für die Künstler*innen und sonstigen Mitarbeiter*innen des Staatstheaters Mainz und des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz. Die fest engagierten bzw. angestellten Mitarbeiter*innen haben zwar noch ihr festes Gehalt, doch fallen auch bei diesen jegliche Zuverdienstmöglichkeiten weg, was bei Familien zu großen finanziellen Problemen führen kann. Größte Not leiden dagegen alle freischaffenden Künstler*innen, deren Produktionen nicht aufgeführt werden können und die deshalb kein Honorar erhalten.

Um diesen Theaterschaffenden und Musikern in der gegenwärtigen Notlage zu helfen, haben die Theaterfreunde Mainz die nicht für Theaterbesuche ausgegebene oder für bereits gekaufte Karten bzw. Abonnements zurückerstattete Beträge für diesen Zweck gespendet. Dabei ist seit April 2020 bis heute eine Summe von 14.000 € zusammengekommen, mit dem das Kapital eines von den Theaterfreunden bereits seit mehr als 10 Jahren verwalteten Sozialfonds, der in Erinnerung an den langjährigen Vorsitzenden „Zimmerschied-Fonds“ genannt wird, aufgestockt werden konnte. Dieser Sozialfonds leistet diskrete, schnelle und unbürokratische Hilfe, wenn Mitarbeiter*innen des Staatstheaters Mainz bzw. des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz oder deren Angehörige in wirtschaftliche Not geraten, insbesondere in Todes- und Krankheitsfällen, bei der Erziehung oder Ausbildung minderjähriger Kinder, bei der Sicherung einer angemessenen Unterkunft oder bei der Anschaffung von zur Berufsausübung notwendigen Sachen.

Der Vorsitzende der Theaterfreunde Mainz, Dr. Wolfgang Litzenburger, bedankt sich bei allen, die durch ihre Spendenbereitschaft die Solidarität zwischen den Theaterschaffenden und dem Theater- bzw. Konzertpublikum unter Beweis gestellt haben.

Operndirektor Stefan Vogel wechselt nach Luzern

Nach fast sechsjähriger Tätigkeit am Staatstheater Mainz verlässt Stefan Vogel Mainz und wechselt an das Theater in Luzern. Als Operndirektor zeichnet er mitverantwortlich für viele künstlerische Höhepunkte. Über 60 Musiktheaterproduktionen, darunter ambitionierte und zum Teil gewagte Projekte wurden unter seiner Leitung auf die Bühne gebracht. Dazu gehörten auch Lydia Steiers Inszenierung von Pascal Dusapins PERELÀ, die für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert wurde, IF THIS THAN THAT AND NOW WHAT (UA) von Simon Steen-Andersen, die bei der Münchener Biennale für Furore sorgte, und die Uraufführung TAMÁSS, die abendländische (notierte) Musik mit der orientalischen (improvisierten) in einer einzigartigen Symbiose zusammengebracht hat.

Mit Ina Karr wird er im Frühjahr 2021 in die Schweiz ziehen und mit Beginn der Spielzeit 2021/22 am Luzerner Theater die Aufgabe als Betriebsdirektor/COO übernehmen. Mit dem geplanten Neubau des Luzerner Theaters wartet dort neben dem regulären Spielbetrieb eine ganz besondere Herausforderung auf ihn.

Nachfolger ist Gabriele Donà

Gabriele Donà

Nachfolger von Stefan Vogel als Leiter des Opernbetriebs und Castingdirektor wird Gabriele Donà. Nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums studierte Gabriele Donà Violine am Konservatorium seiner Geburtsstadt Padua sowie Musikwissenschaft an der dortigen Universität. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien schloss er die Studien Orchester- sowie Chordirigieren ab. Als Geiger war er im Quartetto d’Archi di Padova, Orchestra del Teatro Lirico G. Verdi Trieste, I Filarmonici di Padova sowie dem Pro Arte Orchester Wien tätig und nahm an den Kursen der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg in der Klasse von Yair Kless teil. Verschiedene Engagements führten ihn unter anderem als Chordirektor an das Landestheater Niederbayern sowie als Chordirektor und Kapellmeister nach Bautzen. Darüber hinaus leitete Gabriele Donà das Pro Arte Orchester Wien, das Wiener Kammerorchester, das Orchestra del Teatro Olimpico Vicenza, die Neue Lausitzer Philharmonie Görlitz, das Orchester des F.X. Šalda-Theaters Liberec, die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Magdeburg sowie den Coro di Praga Prag. Zahlreiche Auftritte führten ihn etwa in die Dresdner Frauenkirche und ins Berliner Konzerthaus.

2004 entdeckte und katalogisierte er den Bestand der Musikhandschriften der Jüdischen Gemeinde von Padua (Zeitspanne: 1834-1942, 315 Chorpartituren sowie dazugehörige Einzelstimmen). Es folgten die Veröffentlichung seiner Arbeit und die Auszeichnung durch die Accademia Galileiana Padova. Sein Interesse für die Verknüpfung von Musik und Identität bewegte ihn dazu, eine Auswahl aus Liedern in nieder- und obersorbischer Sprache mit dem Chor Klangwerkstatt Dresden einzustudieren und aufzunehmen (Lieder aus dem Lohsaer Liederbuch, 2017 rbb, Berlin).

2017 wurde Gabriele Donà als Maestro Collaboratore am Teatro dell’Opera in Rom aufgenommen. In derselben Funktion assistierte er bei der Produktion Tristan und Isolde im Teatro Comunale von Modena sowie im Teatro Comunale von Ferrara (eine Koproduktion mit dem Staatstheater Nürnberg).

Seit Februar 2018 arbeitet Gabriele Donà in der künstlerischen Betriebsdirektion am Staatstheater Mainz, seit der Spielzeit 2019/20 ist er Chefdisponent.

Eva Kotthaus (2010)

Eva Kotthaus ist tot

Die Schauspielerin Eva Kotthaus ist am 22. April 2020 im Alter von 87 Jahren nach langer Krankheit gestorben.

Eva Kotthaus wurde am 19. Mai 1932 in Düsseldorf geboren. Sie absolvierte von 1951 bis 1953 an der Otto Falckenberg Schule in München eine Ausbildung zur Schauspielerin. Ihre Karriere startete Eva Kotthaus am Landestheater in Tübingen, wechselte ans Maxim-Gorki-Theater nach Berlin und schließlich 1957 ans Deutsche Theater Berlin. Danach kehrte sie zurück nach Westdeutschland, nämlich an das Residenz Theater München, das Schauspielhaus Düsseldorf und an die Städtischen Bühnen Frankfurt.

Seit 1965 arbeitete Kotthaus als freie Schauspielerin unter anderem 1974 bis 1978 in Mainz, Krefeld, Augsburg, Heidelberg und bei den Bad Hersfelder Festspielen. Sie spielt Rollen wie die Johanna in Berthold Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“, die Elisabeth in Schillers „Maria Stuart“, Grusche in Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“, die  Frau John in Hauptmanns ”Die Ratten“, die Gertrud in Shakespesares „Hamlet“, die Mutter Courage, die Mutter Wolfen in Hauptmanns „Der Biberpelz“ und Claire Zachanassian in Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“.

Während der Dreharbeiten Zu „Kein Hüsung“, einer Literaturverfilmung von Arthur Pohl, lernt sie 1954 ihren zukünftigen Ehemann, den Schauspieler, Regisseur und Schauspieldirektor Rudolf Krieg kennen.

Sie erhielt 1956 das Filmband in Silber als beste Nachwuchsschauspielerin für ihre Rolle als Anna Kaminski in Helmut Käutners „Himmel ohne Sterne“. 1959 spielte sie neben Audrey Hepburn in „The Nun’s Story“, inszeniert von Fred Zinnemann.

Ihre ersten Fernsehauftritte im Westen hatte sie in „Das heiße Herz“ mit Hanns Lothar und Benno Sterzenbach, sowie in Wolfgang Borcherts Drama „Draußen vor der Tür“ mit Paul Edwin Roth und Malte Jaeger. Daneben trat sie in Fernsehproduktionen wie „Die Buchholzens“, „Derrick“, „Ein Fall für Zwei““ und „Die Schwarzwaldklinik“ auf.

GMD Bäumer verlängert bis 2025

Hermann Bäumer verlängert sein Engagement als Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz um weitere vier Jahre bis zum 31. Juli 2025. Staatssekretär Denis Alt freut sich über die weitere Zusammenarbeit: „Hermann Bäumer hat in den vergangenen Jahren als Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz und als Generalmusikdirektor des Staatstheaters Mainz hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft vor uns haben und das hohe künstlerische Niveau des Orchesters weiter ausbauen können.“

Bereits seit dem 1. August 2011 leitet Bäumer das Orchester in Mainz. Unter seiner künstlerischen Leitung hat sich das Staatsorchester kontinuierlich entwickelt und hat neue Wege eingeschlagen. Dass seine Arbeit über Rheinland-Pfalz hinaus gewürdigt wird, belegen erhaltene Auszeichnungen: 2017 als „Innovatives Orchester“ durch die Deutsche Orchesterstiftung und für die Spielzeit 2018/2019 für das „Beste Konzertprogramm der Saison“ durch den Deutschen Musikverleger-Verband.

„Das Philharmonische Staatsorchester hat sich neben einer ungeheuren Musizierfreude auch die Neugier auf Neues sowie neue Sichtweisen auf Altbekanntes bewahrt. Das zeichnet auch das Mainzer Publikum aus und so ist es für mich eine Ehre und große Freude, hier in Mainz weiter arbeiten zu dürfen“, freut sich Bäumer über sein fortlaufendes Engagement.

„Die in den vergangenen Jahren erreichte künstlerische Leistungsfähigkeit des Philharmonischen Staatsorchesters ist ein Ergebnis der intensiven Arbeit Hermann Bäumers und stellt eine Bereicherung für das kulturelle Leben in Mainz und der Region dar“, so der Staatssekretär. Die innovativen Konzertformate, die Bäumers Leitung auszeichnen, werden auch in der aktuellen Spielzeit wieder aufgegriffen. So wird beim 6. Mainzer Komponistenporträt am 20. März in einem Sinfoniekonzert der türkische Pianist Fazil Say vorgestellt. Im April erfolgt ein Konzert der Reihe „Auf Wiederhören“, das sich mit Musik der Gegenwart beschäftigt.

Der Intendant des Mainzer Staatsheaters Markus Müller hob die Bedeutung der Arbeit Bäumers hervor: „Hermann Bäumer fordert sich, sein Orchester und unsere Sängerinnen und Sänger musikalisch immer wieder neu heraus. Er ist offen, neugierig und bringt eine vertrauensvolle zwischenmenschliche Atmosphäre in seine künstlerische Arbeit ein. Das exzellente Klangergebnis und das hohe musikalische Niveau erleben wir in den vielen Konzerten und Opernaufführungen. Daher freue ich mich sehr über die weitere Zusammenarbeit mit ihm als Generalmusikdirektor und als verlässlicher, wichtiger Partner für mich ganz persönlich und für das Staatstheater Mainz.“

Bäumers Engagement und sein Bezug zur Landeshauptstadt Mainz zeigen sich auch in weiteren Projekten: 2015 initiierte er ein Konzert für Flüchtlinge im Theater Mainz. Im diesjährigen Beethoven-Jubiläumsjahr entstand das Projekt „Beethoven-Babys“. Hierbei erhalten alle Babys, die in und um Mainz geboren wurden eine sechsjährige musikalische Patenschaft. Diese beinhaltet Krabbel- und Kinderkonzerte. „Die genannten Initiativen Hermann Bäumers zeigen, dass dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz ein künstlerischer Leiter vorsteht, der als Botschafter der Musik Brücken zu den Menschen schlägt“, würdigt Alt die Leistungen.

Neben der Vertragsverlängerung konnten auch zwei neue Orchesterstellen eingerichtet werden. Damit kann die künstlerische Ausrichtung des Orchesters ausgebaut werden.

Seniuk, Daniel

Daniel Seniuk ist 1982 in Bamberg geboren.

Ausbildung

2002 Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover

während seiner Ausbildung Gast am E.T.A.-Hoffmann-Theater, am Studiotheater Hannover, am Theater an der Glocksee und am schauspielhannover

Engagements

  • 2006- 2008 Staatstheater Mainz
  • 2015/16 E.T.A.-Hoffmann-Theater

Hänsel, Florian

Florian Hänsel ist 1976 geboren.

Ausbildung
 
AUSBILDUNG

  • 1996 – 2003 Medizinstudium
  • 2003 – 2005 Schauspielstudium Folkwang Hochschule Essen

Engagements

  • 2006-? Staatstheater Mainz

Auszeichnungen

  • 2006 Folkwang Preis Darstellende Künste Preis für die Inszenierung -Vaterlose-, Rolle: Platonov, Insz: Eva-Maria Baumeister
  • 2004 Körber Stiftung Hamburg Preis für die Inszenierung -Elektra-, Rolle: Klytaimnestra, Insz.: Lisa Nielebock

Hirsch, Katja

Katja Hirsch ist 1978 geboren.

Ausbildung

  • 2000 – 2004 Studium an der „Hochschule für Musik und Theater“ in Bern

Engagements

  • 2004 – 2006 Engagement am Schauspielhaus Graz
  • 2006 – 2009 Engagement am Staatstheater Mainz: “Clavigo“, “Nachtwache“, “How love is spelt“, “Reigen“, “Des Teufels General“, “Der Hauptmann von Köpenick“, “Peer Gynt“, “Weck mich auf bevor Du gehst“, “Die Kaperer“, “Die kleine Hexe“, “Frühlings Erwachen“, “Leonce und Lena“
  • seit 2010 freiberuflich als Sprecherin & Schauspielerin tätig

Delattre, Stéphen

Der Franzose Stéphen Delattre begann im Alter von 13 Jahren mit dem Choreographieren, entwickelte unter anderem Stücke für die Staatstheater Saarbrücken, Hannover, Augsburg und Stuttgart. 2008 wurde er zum besten Nachwuchs-Choreographen nominiert. 2010 erhielt er in Hannover den Kritikerpreis des „International Chorographers Contest“.

Nach drei Jahren im Ensemble von Ballett Mainz (2009-2012) hat Delattre mit Prêle Mainfroy und Mana Miyagawa, zwei weiteren ehemalige Tänzerinnen des Staatstheaters, die Compagnie „Delattre Dance Company“ gegründet.

Stragapede, Eliana

Eliana Stragapede wurde in Italien geboren und begann ihre Tanzausbildung an privaten Ballettschulen ihrer Heimat. 2011 schloss sie sich der Junior Dance Company Süditaliens unter der Direktion von Sara Accettura an. Dort bekam sie die Möglichkeit mit den Choreografen Osnat Kelner, Kerry Nicholls, Lucía Piquero, Janet Randell, Victor Fung, Stefanos Bizas, Yoshua Cienfuegos, Sara Accettura und Andrea Santato zusammen zu arbeiten. Von 2015 bis 2018 vertiefte sie ihr Tanzstudium an der Codarts University of the Arts in Rotterdam und tanzte u.a. in Choreografien von Jiří Kylián, Club Guy & Roni, Lukas Timulak, Rafael Bonachela und Lorand Zachar.

Mit der Spielzeit 2018/2019 wurde sie Ensemblemitglied bei tanzmainz.

Thuriot, Louis

Der Belgier Louis Thuriot besuchte ab 2011 The Art School for Modern Dance an der Kunsthumaniora in Brüssel und setzte sein Studium für seinen Bachelor in Dance an der Hogeschool voor de Kunsten, Codarts in Rotterdam fort. Während seines Studiums konnte er in Deutschland, Brasilien und den Niederlanden Erfahrung sammeln und u.a. mit den Choreografen Roxane Huilmand, Jos Baker, Leif Firnhaber, Iván Pérez, Neus Gil, Yael Cibulski, Marina Mascarell und Guy Shomroni zusammen arbeiten. Außerdem choreografierte er eigene Arbeiten wie Exploded control 2015 in Rotterdam, Balance 2016 aufgeführt in Den Haag, Rotterdam, Antwerpen, Deutschland und Brasilien und Peeping Eye mit Vorstellungen in Rotterdam und Den Haag. 2016 gewann Louis den 1. Preis des Solo Dance Competition in Brüssel, den 2. Preis beim Internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals in Stuttgart sowie ein Stipendium der Jiří Kylián Foundation und 2015 einen Preis beim Cadance Festival in Korzo, Den Haag.

Im Jahrbuch TANZ 2018 wurde Louis Thuriot als Hoffnungsträger für den Tanz genannt.

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 wurde er Mitglied des tanzmainz Ensembels.