Archiv des Autors: Dr. Wolfgang Litzenburger

Staatsorchester Mainz erhält Auszeichnung für sein Patenkindprojekt

Der in diesem Jahr erstmals vergebene Preis „Innovatives Orchester 2017″ der Deutschen Orchester-Stiftung geht an das Konzerthausorchester Berlin. Einen Sonderpreis erhält das Philharmonische Staatsorchester Mainz.  „Der mit 2.500€ dotierte Sonderpreis geht an das Staatsorchester Mainz für das Projekt „Patenkindkonzerte“.
Mit diesem Sonderpreis würdigt die Jury die Konzeption eines herausragenden Einzelprojekts, das Kinder und deren Eltern sehr früh an einen Klangkörper bindet und damit beispielhaft ist. Weiterlesen

DER FAUST 2017 in der Sparte Choreografie geht an Maria Campos & Guy Nader

Foto: Andreas Etter

Maria Campos & Guy Nader wurden für ihre Choreografie „Fall Seven Times“, im Rahmen des zweiteiligen Ballettabends „Magma“, des Staatstheaters Mainz in der Kategorie Choreografie ausgezeichnet. Am Freitag, den 03.11.2017 wurde die Auszeichnung in Leipzig vergeben. Der Preis wird seit 2006 durch den Deutschen Bühnenverein, die Kulturstiftung der Länder und die Akademie der Darstellenden Künste in neun Kategorien verliehen und gilt als renommiertester Theaterpreis Deutschlands.

Lydia Steier inszeniert Mozarts Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen

Eine Neuinszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ steht am 27. Juli 2018 bei den Salzburger Festspielen auf dem Programm. Constantinos Carydis, der für seine erfrischende Mozart-Interpretationen bekannt ist, hat die musikalische Leitung. Regie führt die Mainzer Regisseurin Lydia Steier. Begleitet wird sie von der Mainzer Chefdramaturgin Ina Karr, der Bühnenbildnerin Katharina Schlipf und der Kostümbildnerin Ursula Kudrna, mit denen sie auch am Mainzer Staatstheater zusammengearbeitet hat. Die Dritte Dame wird von Genvieve KIng aus Mainz gesungen.

Die Premiere im Großen Festspielhaus findet am 27. Juli 2018, 19:00 statt. Weitere Aufführungen sind am DI 31. Juli, 19:30, SA 4. August, 19:00, DI 7. August, 19:00, MI 15. August, 19:00, FR 24. August, 19:00 und DO 30. August, 18:00

Nestroy-Preis 2017 für Regisseur Jan-Christoph Gockel

Foto von der Preisverleihung, Wiener Bühnenverein, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

Der Mainzer Hausregisseur Jan-Christoph Gockel hat den Nestroy-Preis 2017 in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ für die Inszenierung „Der Auftrag: Dantons Tod“ mit Texten aus Heiner Müllers „Der Auftrag“ und Georg Büchners „Dantons Tod“ am Schauspielhaus Graz erhalten. Weiterlesen

Tanzstück „Fall Seven Times“ nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST

Fall Seven Times

Foto. Andreas Etter

Das Tanzstück Fall Seven Times, das im Staatstheater Mainz als Teil des Doppelabends Magma am 27. Oktober 2016 uraufgeführt wurde, ist in der Kategorie Choreografie für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Guy Nader und Maria Campos choreografierten Fall Seven Times mit dem Ensemble von tanzmainz. Weiterlesen

Spielzeit 2017/2018 startet mit Theaterfest

Auch zum Start der Spielzeit 2017/18 öffnete das Staatstheater seine Türen für Groß und Klein ganz weit. Geboten wurde ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Konzerten, Probenausschnitten, Führungen durch die Werkstätten und jeder Menge Möglichkeiten selbst aktiv zu werden.

Vertrag von Intendant Markus Müller bis 2024 verlängert

Markus Müller - Foto: Etter

Markus Müller – Foto: Etter

Die Aufsichtsratsvorsitzenden des Staatstheater Mainz, Oberbürgermeister Michael Ebling und Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro haben sich mit dem Intendanten des Staatstheaters Mainz, Markus Müller, auf eine Verlängerung seines Vertrages um weitere fünf Jahre bis zur Spielzeit 2023/24 geeinigt. Weiterlesen

Neues Zuhause für Künstler am Staatstheater

Seit Jahrzehnten stellen die Theaterfreunde Mainz dem Staatstheater eine Wohnung zur Verfügung, in der Regisseure, Sänger, Schauspieler, Tänzer usw. für wenig Geld einige Tage, Wochen oder auch Monate wohnen können. Die Nachfrage nach dieser preisgünstigen Unterkunft für Künstler am Theater war so groß, dass sich die Theaterfreunde entschlossen haben, eine zweite Wohnung im Augustinergäßchen, also ganz nah beim Staatstheater, anzumieten, zu möblieren und zur Einquartierung von Künstlern zur Verfügung zu stellen. Die von den Künstlern zu zahlende Miete ist nicht kostendeckend, so dass die Theaterfreunde auf diese Weise mehrere tausend Euro dem Staatstheater zukommen lassen.

Staatstheater spielt neues Theaterstück in Nierstein

In einer Pressekonferenz haben Thomas Günther, Stadtbürgermeister von Nierstein, Klaus Penzer, Bürgermeister der VG Rhein-Selz, und Markus Müller, Intendant des Staatstheater Mainz gemeinsam mit Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro eine neue Kooperation vorgestellt: Das Staatstheater Mainz wird in einer Halle auf dem Gelände des Rhein-Selz-Parks die Schauspielproduktion Gas zeigen. Premiere ist am 15. Juni 2017 um 20 Uhr. Weiterlesen

Vorgestellt: Der Spielplan für 2017/2018

„Man darf nicht alles glauben, was man sieht“ ist in großen Lettern auf dem Jahresheft 2017/18 des Staatstheater Mainz zu lesen. Leitmotivisch steht das Zitat aus Molières Tartuffe über der neuen Spielzeit und mag als Aufforderung verstanden werden, den Dingen mit Kreativität und offenem Geist auf den Grund zu gehen. Die in Zeiten ‚alternativer Fakten‘ und manipulierter Wirklichkeiten besonders große Herausforderung, zwischen Sein und Schein zu unterscheiden, zählt zum Kerngeschäft des Theaters. Gemeinsam mit Ina Karr (Chefdramaturgin Oper), Jörg Vorhaben (Chefdramaturg Schauspiel), Honne Dohrmann (Tanzdirektor) und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer hat Intendant Markus Müller heute das Programm der kommenden Saison am Staatstheater vorgestellt. Weiterlesen

Rotary Club Mainz hat ein Herz für das Mainzer Theater

Der Rotary Club Mainz hat den stattlichen Betrag von 5.000 € aus seiner letztjährigen Weihnachtsspende an den Sozialfonds der Theaterfreunde Mainz gespendet. Mit diesem Fonds unterstützen die Theaterfreunde Mainz in Not geratene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mainzer Staatstheaters. Der Fonds leistet Hilfe in nicht anders behebbaren finanziellen Notlagen. Leistungen werden insbesondere gewährt in Todes- und Krankheitsfällen, vor allem als zeitlich befristeter Beitrag zum Unterhalt zum Zwecke der Erziehung oder zur Sicherung einer angemessenen Unterkunft. Weiterlesen

Ausgezeichnetes Mainzer Kindermusiktheater

Johannes Stange – Foto: Andreas Etter

Die Produktion Zweieinander, eine Koproduktion des Staatstheater Mainz mit dem Ensemble LebiDerya für Kinder ab 3 Jahren, ist zum FRATZ International vom 10.-19. März in Berlin eingeladen – als einzige deutsche unter sechs internationalen und überregionalen Inszenierungen. „Das Staatstheater Mainz ist seit 2014 ein wichtiger Akteur in der Weiterentwicklung des Musiktheaters für junges Publikum und setzt mit Uraufführungen und neuen Formaten Akzente“, heißt es auf der Homepage des Festivals. Die Theaterfreunde Mainz gratulieren der Opernchefdramaturgin Ina Karr, dem Regisseur Anselm Dalferth und den Musikern herzlich zu diesem Erfolg!

Opernsänger Kurt Moll ist tot

Kurt Moll, der am 5. März 2017 gestorbene Opernsänger, war von 1960 bis 1962 auch an den Städtischen Bühnen in Mainz engagiert. Er wurde am 11. April 1938 in Buir bei Kerpen geboren und lernte bereits in jungen Jahren Cello und studierte an der Kölner Hochschule für Musik sowie bei Emmy Müller in Krefeld Gesang.

Mit 20 begann er seine berufliche Laufbahn an der Kölner Oper. Darauf folgten bereits das Engagement am Mainzer Theater und ein Vertrag als erster Bassist in Wuppertal. Bei den Bayreuther Festspielen gab er sein Debüt 1967. Seine Karriere führte ihn auch nach Hamburg, Wien und München. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1970 bei den Salzburger Festspielen als Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“. Es folgten Auftritte an der Mailänder Scala als Osmin in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“, in San Francisco als Gurnemanz in Wagners „Parsifal“ und an der Metropolitan Opera in New York. Kurt Moll sang vor allem die großen Basspartien in den Opern von Mozart, Wagner und Richard Strauß.

Er war Bayerischer, Hamburger und Österreichischer Kammersänger und Gesangsprofessor an der Kölner Musikhochschule.

Am 31. Juli 2006 verabschiedete sich Kurt Moll aus gesundheitlichen Gründen von der Opernbühne.

Chefmaskenbildner des Staatstheater Mainz mit Goldener Maske ausgezeichnet

Guido Paefgen – Foto: Andreas Etter

Chefmaskenbildner Guido Paefgen erhält im Rahmen der make-up artist design show Düsseldorf die Goldene Maske. Guido Paefgen, seit 2004 Chefmaskenbildner am Staatstheater Mainz, wird mit der „Goldenen Maske national“ ausgezeichnet. Verliehen wird die Auszeichnung am 1. April 2017 im Rahmen der Fachmesse „make-up artist design show“ in Düsseldorf. Die Messe gilt als Branchentreffpunkt für Maskenbildner und Visagisten aus Theatern, Opern, Musicals, TV und Film. Paefgen wirkte auch bei Film- und TV-Projekten wie „Tatort“ oder dem Mafia-Drama „Ein ruhiges Leben“ mit.

Staatstheater Mainz zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen

Erstmals in der Geschichte des Staatstheater Mainz ist eine Produktion zum Theatertreffen eingeladen. Traurige Zauberer von Thom Luz hatte am 21. Mai 2016 Premiere und reist nun nach Berlin, wo das 54. Theatertreffen vom 5. bis 21. Mai stattfindet. Jedes Jahr versammelt das bedeutendste deutsche Theaterfestival Theaterschaffende, Journalist*innen und Gäste aus der ganzen Welt in Berlin. Herzstück des Theatertreffens sind die zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“, die alljährlich von einer unabhängigen Kritiker*innenjury aus rund 400 Aufführungen der Saison ausgewählt werden. Thom Luz’ poetisch-musikalischer Abend Traurige Zauberer handelt von der Magie der Verwandlung, vom Verschwinden und Wiederauftauchen. Es geht um das Theater. Und um das Leben.

Die Theaterfreunde Mainz gratulieren Thom Luz, Ulrike Beerbaum, Antonia Labs, Leonhard Dering, Vincent Doddema, Denis Larisch, Graham F. Valentine und dem gesamten Produktionsteam von Herzen. Viel Erfolg in Berlin!

Theaterfreunde backen für das Theater

Alle Jahre wieder schafft das Staatstheater Platz in seinem Fundus und verkauft Ende Januar Kostüme und Masken – so auch in diesem Jahr. Trotz der niedrigen Temperaturen bildete sich am Samstagmorgen schon früh eine lange Schlange. Die Schauspieler Armin Dillenberger und Rüdiger Hauffe verkauften zusammen mit Freiwilligen der Theaterfreunde Mainz Kaffee und selbst gemachten Kuchen an die Wartenden. Der Erlös dieser Aktion kommt dem Sozialfonds der Theaterfreunde Mainz zu Gute, mit welchem dieser im Notfall unbürokratisch bedürftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters unterstützt. Im Zeitungsbericht der Allgemeine Zeitung vom 30.1.2017 wird das Vorstandsmitglied der Theaterfreunde Mainz, Christianne Brenken, zitiert: „Die Theatermitarbeiter sollen bei Bedarf mit kleinen, zinslosen Krediten unterstützt werden, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Die Theaterfreunde Mainz wollen diese Aktion im nächsten Jahr fortsetzen.

Chefmaskenbildner am Mainzer Theater für den Preis „Goldene Maske 2017“ nominiert

Am 1. und 2. April 2017 findet zum 8. Mal die Make-up Artist Design Show (MADS) statt. Bereits zum 8. Mal verleiht der Make-Up-Hersteller Kryolan auf dieser Veranstaltung die GOLDENE MASKE. Arnold Langer, Gründer von Kryolan, schuf die GOLDENE MASKE, um deutschsprachige und internationale Maskenbildner für ihre Leistungen in den Blickpunkt zu rücken, den ihr Engagement, Kreativität und ihr Schaffen verdient. Einer der nominierten ist der Chefmaskenbildner am Mainzer Staatstheater Guido Paefgen. Weiterlesen

Bühnenverein will Theater in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen stärken

Der neue Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, setzt sich für eine Stärkung des politischen Diskurses auf allen Ebenen ein. „In Zeiten, in denen Theater und Orchester finanziell in Frage gestellt werden, müssen sie den kulturpolitischen Gestaltungsspielraum wieder zurückerobern und mit stimmigen Konzepten füllen. Das erfordert einen Aushandlungsprozess, der für den Bühnenverein eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre, gerade auch in Zusammenarbeit mit anderen Kulturbereichen ist. Wir leben in einer Zeit starker gesellschaftlicher Veränderungen und Spannungen. Theater erfüllt eine essenzielle Funktion in der Demokratie, indem es mit den Mitteln der Kunst die Widersprüche und Probleme der Gesellschaft reflektiert und zum gegenseitigen Verständnis beiträgt. Theater und Orchester brauchen daher ein klares Bekenntnis der Kultur- und der Finanzpolitik für ihre Arbeit“, sagte Grandmontagne heute in Köln. Auch an der Verbesserung der politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen Theater, Orchester und ihre Künstler arbeiten, will Grandmontagne weiter arbeiten. Weiterlesen

Jan-Sebastian Kittel wird Theaterreferent in Hessen

Der frühere Pressereferent des Staatstheaters Mainz, Jan-Se­bas­ti­an Kit­tel ist ab dem 1. Januar 2017 als Re­fe­rent im Hes­si­schen Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst für die Theater in Hessen zuständig. Nach seinem Weggang vom Staatstheater war er ab 2008 Lei­ter der Kul­tur­ab­tei­lung bei der Stadt Mainz und er­ar­beit­ete das um­fas­sen­de Kul­tur­ent­wi­cklungs­kon­zept, das 2012 von Kul­tur­de­zer­nen­tin Ma­ri­an­ne Gros­se vor­ge­stellt wur­de. Auch wenn Kittel beruflich die Rheinseite gewechselt hat, so wird er auch weiterhin in Mainz wohnen bleiben.

Ex-Staatstheater-Intendant Fontheim unterliegt bei Nachfolge in Ulm

Matthias Fontheim, Foto: Heinrich Völkel

Matthias Fontheim, Foto: Heinrich Völkel

Die Stadt Ulm hat sich für Kay Metzger, derzeit Intendant am Landestheater Detmold, als Leiter des Theaters entschieden. Dies berichtet die Südwest Presse in ihrer Ausgabe vom 14.12.2016. Nach diesem Artikel hatten sich im Kulturausschuss außer Metzger auch Matthias Fontheim, von 2006 bis 2014 Intendant am Staatstheater Mainz, und Nicola May, Intendantin am Theater Baden-Baden, persönlich vorgestellt. In einer nichtöffentlichen Sitzung sollen 19 Stimmen auf Metzger, 10 Stimmen auf Fontheim und 9 Stimmen auf May entfallen sein. Weiterlesen